Monitormarkt: Heftiger Rückgang im Q1, Besserung im Q2?
In einem neuen Bericht haben sich die Marktforscher von TrendForce mit den weltweiten Auslieferungen von LCD-Monitoren beschäftigt. Während der Absatz bei einigen Herstellern im ersten Quartal teils erheblich gesunken ist, verzeichneten andere Marken dennoch einen Anstieg. Für das zweite Quartal prognostizieren die Experten einen Aufschwung.
Die Marktforscher von TrendForce haben ihren Bericht zu den Absatzzahlen von LCD-Monitoren im ersten Quartal 2023 veröffentlicht. Im ersten Vierteljahr verzeichneten den Experten zufolge einige der wichtigsten Marken teils erhebliche Rückgänge bei den Auslieferungen. Im Allgemeinen ging der weltweite Versand von LCD-Monitoren im ersten Quartal um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal auf 28,8 Millionen Stück zurück.
Chinesische Märkte sollen im zweiten Quartal Aufschwung bringen
Dem Bericht zufolge verzeichneten einige der wichtigsten Marken im Monitor-Bereich, wie etwa Dell, Lenovo und HP, besonders starke Rückgänge bei den Auslieferungen. Die Lieferungen von Dell-Monitoren gingen im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal im 15,6 Prozent zurück, gefolgt von Lenovo mit 19,2 Prozent. Besonders hart hat es HP getroffen, die im Vergleich zum vorangegangenen Quartal einen Rückgang der Auslieferungen von 22,8 Prozent einstecken mussten.
Andere Marken konnten jedoch sogar einen Anstieg der Auslieferungen von LCD-Monitoren vorweisen. Dies traf besonders auf AOC/Philips zu, die stark von der Nachfrage auf dem chinesischen Verbrauchermarkt profitierten. Die Auslieferungen stiegen im Quartalsvergleich nicht nur 10,9 Prozent, sondern konnten auch im Jahresvergleich der Quartale einen Anstieg von 3,3 Prozent erzielen.
Die Marktforscher von TrendForce prognostizieren für das zweite Quartal 2023 einen Aufschwung für die Auslieferung von LCD-Monitoren. Dieser soll vor allen Dingen von dem chinesischen Markt getrieben werden, aber auch von einer steigenden Nachfrage nach Gaming-Monitoren sowie der Einführung neuer 100-Hertz-Produkte. Das Unternehmen geht davon aus, dass im zweiten Quartal 2023 rund 31,4 Millionen LCD-Monitore ausgeliefert werden. Dies würde einem Anstieg im Quartalsvergleich von 9,3 Prozent entsprechen.
Quelle: TrendForce

Die meisten die ich kenne sitzen vor 5-10 Jahre alten Monitoren oder älter sogar.
FullHD reicht und den allermeisten sogar zum zocken. Auf Arbeit wurde auch nur mal vor 3 Jahren alles unter 20 Zoll getauscht der Rest läuft eben bis er Defekt ist.
Niemand kann abstreiten das man die Bildunterschiede zu neuen Monitoren nicht erkennt, dafür aber noch einmal 400 - 800 € ausgeben ist es mir zumindest nicht wert.
Ich warte bis die OLED Monitore so bei ca. 600 - 700 € angelangt ist und dann überlege ich noch einmal neu. Da sehe ich jede Menge Vorteile aber eine weitere LCD Technik bringt nicht so recht den Mehrwert.