OLED-Langzeittest: Aktuelle Monitore resistent gegen Burn-In-Effekte - weitere Untersuchungen nötig
Ein Langzeittest zum als "Burn-In" bekannten Phänomen der Einbrenneffekte auf OLED-Monitoren zieht ein positives Zwischenfazit. Nur unter Extrembedingungen ist das Problem zu beobachten - allerdings benötigt es noch weitere Untersuchungen.
Es ist das Schreckgespenst der OLED-Monitore: Das als "Burn-In" bekannte Phänomen der Einbrenneffekte auf den Panels der beliebten Displays wird immer wieder zum Gegenstand von Diskussionen. Während es Hersteller sich mit diversen Features wie "Pixel Refresh" zur Aufgabe gemacht haben, dieses Problem so lange wie möglich zu vermeiden und zumindest teilweise auch eine verlängerte Garantie einräumen, laufen aktuelle Langzeittests zu den OLED-Bildschirmen weiter. Ein solcher Test stammt vom Hardware-Kanal "Monitors Unboxed", die vor einem Jahr den MSI MPG 321-URX einem Extremszenario unterwarfen und nun die vorläufigen Ergebnisse in einem YouTube-Video präsentierten.
Im Rahmen des Tests wurde der MSI MPG 321URX absichtlich auf eine Weise genutzt, die OLED-Panels maximal beansprucht. Der Monitor wurde täglich etwa acht Stunden lang als Desktop-Produktionsbildschirm verwendet - ohne jegliches Gaming. Die Helligkeit lag indes bei 200 cd/m², also unter der maximalen Helligkeit des Monitors von 250 cd/m². Höhere Helligkeitsstufen könnten das Risiko für Burn-in erhöhen. Dennoch lagen besonders "ungünstige" Einstellungen vor, wie etwa die Nutzung des "Light Mode" in Windows sowie das permanente Einblenden der Taskleiste.
Zudem wurden die automatischen Pixelreinigungszyklen statt der empfohlenen vier Stunden nur alle acht Stunden aktiviert. Insgesamt sammelte das Display so in einem Jahr rund 2.700 bis 3.000 Betriebsstunden unter diesen Bedingungen an. Laut Monitors Unboxed entspricht diese intensive Nutzung etwa 18 bis 24 Monaten gemischter Nutzung (Desktop-Arbeit und Gaming) eines durchschnittlichen Nutzers.
Das Ergebnis überraschte positiv: Nach einem Jahr unter diesen Bedingungen wies der MSI-Monitor lediglich minimale Anzeichen von Burn-In auf. So waren "eine kaum sichtbare Linie in der Mitte des Displays", die durch zwei nebeneinanderliegende Programmfenster verursacht wurde. Zudem sind leichte Burn-In-Spuren an der Position der Taskleiste zu sehen. Diese Effekte waren jedoch nur auf bestimmten grauen Hintergründen erkennbar und im normalen Betrieb nahezu unsichtbar.
Interessanterweise verlief die Entwicklung des Burn-ins nicht linear: Nach neun Monaten waren die Spuren weniger ausgeprägt als nach sechs Monaten, was laut Monitors Unboxed vermutlich auf die Wirkung der Kompensationszyklen zurückzuführen ist. Insgesamt zieht der YouTube-Kanal ein positives Zwischenfazit, zumindest nach rund zwei Jahren gewöhnlicher Nutzung sollten keine Einbrenneffekte auf Monitoren zu sehen sein. Allerdings schränken die YouTuber auch ein, dass Käufer bei einem vierstelligen Kostenpunkt erwarten können, dass ein Produkt "mindestens fünf Jahre" hält, sodass dieser Teil des Langzeittests noch durchgeführt werden muss.
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und die Hersteller stellen nur das her was sich verkaufen lässt, was die Breite Masse die überwiegt verlangt.
Bei denen ist auch alles immer gleich um Welten besser.
Darum hab ich auch auf YT Channels wie HDTVTest, Stop the FOMO und RTHINGS.com aboniert.
Kuschlig!
Es muss die Heizung mindestens auf 3 oder 4.stellrm das es auszuhalten ist.
Kuschlig!
Bei denen ist auch alles immer gleich um Welten besser.