JDI drängt mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt

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JDI drängt mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt
Quelle: JDI

Die Fertigung von OLED-Panels ist schwierig und aufwendig, weshalb der Markt bisher überschaubar ist. LG fertigt im Großformat als einziger nennenswerte Stückzahlen, Samsung im Kleinformat. Nun will JDI angreifen und zunächst im Kleinformat sehr flexible OLED-Panels anbieten.

Während LG aktuell der einzige Hersteller von großformatigen OLED-Panels darstellt, ist der Konkurrenzkampf bei den kleinen Formaten deutlich größer. Der japanische Hersteller Japan Display Incorporation (JDI) steigt nun im großen Stil in die Produktion von OLED-Displays mit kleinen Bilddiagonalen ein.

Die Besonderheit bei JDI ist gegenüber der Konkurrenz, dass die Displays biegsam sind. "Full Active Flex" heißt die Technologie, womit die OLED-Panels sich flexibel der Gehäuseform anpassen können, ohne dass Kraft zur Biegung und damit Spannung auftritt. Der Einsatz findet unter anderem in Produkten wie einem Samsung Galaxy Edge statt.

Ebenfalls eher ungewöhnlich ist das bald in Produktion gehende und 5,5 Zoll große, gebogene Smartphone-Display mit LCD-Technik. Es ist allerdings nicht dafür gedacht, ständig gebogen zu werden. Dafür ist es bruchsicherer als bisherige Displays, indem JDI die Kristalle zwischen zwei Kunststoffsubstraten einschließt. Zudem sind die Farbfilter aus Kunststoff.

Durch die verstärkte Konzentration auf OLED-Technologie will JDI seine Marktposition bessern. Dazu soll auch der Anteil am Joint Venture JOLED auf 51 Prozent ausgebaut werden. Derzeit sind es 15 Prozent. Weitere Partner bei JOLED sind unter anderem Sony und Panasonic sowie der Mehrheitseigentümer Innovation Network Corporation of Japan. Der Vorstoß von JDI könnte ab 2018 durchaus Bewegung in den Displaymarkt bringen, später vielleicht auch bei großformatigen Panels. Bei OLED gibt es schließlich auch noch die eine oder andere Lösung zu finden, etwa wie man die organischen Pixel zum helleren Leuchten anregt.

JDI belebt so auch das Geschäft, denn im kleinen Format ist bei OLED-Panels Samsung der Platzhirsch und die Koreaner verbauen die Produkte erst einmal in ihren eigenen Geräten, bevor sie Ware abgeben. Bei LG, Sharp und JOLED sind derzeit keine Mengen an Panels im kleinen Format verfügbar, die ein Massenprodukt wie das iPhone versorgen könnten.

Trotz ihrer vielen Vorzüge bleibt die OLED-Technologie für die meisten Hersteller eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. Im Großformat für Monitore und Fernseher ist derzeit nur LG mit einer Fertigung im Geschäft, wobei hier nur Diagonalen ab 55 Zoll vom Band laufen. Samsung hatte das Handtuch geworfen und konzentriert sich abseits von kleinen Displays lieber auf Quantum Dot. Sony und Panasonic zogen bereits 2013 die Reißleine, Sharp gehört mittlerweile zu Foxconn, wo man kleinformatige OLEDs ab 2019 produzieren will.

Quelle: JDI

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        AW: JDI drängt mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt

        Zitat von Dr Bakterius
        Wie H.U.D. funktionieren und verbaut werden ist mir klar und dagegen habe ich ja nix gesagt. Es ging ja nur darum das man die komplette Scheibe ins Spiel brachte. Für Geschwindigkeitswarnungen gibt es ja mittlerweile genügend Alternativen
        Ich wollte dir damit keine Unkenntniß unterstellen!
        Es lesen jedoch noch viele andere mit.
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        AW: JDI drängt mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt

        Zitat von Dr Bakterius
        Wie H.U.D. funktionieren und verbaut werden ist mir klar und dagegen habe ich ja nix gesagt. Es ging ja nur darum das man die komplette Scheibe ins Spiel brachte. Für Geschwindigkeitswarnungen gibt es ja mittlerweile genügend Alternativen
        Ich wollte dir damit keine Unkenntniß unterstellen!
        Es lesen jedoch noch viele andere mit.
      • Von Dr Bakterius
        AW: JDI drängt mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt

        Wie H.U.D. funktionieren und verbaut werden ist mir klar und dagegen habe ich ja nix gesagt. Es ging ja nur darum das man die komplette Scheibe ins Spiel brachte. Für Geschwindigkeitswarnungen gibt es ja mittlerweile genügend Alternativen
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        AW: JDI drängt mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt

        Zitat von Dr Bakterius
        Wozu braucht man ein Bildschirm der die Frontscheibe ersetzt, Head Up Displays gibt es ja schon eine Weile und das reicht doch. Wer garantiert denn das so eine Displayfläche sich wie das Glas verhält von Der Durchsicht und zb. Sicherheit her. Gebogene Displays im Auto finde ich auch eher befremdlich da man so ev. den Inhalt nicht sofort auf einen Blick sehen kann.
        Vielleicht müssen die Hersteller erst noch die Begehrlichkeiten erfinden?
        Wenn, dann wird die Displayfläche auf der Innenraumseite zusätzlich mit der Frontscheibe verbunden, denn dabei bleibt das Sicherheitskonzept der Sicherheitsfrontscheibe erhalten.
        Es kann sogar zusätzlich durch das verbundene Display verstärkt werden.
        Man könnte es auch zusätzlich zur Folie unter beibehalten der Folieneigenschaften zwischen den herkömmlichen beiden Sicherheitsscheiben, integrieren.
        Beheizbare Sicherheitsscheiben sind, in dieser Art und Weise, schon seit vielen Jahren im Einsatz.
        Damit meine ich nicht unbedingt die beheizbaren Sicherheitsscheiben von Ford, bei denen man die feinen Heizdräht sieht, sondern die Sicherheitsscheiben die bei den modernsten E-Loks der Eisenbahnen Verwendung finden, bei denen keine Heizdrähte sichtbar sind (außer die Baureihe 189 die das selbe Scheibenkonzept wie die Ford-Autos nutzt)

        Informationen, die während einer Autofahrt optisch erfaßt werden müßen, sind m.M.n. eher hinderlich, auch auf einem HUD!
        Eine klare definierte akustische Information lenkt nur zu 15 Prozent vom Fahrgeschehen ab, ein optische zu 100%!

        Da ist eine "Google Glass" im Vorteil, sofern man sein Wahrnehmungsgewohnheiten umtrainiert und bei einem zusätzlichen Informationseingang kurzzeitig vom stereofonen Sehen beider Augen, auf geteilt monotones Sehen eines jeden einzelnen Auges, umstellt.
        Das rechte kann dann z.B. Kurzinhalte, mit separater Augenangleichung auf das anzeigende Objekt, aufnehmen und Speichern und das linke nimmt gleichzeitig das Verkehrsgeschehen auf und verarbeitet es.
        Größere bis große Informationen sollten vermieden werden, da diese die Konzentration zu sehr auf sich ziehen und das am Fahrgeschehen wahrnehmende linke Auge zwangsläufig ins Leere schauen läßt.
        Nur sehr kurze Inhaltsinformationen, bzw. -änderungen lassen die Reaktionsfähigkeit kaum einbrechen.
        Es bleibt trotzdem eine sehr ermüdende Technik, derer wohl nur ausgewählte Personen ausreichend lange standhalten!

        Begehrlichkeiten müßen die Hersteller nicht erforschen, oder herausfinden!
        Dafür gibt's die Werbeindustrie, die bei neuen Techniken ein "Must have" suggeriert, welches für den Großteil der Bevölkerung völlig ausreicht, um als Kaufargument zu gelten!

        Von einem "Global" wie man es in der SciFi-Serie "Earth" zusehen bekommt, sind wir wohl noch meilenweit entfernt.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: JDI drängt mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt

        Ok, es ist sinnlos mit dir zu diskutieren.
        Es geht dabei um die Grundlagen und um eine wesentliche Verbesserung der heutigen Akkutechnik.
        Das geht nicht von heute auf morgen, aber in ein paar Jahren sieht das schon wieder ganz anders aus.
        Vergleich mal die Energiedichte von nem Bleiakku mit dem eines Lithium-Polymer-Akkus.
        Das ging auch nicht von heute auf morgen.
      • Von SaftSpalte Software-Overclocker(in)
        AW: JDI drängt mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt

        Jetzt sag mir nicht das du alles glauben tust. Andere namehafte Hersteller haben schon am normalen akku versagt.
        2-3 Pro jahr kommt eine Meldung und ein toller bericht:

        Forscher entwickelt eine Neuartigen Akku der alles kann ,100 mal besser ist ,aber nie erscheinen wird ,weil wir wieder nur labern wollten.

        Dein akku ladet in 60 sekunden und ist auch in 60 Sekunden leer. Nicht für die Masse Tauglich
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