LG: Neue Monitortechnik nach dem Vorbild eines Facettenauges

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Facettenaugen
Quelle: Pexels via Pixabay

LG hat für seine nächste Generation OLED-Panels im Tierreich abgekupfert. Die MLA-Technik ähnelt dem Aufbau eines Facettenauges und soll damit besonders gute Helligkeiten und breitere Blickwinkel als bisherige OLEDs erreichen. Lesen Sie daher mehr über den Aufbau der Panels und in welchen Geräten man sie bald finden wird.

OLED-Monitore sind aufgrund ihrer hohen Farbtreue und Helligkeit bei Spielern immer beliebter. Mittlerweile steht bei LG die dritte Generation dieser Bildschirme bevor, die die neue META-Technologie nutzt. Die Vorteile daran sollen eine um 60 Prozent gesteigerte Helligkeit sowie ein 30 Prozent breiterer Blickwinkel als bei bisherigen OLEDs sein. Das ist auf die Micro-Lens-Array-Technik (MLA) zurückzuführen, die von der Struktur der Facettenaugen einer Libelle übernommen wurde. Dadurch werden die Lichtemissionen erhöht und LG verbessert sie abermals durch einen die Helligkeit erhöhenden Algorithmus.

In Zahlen bedeutet das, dass das neue Display mit einer Helligkeit von maximal 2.100 cd/m² auch für sehr helle Umgebungen geeignet ist, während die Schwarzwerte dafür sorgen, dass tolle Kontraste erreicht werden können sollen. Jedes einzelne Pixel eines Meta-OLED-Bildschirms soll aus 5.117 Mikro-Linsen bestehen. Das Demonstrationsmodell, ein 77-Zöller mit 4K, kommt dabei auf mehr als 42 Milliarden Mikro-Linsen im Display.

Während die Technik zuerst in Fernsehern ihre Premiere feierte und dort nur teuren Modellen vorbehalten ist, ist schon bekannt, dass auch Gaming-Bildschirme bald damit ausgestattet sein sollen. So werden der LG Ultragear 27GR95QE-B und der Asus ROG Swift PG27AQDM ebenfalls mit MLA-Technik auf den Markt kommen. Neue Technik ist dabei in der ersten Generation immer etwas anfälliger und preislich zu Beginn eigentlich nur für Enthusiasten zu empfehlen. So scheint LG für den 27-Zöller einen Preis von 999 US-Dollar angesetzt zu haben und erstaunlicherweise soll er bald lieferbar sein. Auch das Asus-Modell soll noch in diesem Quartal erhältlich werden und beide könnten sich anschicken, die Welt der Gaming-Monitore aufzumischen.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Galaxy90 Software-Overclocker(in)
        Nicht nur wegen der Helligkeit beliebter, auch wegen der Dunkelheit (Perfect Black) <3
      • Von Galaxy90 Software-Overclocker(in)
        Nicht nur wegen der Helligkeit beliebter, auch wegen der Dunkelheit (Perfect Black) <3
      • Von mhmilo24 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Julian K
        Aha.
        Ich glaube nicht, dass damit unbedingt die maximal gemessene Helligkeit gemeint sein muss. Das hört sich für mich eher nach empfundener Helligkeit bzw. peak brightness in üblichen Szenen an. Die wahrgenommene Helligkeit von OLED kann durchaus höher sein, als bei nicht-selbstleuchtenden Alternativen, da der Kontrast des dunkelsten zum hellsten Bereichs in vielen Fällen höher ist.
      • Von Gast1730416202
        Zitat von PCGH-Redaktion
        OLED-Monitore sind aufgrund ihrer hohen Farbtreue und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] bei Spielern immer beliebter.
        Aha.
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