Immersives Zentrum für den Schreibtisch: Feuchter Traum in 57 Zoll? 💦
Ein neues Zentrum der Macht für Spieler: TCL hat einen 57 Zoll großen, gebogenen Monitor vorgestellt, der Dual-UHD-Auflösung bietet und 240 Hertz schnell ist. Die 16,93 Megapixel verlangen aber auch nach einem flotten Grafikbeschleuniger.
TCL CSOT hat ein immersives Zentrum für den Schreibtisch vorgestellt. Das 57 Zoll große und gebogene Display wurde auf der AWE 2023 Exhibition in Shanghai gezeigt und soll Spieler ansprechen, die mitten im Geschehen sein wollen. Um dem Gaming-Anspruch gerecht zu werden, bietet das Ultra-Widescreen-Panel mit Dual-UHD-Auflösung 240 Hertz Bildwiederholrate. 7.840 x 2.160 Pixel Desktop-Real-Estate stehen dem Nutzer zur Verfügung - und in Spielen muss das im Zweifel auch nativ von der Grafikkarte beschleunigt werden. Das Marketing spricht zwar von 8K, aber mit solchen Begriffen wird generell lax umgegangen. Doppeltes 4K wäre treffender, wenngleich immer noch nicht ganz korrekt.
Die 57,1 Zoll im 32:9-Format sind auf einen Radius von einem Meter (1000R) gebogen und TCL gibt 60 bis 240 Hertz an sowie Support für Freesync und G-Sync. Das exakte Fenster für VRR (Variable Refresh Rate) ist nicht bestätigt. Auch für Helligkeit und Kontrast liegen keine finalen Werte vor. Der Aluminium-Rahmen und der Fuß sollen noch nicht das finale Design darstellen, der Rahmen ist "borderless" und soll die Kombination von mehreren Geräten verbessern, um noch mehr Immersion zu erzielen - etwa in Racing-Rigs. Wie bei solchen Messepräsentationen häufig üblich, gibt es keine Auskunft zur Verfügbarkeit und zum Preis. Interessenten werden das Thema beobachten müssen.
Viel Konkurrenz muss TCL CSOT im Moment auch nicht fürchten. Es gibt zwar gebogene 32:9-Panels, aber die bewegen sich bei maximal 49 Zoll und haben 5.120 x 1.440 Pixel, was der Dichte nicht entgegenkommt. Die üblichen Panels haben eine Dichte von 108,5 PPI, während der 57er auf immerhin 142,7 PPI kommt. Zum Vergleich: Ein 27er WQHD hat 108,8 PPI, ein 32er UHD hat 137,7 PPI.
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Quelle: CSDN

HDMI 2.1 mit DSC könnte mit Glück gerade so reichen.
Aber 2x HDMI 2.1 mit oder 2x DP2.0 würde ich für wahrscheinlicher halten.
Aber man muss den nötigen Platz erst einmal haben. Grob überschlagen liegen die Außenkanten des hier gezeigten Monitors schon 15 cm weiter vorne als die Mitte. Noch einmal mindetens 15 cm Tiefe für das Panel selbst und den Fuß dazu und man hat im günstigsten Fall eine bis zu 30 cm tiefe tote Lücke hinter dem Gerät, die man nicht nutzen kann – respektive hat man bei einem 80-cm-Schreibtisch nur noch 50 cm freie Tiefe vor den äußeren Ecken des Geräts. Wenn der Fuß etwas sperriger ausfällt können es auch schon mal 40 cm sein und wer, so wie ich, noch einen zweiten, unabhängigen Monitor braucht, stellt denn dann noch ausgehend von diesem Punkt auf. Ich weiß nicht, wie tief deine Mischpulte sind, aber mein Testsystem würde da keinen Platz finden. Das bräucht plötzlich seinen eigenen Tisch(-abschnitt) jenseits des Monitors, wo es für mich aber nicht mehr erreichbar wäre.
Gerne kann der Tisch noch größer sein, 4m lang geht auch, der darf sich aber keinen Millimeter biegen egal was drauf steht (und wenn Ich da mit einem Eimer Farbe draufstehe).