Gaming-Monitor bei Amazon und MediaMarkt: 4K-Monitor mit 144 Hz zum Tiefstpreis kaufen

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Gaming-Monitor bei Amazon und MediaMarkt: 4K-Monitor mit 144 Hz zum Tiefstpreis kaufen
Quelle: Erstellt mit Dall-E; Amazon; MOntage: PCGH

Ein von PCGH getesteter 4K-Monitor mit 144 Hz lässt sich derzeit zum Tiefstpreis kaufen, wobei sich Amazon und Media Markt ein Duell um den besten Preis liefern.

IPS-Panels sind ebenfalls LCD-Bildschirme mit LED-Hintergrundbeleuchtung, bieten jedoch im Vergleich zu VA-Panels einige Vorteile. Bei IPS-Panels sind die Flüssigkristalle horizontal angeordnet, im Gegensatz zur vertikalen Ausrichtung bei den preisgünstigeren VA-Panels. Diese gleichmäßige Anordnung führt zu besonders schnellen Reaktionszeiten, was besonders für Gamer attraktiv ist. Im Gegenzug ist das Kontrastverhältnis bei IPS-Panels etwas schwächer, während VA-Panels stärker blickwinkelabhängig sind. Gamer stehen oft vor der Wahl, ob sie lieber eine hohe Auflösung oder eine hohe Bildwiederholrate bevorzugen. Beides zusammen gibt es häufig nur in der höheren Preisklasse um die 1.000 Euro. Dass es auch günstiger geht, zeigt MediaMarkt in einem Preiskampf mit Amazon. Im Fokus steht der Gigabyte M32U, der 4K-Auflösung und eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz kombiniert.

Wie gut ist der Gigabyte M32U?

Der taiwanische Hersteller Gigabyte bietet mit dem M32U einen Gaming-Monitor an, der auf 31,5 Zoll eine 4K-Auflösung darstellen kann. Dabei unterstützt der Bildschirm mit einer Diagonale von 80 cm eine Bildwiederholrate von 144 Hz. Neben gleich zwei Mal HDMI 2.1 steht auch ein Mal DisplayPort 1.4 zur Verfügung. Zudem ist ein USB-Typ-C-Port verbaut, der jedoch nur als Datenanschluss und nicht als DisplayPort genutzt werden kann. Wer 4K mit 144 Hz und den erweiterten Farbraum HDR nutzen will, sollte den DisplayPort nutzen, da nur diese Display Stream Compression offeriert. Wenn DSC fehlt, wie bei den verbauten HDMI-Anschlüssen, dann muss man entweder die Bildwiederholrate oder die Auflösung reduzieren oder HDR abschalten.

Bildergalerie

Im PCGH-Test überzeugte der Gigabyte M32U mit seiner Bildqualität. Das verbaute IPS-Panel von Innolux konnte bei der Spitzenhelligkeit sogar die Werksangabe übertrumpfen. Statt 350 cd/m2 wurden fast 500 cd/m2 gemessen, was wichtig für die Darstellung von HDR ist. Minimal sind übrigens 50 cd/m2 möglich, damit der Gaming-Monitor nachts nicht blendet. Zwar ist der Kontrast bei OLED-Monitoren höher, doch sind auch gemessene 1.000:1 ein gutes Niveau. Angenehm für Gamer ist, dass die Bewegtbilder mit wenig Schlieren dargestellt werden. Besonders scharf wird das Bewegtbild mit dem sogenannten Aim Stabilizer, wobei die softwareseitige Bewegungskompensation jeder Hersteller anders betitelt. Für eine bessere Ergonomie lässt sich der Gigabyte M32U um 13 cm in der Höhe verstellen, sowie in der Neigung justieren. Lediglich die Pivot-Funktion fehlt. Der im Test überzeugende Gigabyte M32U gibt es derzeit bei MediaMarkt so günstig, wie noch nie für 499 Euro. Kaum hat der Ingolstädter Online-Shop vorgelegt, zieht Konkurrent Amazon nach und bietet seinerseits den Gigabyte M32U für 499 Euro und damit 70 Euro unter dem zuletzt gültigen Preis an.

Wofür steht AMD FreeSync?

Der Gigabyte M32U unterstützt sowohl Nvidia G-Sync Compatible als auch AMD FreeSync. AMD setzt seit 2015 auf den offenen Adaptive-Sync-Standard, während Nvidia sich zunächst dagegen sträubte und mit G-Sync eine eigene Alternative einführte. Für das proprietäre G-Sync mit Modul erhebt Nvidia eine Zertifizierungsgebühr. Erst seit 2019 unterstützt Nvidia mit G-Sync Compatible auch den offenen Adaptive-Sync-Standard, um Bildwiederholraten von mehr als 60 Hz zu ermöglichen. Eine höhere Bildwiederholrate hilft, Schlieren bei schnellen Bewegungen zu minimieren, was beispielsweise Rennen in EA Sports F1 24 realistischer erscheinen lässt oder das Zielen in Call of Duty erleichtert. Allerdings bedeutet eine höhere Hertzzahl auch, dass der PC mehr Bilder pro Sekunde berechnen muss. Adaptive Sync, in Verbindung mit AMD FreeSync, hilft dabei, Flimmern zu verhindern und die Latenz zu verringern, sodass Eingaben von Maus und Tastatur schnell auf dem Monitor umgesetzt werden. Zusätzlich bietet der Gigabyte M32U einen KVM-Switch, mit dem Maus und Tastatur von mehreren am Monitor angeschlossenen PCs oder Konsolen genutzt werden können.

Preis, Daten und Fakten zum Gaming-Monitor Gigabyte M32U

  • Wer gerne einen großen Monitor mit 4K und hoher Hertzzahl möchte, kann nun ein PCGH-getestetes Modell von Gigabyte so günstig wie nie bekommen.
  • Es handelt sich um den Gigabyte M32U, der auf seinen 31,5 Zoll neben der 4K-Auflösung auch 144 Hz sowie AMD FreeSync und Nvidia G-Sync Compatible zu bieten hat. Im PCGH-Test überzeugte der Gigabyte M32U mit seiner Bildqualität und konnte sogar seine Werksangabe bei der Helligkeit von 350 cd/m2 übertreffen.
  • Aktuell verkaufen sowohl Media Markt als auch Amazon den Gigabyte M32U zum Tiefstpreis von 499 Euro, sodass Kunden 70 Euro im Vergleich zum vergangenen Preis sparen können.

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