Intel will Preise für 4k/UHD-Monitore drastisch drücken

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Intel will Preise für 4k/UHD-Monitore drastisch drücken
Quelle: Samsung

Intel sind die Preise für 4k/UHD-Monitore zu hoch - insbesondere bei kleineren Bildschirmdiagonalen. Daher schmiedet man nun eine Allianz mit Samsung, Südkoreas Branchenprimus, und plant noch bis zum Weihnachtsgeschäft 2014 einen drastischen Preisverfall.

Intel ist eine der treibenden Kräfte im Computermarkt und entsprechend hellhörig darf man werden, wenn die Kalifornier einen Plan haben. Dem Chipriesen sind die 4k/UHD-Monitore zu teuer und deshalb will man nun mithilfe einer Allianz mit Samsung die Preise auf unter 400 US-Dollar drücken - zumindest bei den kleineren Bildschirmdiagonalen. Zwar sind die Preise bereits im Sinkflug, weil die Panel-Produktionsstraßen mehr liefern und eine bessere Qualität erreichen, doch das betrifft vor allem die größeren Geräte mit 28 Zoll und mehr. Diese gehen derzeit schon für 600 Euro weg, etwa der Samsung U28D590P (zum Test). Das ist Intel aber nicht genug.

Denn wer keine Videoleinwand auf dem Schreibtisch stehen haben will, der muss für ein 24-Zoll-Gerät wie den Dell UP2414Q 900 Euro auf den Tisch legen - zur Einführung waren es noch 1.500 Euro. Das Konkurrenzmodell von NEC, der EA244UHD, liegt bei 1.300 Euro. Das liegt unter anderem daran, wie Display-Panels gefertigt werden. Viel Geld für einen Monitor im 24-Zoll-Format und hier setzt Intel an: Durch die Partnerschaft mit Samsung sollen die Preise drastisch gesenkt werden - ohne Qualitätsverlust bei den Panels. Möglich soll das mit den PLS-Panels werden. Das Preisziel muss also der Bereich von 400-500 Euro werden.

Gleichzeitig sollen All-In-One-Rechner für 1.000 Euro verfügbar werden. Ein wichtiges Ziel für Intel, laufen die doch mit Hardware der Kalifornier. Die neue Preisgestaltung soll schon zum Weihnachtsgeschäft 2014 greifen. Ob das gelingt, wird man im Dezember wissen.

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    • Kommentare (61)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von thekerub PC-Selbstbauer(in)
        AW: Intel will Preise für 4k/UHD-Monitore drastisch drücken

        Zitat von SchumiGSG9
        4x so viel Pixel schön wäre 4x so viel Auflösung 1920x1200 x4=7680x4800
        Es ist vier Mal so viel Auflösung. Deine Rechnung wäre die 16-fache Auflösung.

        Zitat von Ion
        Und was haben CPU´s mit der Auflösung meines TFT zutun?
        Das ist doch wohl eher Aufgabe der Grafikkarte.
        Man sollte vielleicht mal bedenken, dass es nicht nur Spieler gibt. Ein nicht unerheblicher Anteil an PC-Nutzern hat überhaupt keine separate Grafikkarte sondern nutzt die iGPU der CPU, vor allem im Office-Bereich. Und gerade hier ist UHD oder 4k eine tolle Sache, denn so hat man entweder eine enorm höhere PPI-Dichte, was lesen und Bilder bearbeiten wesentlich angenehmer macht, oder aber bei wachsender Displaygröße mehr echte Arbeitsfläche bei gleich hoher oder sogar höherer Bildqualität. Und genau hier kann Intel dann neue CPUs verkaufen. Zudem dürften ebenso die Preise für Laptop- und Tablet-Displays fallen, und das ist ohnehin ein deutlich größeres Geschäftsfeld als Desktop-Rechner.
      • Von thekerub PC-Selbstbauer(in)
        AW: Intel will Preise für 4k/UHD-Monitore drastisch drücken

        Zitat von SchumiGSG9
        4x so viel Pixel schön wäre 4x so viel Auflösung 1920x1200 x4=7680x4800
        Es ist vier Mal so viel Auflösung. Deine Rechnung wäre die 16-fache Auflösung.

        Zitat von Ion
        Und was haben CPU´s mit der Auflösung meines TFT zutun?
        Das ist doch wohl eher Aufgabe der Grafikkarte.
        Man sollte vielleicht mal bedenken, dass es nicht nur Spieler gibt. Ein nicht unerheblicher Anteil an PC-Nutzern hat überhaupt keine separate Grafikkarte sondern nutzt die iGPU der CPU, vor allem im Office-Bereich. Und gerade hier ist UHD oder 4k eine tolle Sache, denn so hat man entweder eine enorm höhere PPI-Dichte, was lesen und Bilder bearbeiten wesentlich angenehmer macht, oder aber bei wachsender Displaygröße mehr echte Arbeitsfläche bei gleich hoher oder sogar höherer Bildqualität. Und genau hier kann Intel dann neue CPUs verkaufen. Zudem dürften ebenso die Preise für Laptop- und Tablet-Displays fallen, und das ist ohnehin ein deutlich größeres Geschäftsfeld als Desktop-Rechner.
      • Von blackout24 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Intel will Preise für 4k/UHD-Monitore drastisch drücken

        Cool und für 200 € kriegt man die dann aus Korea ohne den unnötigen Schickschnack.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Intel will Preise für 4k/UHD-Monitore drastisch drücken

        Zitat von DSHPB
        Ist es nicht, aber wenn die Entwickler bei höheren Auflösungen das Menü einfach größer machen würden, bestünde das Problem auch nicht...
        muss man gar nicht
        Ist wie beim HTML wo man einfach einen Prozentwert im Vergleich zur Bildschirmgröße ausgibt
      • Von DSHPB Software-Overclocker(in)
        AW: Intel will Preise für 4k/UHD-Monitore drastisch drücken

        Ist es nicht, aber wenn die Entwickler bei höheren Auflösungen das Menü einfach größer machen würden, bestünde das Problem auch nicht...
      • Von Stargazer Freizeitschrauber(in)
        AW: Intel will Preise für 4k/UHD-Monitore drastisch drücken

        Zitat von Dre
        Ok, klingt eigentlich logisch. Ich frage nur deswegen, weil ich mit meinem Monitor +50% Pixel pro Achse downsampeln kann, und da tritt eben dieses Phänomen auf. Minimenüs ingame und super kleine Schriften bei Untertiteln etc.

        Warum ist das beim downsampling anders?

        Es ist nicht anders. Manche Spiele skalieren, die sehen dann bei Downsampling oder nativem 4K genial aus. Andere Spiele skalieren nicht, die haben dann bei Downsampling oder nativem 4K eine total kleine Schrift oder ein winziges HUD...

        EDIT: Kommt halt drauf an, ob die Entwickler für ein Element (Buchstabe, Lebenspunktanzeige, ...) eine feste Pixelzahl vorgegeben haben. Je größer die Pixeldichte wird, desto kleiner erscheinen diese Elemente. "Gute" Programmierung ist andersherum, wenn ein Element nicht eine feste Pixelzahl, sondern einen festen Anteil an der Bildschirmgröße bekommt.
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