Paperlike 253: E-Paper-Monitor soll sich für den Desktop-Einsatz eignen

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Paperlike 253: E-Paper-Monitor soll sich für den Desktop-Einsatz eignen
Quelle: Dasung

Mit dem Paperlike 253 will das chinesische Unternehmen Dasung einen Monitor auf den Markt bringen, der anstelle eines LCD-Panels auf E-Paper setzt. Dadurch sollen beispielsweise die Augen geschont werden. Doch es gibt auch Probleme, insbesondere eine fehlende Farbdarstellung.

Wer sich einen Bildschirm oder Fernseher zulegen möchte, der bekommt eine große Auswahl an Bildschirmtechnologien präsentiert. Am weitesten verbreitet sind LC-Displays, doch Technologien wie OLED und Micro-LED buhlen um die Nachfolge. Dass es aber auch noch ganz andere Wege gibt, zeigt das chinesische Unternehmen Dasung, das einen 25,3" großen Monitor auf Basis eines E-Paper-Panels vorgestellt hat.

Hohe Bildrate, aber keine Farben

E-Paper findet derzeit insbesondere bei E-Book-Readern Verwendung, wo die Technologie den Lesekomfort von Papier nachbilden soll. In sonstigen Displays ist die Technologie wenig verbreitet, und ein richtiger Desktop-Monitor auf Basis der Technologie ist besonders ungewöhnlich. Trotzdem soll sich der Paperlike 253 genannte Monitor, den Dasung in einem Video vorstellt, angeblich für typische Desktop-Einsatzzwecke eignen.
Der Dasung Paperlike 253. Quelle: Dasung Der Dasung Paperlike 253. Die Bildwiederholrate des Monitors soll, trotz der eigentlich sehr trägen Panel-Technik, hoch genug sein, um auch Videos darstellen zu können. Zudem ist auch die Auflösung mit 3.200 auf 1.800 Pixel alltagstauglich, und der Monitor bietet gängige Optionen wie einen verstellbaren Standfuß und eine VESA-Halterung.

Obendrein bewirbt Dasung den Paperlike 253 damit, dass er aufgrund seiner fehlenden Hintergrundbeleuchtung die Augen schonen soll. Das bringt aber natürlich das Problem mit sich, dass eine entsprechende externe Ausleuchtung notwendig ist. Zudem kann der Monitor keine Farben darstellen, was ihn für viele Einsatzzwecke deutlich weniger attraktiv macht.

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Wann und für welchen Preis der Paperlike 253 auf den Markt kommen soll, wurde nicht bekannt gegeben. Aufgrund seiner begrenzten Einsatzmöglichkeiten wäre es gut denkbar, dass der Monitor, sobald er auf den Markt kommt, nur in Asien erhältlich sein wird. Trotzdem ist der Bildschirm spannend, denn E-Paper-Displays mit hohen Bildwiederholraten und dieser Größe könnten in Zukunft auch andere Einsatzzwecke haben - beispielsweise als Anzeigetafel.

Quelle: via Golem

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Du kennst ein Modell was SW Standbilder(die Stärke von eInk, deswegen wird es dafür ja eingesetzt) schön dargestellt hat und schließt daraus dass farbige(Problemkind 1) Bewegbilder(Problemkind 2) bestimmt auch gut werden? Das klingt ein bisschen absurd.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Du kennst ein Modell was SW Standbilder(die Stärke von eInk, deswegen wird es dafür ja eingesetzt) schön dargestellt hat und schließt daraus dass farbige(Problemkind 1) Bewegbilder(Problemkind 2) bestimmt auch gut werden? Das klingt ein bisschen absurd.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Olstyle
        Sieht aber halt prinzipbedingt immer etwas ausgewaschen aus, da greifen die meisten lieber zum LCD/OLED Tablet.
        Also die e-Reader, die wir verkauft haben, sahen sehr gut aus und waren augenfreundlich.
        Besonders die von Sony haben mir gefallen wegen der guten Funktionen und des bestechend ruhigen Bildes:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wenn man das mal in Farbe herstellen würde, könnte man sicher den LCDs Konkurrenz machen.
        Und schnell genug soll die e-Ink ja sein.
      • Von Unrockstar85 Software-Overclocker(in)
        Mir fiele als Anwendung zB Anzeigen im Flughafen etc ein. Aber ich weiss nun nicht, ob die Segment anzeigen oder eben die großen LCD billiger sind.
        Die Idee ist nicht schlecht, die Hürden aber nicht unerheblich.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Gamer090
        Wer im Büro nur Dokumente den ganzen Tag bearbeiten muss, ohne Bilder, für den könnte sich so ein Bildschirm fast lohnen. Ich sage fast, weil die Hintergrundbeleuchtung fehlt, wenn das Büro Heller sein muss damit man was darauf lesen kann, bringt das auch nichts.
        Selbst wenn man mit bildfreien Dokumenten arbeitet, sind farbliche Hervorhebungen (und sei es nur die Rechtschreibprüfung) keineswegs selten. Schließlich muss man in so umfangreichen Text-/Zahlensammlungen, mit denen man sich monatelang beschäftigen kann, auch die Übersicht wahren. Als Ersatz für normale Monitore sehe ich daher auch keine Chance für E-Ink. Es gäbe aber Potenzial bei neuen Anwendungsformen: Warum keinen digitalen Wandkalender, in dem meine Outlook-Termine erscheinen? Warum keine aktuellen News auf einem die halbe Wand füllenden Screen langsam durchlaufen lassen? Warum Fenster in die Taskleiste minimieren, wenn man sie auch auf eine separate Schwarz-Weiß-Ablage verschieben kann, wo sie weiterhin les- und etwaige Statusänderungen bemerkbar sind? Im Umblickfeld der meisten Menschen ist noch soviel nutzbarer Freiraum übrig, in dem sich eine billige, unauffällige (= nicht beleuchtete!), sparsame (und je nach Montage: leichte) Anzeige nützlich machen könnte. Aber dann halt nicht im Format eines normalen Monitors. Den kann ich mir nur als unelegante Digital-Signage-Lösung vorstellen.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Wer im Büro nur Dokumente den ganzen Tag bearbeiten muss, ohne Bilder, für den könnte sich so ein Bildschirm fast lohnen. Ich sage fast, weil die Hintergrundbeleuchtung fehlt, wenn das Büro Heller sein muss damit man was darauf lesen kann, bringt das auch nichts.
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