LG Cinema 3D D2342P: LCD mit Polarisationstechnologie fürs Homeoffice
Der LG Cinema 3D D2342P bietet für 300 Euro Polarisationstechnologie im 23-Zoll-Format und FullHD-Auflösung. LG zeigte den Monitor bereits auf der Cebit.
Flimmerfreie 3D-Bilder, besonders scharfe Kontraste und Detailschärfe ohne Übersprecheffekte - das verspricht LG vom Cinema 3D-Monitor D2342P. Was das LG-Display auf jeden Fall kann, sind 3D Bilder mit Polarisationstechnologie auf den heimischen Schreibtisch liefern. Das Zertifikat "flimmerfrei" kommt von TÜV und Intertek. Das Zertifikat bestätigt, dass bei LG Cinema 3D-Monitoren praktisch kein Bildschirmflimmern auftritt - ein Problem, das bei Benutzern herkömmlicher 3D-Displays gelegentlich zu Schwindel und Unwohlsein führt.
"Die aus dem Kino bekannte Polarisationstechnologie ist der Shutter-Technologie haushoch überlegen - sie hebt 3D auf das nächste Level", so Dieter Speidel, Technical Product Manager Monitors bei der LG Electronics Deutschland. Ob dem so ist, sei dahingestellt. Jedenfalls braucht es auch bei diesem Monitor eine Brille. Diese ist zwar leichter als eine Shutter-Brille, aber nicht verzichtbar.
Das FPR-Verfahren ist hauptsächlich aus dem Kino bekannt. Hier entsteht das 3D-Bild durch eine spezielle Folie auf dem Monitor. Die einzelnen Zeilen des Panels sind dabei speziell bearbeitet: Jede Zeile wird abwechselnd für das rechte und das linke Auge polarisiert. Ein Vorteil, wenn es um die Brille geht: Anwender benötigen weder eine schwere Shutter-Brille, noch eine spezielle Grafikkarte.
Der LG CINEMA 3D-Monitor D2342P mit einer Bildschirmdiagonale von 58,42 Zentimetern (23 Zoll) bietet ein Kontrastverhältnis von 5.000.000:1. Aufgrund seiner 3D Light Boost-Technologie soll er zudem fast dreimal so hell wie 3D-Monitore mit gewöhnlicher Shutter-Technologie sein. Per HDMI-, DVI-D- und D-Sub-Anschluss lassen sich Blu-ray-Player und Spielekonsolen direkt an den Monitor anschließen. Der integrierte Converter sorgt für die 3D-Bilder.
Der LG Cinema 3D Monitor D2342P ist ab sofort für 299 Euro erhältlich. Zwei Polarisationsbrillen sind im Lieferumfang enthalten − eine normale, 16 Gramm leichte und eine klippbare, 8 Gramm leichte Polarisationsbrille. Im PCGH-Preisvergleich ist das Display bereits gelistet, aber noch nicht lieferbar.


@H@tbuster /Ruyven_macaran
das mit dem "ausblenden" der Balken und den recht guten Details im 3D kann ich bestätigen; funktioniert in de rPRaxis gut und fällt maximal bei standbildern etwas auf..
"Maximale Auflösung (Pixel): 1920 x 1080 @60Hz
Also nix mit Nvida 3DVision oder so. Kann mich auch irren.
Das würde auch "prinzipbedingt" nicht "gut" funktionieren, da der Monitor je nach Zeile unterschiedlich polarisiert ist.
die NVidia Technik arbeitet zwar mit einer abwechselnden Abdunkelung der Augen, die Technik ist allerdings jeweils ein Display mit Polarisationsfilter (ist bei jedem Display so!!) und somit würde das "offene" Auge trotz durchlässigem DIsplay nur jede 2. Zeile sehen weil der MOnitor hier shcon "vorpolarisiert ist"
--> Als Resultat würde man beide negativpunkte erhalten, das Flimmern der Brille und die halbe Auflösung der passiven technik
lg
Wüsste gern ob man das sieht, oder ob das Gehirn die 2x 540 auf 1080 quasi wieder hochrechnet...
Die wahrgenommene Detailtreue wird allgemein als höher bewertet, als bei einem 2D Bild mit halbierter Pixelzahl - aber an den Eindruck eines 2D Bildes mit voller Pixelzahl kommt es nicht ganz ran. Die Zeilen an sich sieht man bei geringerer Entfernung, nimmt aber auch dann nicht unbedingt bewusst war (vergleiche interlaced-Videos in alten Spielen. Blendet man auch nach einiger Zeit aus und da sind die Zeilen deutlich dicker)
Uh davon will ich aber einen kilometerlangen Test sehen!
Hoffentlich taugt die Technik was. Dann könnte ich eventuell auch auf den 3D Hype aufspringen.
Aber mehr Bildschirmdiagonale wäre dezent geil.
MfG diezer
Das Gerät hat keine 120Hz, laut Herstellerseite.
"Maximale Auflösung (Pixel): 1920 x 1080 @60Hz
Also nix mit Nvida 3DVision oder so. Kann mich auch irren.
Also da bin ich mal gespannt wie der sich zu den "Klassikern" schlägt. Interessant ist die Kiste. Aber warum "Homeoffice"?