Philips 328P6VJEB: Erster 31,5-Zöller mit UHD und VA

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Philips 328P6VJEB: Erster 31,5-Zöller mit UHD und VA (7)
Quelle: Philips

MMD hat den 328P6VJEB unter der Marke Philips vorgestellt. Der Monitor kommt auf eine Displaydiagonale von 31,5 Zoll und löst mit Ultra HD (3.840 × 2.160 Pixel) auf. Das Besondere ist das Panel, das auf VA-Technik basiert und somit eine bislang einzigartige Kombination bietet. Mit einer Preisempfehlung von 700 Euro ist der Monitor auch preislich attraktiv.

Wer bislang einen Monitor mit Ultra-HD-Auflösung und VA-Panel gesucht hat, wurde bislang mit einem sehr überschaubaren Angebot konfrontiert. Lieferbar ist lediglich ein 39,5-Zoll-Modell aus dem Hause Iiyama, das für viele Einsatzzwecke bereits zu groß ausfallen dürfte. AOCs U3277PWQU wird seit Mitte August gelistet, ist aber noch nicht verfügbar. Mit dem Philips 328P6VJEB folgt nun ein Modell, das dem AOC sehr ähnlich ist, allerdings einen essentiellen Unterschied hat.

Auch hier dürfte das Panel "M315DJJ-K30" von Innolux eingesetzt werden - das bisher einzige VA-Panel mit einer Displaydiagonale von 31,5 Zoll und Ultra-HD-Auflösung. Der 328P6VJEB erreicht eine Pixeldichte von 139,9 ppi. Der statische Kontrast wird VA-typisch auf 3.000:1 beziffert - vor allem die Schwarzwerte sind mit VA erfahrungsgemäß sehr gut. Die Reaktionszeit gibt MMD mit 4 ms (Grau zu Grau) an. Innolux selbst spezifiziert 9 ms ohne Overdrive. Mit von der Partie ist eine 10-Bit-Unterstützung mit 1,07 Milliarden Farben. Der NTSC-Farbraum wird zu 95 Prozent abgedeckt - das allerdings nicht etwa mit einer GB-R-LED-, sondern einer gewöhnlichen W-LED-Beleuchtung. Stattdessen setzt der Hersteller auf Phosphorschichten zum Erreichen der Farbwerte, "Ultracolor"-Technik genannt.

Der Standfuß ist höhenverstellbar, bietet eine Pivot-Funktion und hat einen Drehteller integriert. Als Anschlüsse stehen Displayport 1.2 und HDMI 2.0 inklusive MHL-Unterstützung zur Verfügung. Über beide wird das UHD-Signal mit 60 Hertz übertragen. Daneben wird auch D-Sub und DVI geboten. Ein USB-Hub stellt vier 3.0-Typ-A-Buchsen zur Verfügung.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 699 Euro, womit der Philips 328P6VJEB durchaus attraktiv positioniert wird. Wer mindestens 30 Zoll haben möchte, zahlt für ein IPS-Gerät mit UHD-Auflösung mindestens 780 Euro. Die Auslieferung sollte in Kürze beginnen.

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mrmurphy007 Software-Overclocker(in)
        AW: Philips 328P6VJEB: Erster 31,5-Zöller mit UHD und VA

        Waren ja auch alle irritiert, die Der Hobbit in 48 fps gesehen haben.

        Eigentlich warten ja alle auf OLED. Spätestens dann stellt sich die Frage IPS oder VA nicht mehr.
      • Von mrmurphy007 Software-Overclocker(in)
        AW: Philips 328P6VJEB: Erster 31,5-Zöller mit UHD und VA

        Waren ja auch alle irritiert, die Der Hobbit in 48 fps gesehen haben.

        Eigentlich warten ja alle auf OLED. Spätestens dann stellt sich die Frage IPS oder VA nicht mehr.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Philips 328P6VJEB: Erster 31,5-Zöller mit UHD und VA

        Das menschliche Auge mag recht einfach sein, nur sehen wir immer noch mit dem Gehirn.
        Auch reagieren die Menschen unterschiedlich auf Bewegungen.
        Was für den einen ruckelt, läuft für den anderen flüssig.
        Ist auch eine Sache der Gewöhnung.
        Wer immer mit 144fps@144Hz an nem schnellen TN spielt, wird bei 30fps@30Hz und langsamen Panel ne Krise kriegen.
        Wer aber die 30fps gewohnt ist, wird die 144fps als ungewöhnliche Bewegung wahrnehmen.
        Das Gleiche bei der Auflösung.
      • Von Casurin BIOS-Overclocker(in)
        AW: Philips 328P6VJEB: Erster 31,5-Zöller mit UHD und VA

        Zitat von Nosi
        ähm, natürlich kauf ich mir keinen 4k Monitor um mich dann 8m weg zu sitzen.

        also gibt es ja laut deiner Definition kein zu klein, sondern eher ein zu weit weg
        Jeine - Ich will nicht mit dem gesicht im Bildschirm kleben weil er so klein ist.
        und wenn man zu nahe sizt, ist es sehr anstrengen und ungesund für die Augen (sprich dauerhafte belastung der Augenmuskulatur).
        Aber im prinzip ja - wenn man weit genug weg sitzt dann ist auch irgendwann 800x600 perfekt

        Zitat von Chukku
        Ich kann dafür jetzt keine Belege liefern, aber das klingt für mich sehr nach der gleichen Logik, nach der man vor ein paar Jahren auch immer darauf gepocht hat, dass das menschliche Auge / Gehirn angeblich nicht mehr als 24 Bilder pro Sekunde verarbeiten kann. Damals haben auch etliche Leute versucht, uns einzureden, dass Rechnerleistung für mehr als 30fps vollkommen unnötig ist. Und jetzt frag mal nen FPS Gamer, was er von weniger als 60fps (inzwischen eher 120) hält.
        Nope, dies kommt direkt von 2 Faktoren - der größe der Seh-Zellen und dem Durchmesser der Iris.
        Das Menschliche Auge ist dann recht einfach zu verstehen.
      • Von Chukku Software-Overclocker(in)
        AW: Philips 328P6VJEB: Erster 31,5-Zöller mit UHD und VA

        Zitat von Casurin
        Weil das schon an der Wahrnehmungschwelle kratzt.

        Kann man sich auch leicht ausrechnen.


        Unter perfekten Konditionen kann das menschliche Auge 1/60° noch erkennen. unter normalen Zimmer/Büro lichtverhältnissen fällt dies auf ca 1/30 °.
        31" Bildschirm hat ziemlich ungefähr 66cm Breite für 2160 Pixel bei 4K.
        ein bisschen trigonometrie und man erhält
        Distanz = (Bildschirmbreite/Pixelanzahl)*tan(1/30°))
        Zahlen eingesetzt erhält man
        66cm/(2160*tan(Pi/(30*180))) = 55 cm
        Das heisst bei einem 31" Bildschirm müsste man auf 55 cm ranrücken um 4K wirklich auszunutzen.
        Bei 1440p kommt man auf praktischere 80 cm.


        Für 4K kann man es sich da jetzt leicht machen:
        Man nimmt die Bildschirmdiagonale, verdoppelt diese zahl, und das ist der Abstand in cm.
        Bei 25" also 50cm Abstand zum Bildschirm damit sich 4K auszahlt.
        30" => 60cm
        Ist man weiter weg ist die Auflösung für die Katz da man es nicht mehr wahrnehmen kann.
        Ich kann dafür jetzt keine Belege liefern, aber das klingt für mich sehr nach der gleichen Logik, nach der man vor ein paar Jahren auch immer darauf gepocht hat, dass das menschliche Auge / Gehirn angeblich nicht mehr als 24 Bilder pro Sekunde verarbeiten kann. Damals haben auch etliche Leute versucht, uns einzureden, dass Rechnerleistung für mehr als 30fps vollkommen unnötig ist. Und jetzt frag mal nen FPS Gamer, was er von weniger als 60fps (inzwischen eher 120) hält.
      • Von Nosi BIOS-Overclocker(in)
        AW: Philips 328P6VJEB: Erster 31,5-Zöller mit UHD und VA

        Zitat von Casurin
        Weil das schon an der Wahrnehmungschwelle kratzt.

        Kann man sich auch leicht ausrechnen.

        Für 4K kann man es sich da jetzt leicht machen:
        Man nimmt die Bildschirmdiagonale, verdoppelt diese zahl, und das ist der Abstand in cm.
        Bei 25" also 50cm Abstand zum Bildschirm damit sich 4K auszahlt.
        30" => 60cm
        Ist man weiter weg ist die Auflösung für die Katz da man es nicht mehr wahrnehmen kann.
        ähm, natürlich kauf ich mir keinen 4k Monitor um mich dann 8m weg zu sitzen.

        also gibt es ja laut deiner Definition kein zu klein, sondern eher ein zu weit weg
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