Lieber spät als nie: Iiyama mit erstem OLED-Monitor
Iiyama bringt mit dem G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon seinen ersten OLED-Gaming-Monitor auf den Markt. Den Preis nennt der Hersteller zwar nicht, geht dafür aber im Detail auf einige Entscheidungen ein.
Jahrelang war Iiyama im OLED-Segment nicht vertreten - der japanische Hersteller ist vor allem für Displays im mittleren Preissegment bekannt. Das ändert sich jetzt: Mit dem G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon bringt Iiyama seinen ersten OLED-Gaming-Monitor auf den Markt. Wie viel der Titan Falcon kosten soll, hat der Herstelle bisher aber nicht kommuniziert.
GOB2701QSC-B1: Die Kerndaten
Als Eckdaten des GOB2701QSC-B1 Titan Falcon nennt Iiyama QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel), 280 Hz Bildwiederholrate und eine 0,03 ms schnelle Reaktionszeit (GtG). Das Kontrastverhältnis liegt bei 1.500.000:1, die typische Helligkeit bei 335 cd/m² - im HDR-Peak-Bereich gibt Iiyama bis zu 1.500 cd/m² an. Im Kontext von HDR unterstützt der Monitor den VESA-Standard HDR True Black 400; die Farbabdeckung soll 99,5 Prozent des DCI-P3-Farbraums, 95 Prozent Adobe RGB und 150 Prozent sRGB umfassen.
Zur Konnektivität nennt Iiyama zwei HDMI-2.1-Eingänge, einen nicht näher spezifizierten Displayport-Standard sowie USB-C mit 65 Watt Power Delivery. Alle Eingänge sollen die vollen 280 Hz unterstützen, dazu VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency Mode). Nvidia G-Sync Compatible und AMD Freesync Premium sind ebenfalls an Bord.
Der Grund für WOLED statt QD-OLED
Das Panel stammt von LG Display und gehört zur vierten WOLED-Generation mit der Bezeichnung Meta 3.0. Kernneuerung ist die Primary-RGB-Tandem-Architektur - dabei handelt es sich um einen Aufbau mit vier Emissionsschichten, bei dem Rot- und Grün-Emitter getrennt arbeiten, was gegenüber älteren WOLED-Generationen mehr Helligkeit, bessere Farbwiedergabe und höhere Energieeffizienz bringen soll.
Die Subpixelstruktur wechselt von RWGB auf RGWB, was laut Hersteller schärfere Textdarstellung bringen soll. Außerdem entfällt die MLA-Schicht (Micro Lens Array) - diese konnte bei älteren WOLED-Panels unter bestimmten Bedingungen leicht erhöhte Schwarzwerte verursachen.
Die überarbeitete Antireflexbeschichtung soll Streulicht in hellen Umgebungen effektiver unterdrücken. Iiyamas Masakazu Shimoda begründete die Panel-Wahl damit, dass WOLED "vielseitiger als QD-OLED" sei, besonders bei Textdarstellung und Betrieb unter Umgebungslicht. Eine automatische Helligkeitssteuerung per TPC ("Temporal Peak Control") soll zudem abrupte Helligkeitswechsel bei intensiver OLED-Nutzung glätten.
Weiterer Ausstattung: KVM-Switch, USB-Hub und Software
Zusätzlich zu den Kerndaten bietet der Titan Falcon einen integrierten KVM-Switch, PiP- und PbP-Modi, einen USB-3.2-Hub sowie einen ergonomischen Standfuß mit 150 mm Höhenverstellung. Dazu kommen anpassbare LED-Rückbeleuchtung, zwei 5-Watt-Lautsprecher und ein Kopfhörerausgang. Über die Software iiGMastercontrol lässt sich der Monitor direkt vom Betriebssystem aus konfigurieren.
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Quelle: Iiyama

Naja, dann hab ich ja noch Zeit für einen OLED Monitor, wenn es bei denen bis hierher ohne gereicht hat.
Achso, jetzt mal die Preise verglichen, nene, die sind ja immer noch viel zu teuer (für normale Leute).