Acer: Drei neue G-Sync-Gaming-Monitore der Predator-Reihe
Der taiwanesische Hardwarehersteller Acer hat am 27. Mai im Rahmen seiner Next@acer-Pressekonferenz drei neue Gaming-Monitore ihrer Predator-Reihe vorgestellt. Diese sollen eine VESA-Display-HDR-Zertifizierung besitzen und sich laut Hersteller an die Bedürfnisse der Spieler richten.
Die Predator-Reihe bekommt Nachschub mit drei weiteren Gaming-Monitor-Modellen. Dies kündigte Hersteller Acer jüngst im Rahmen seiner Next@acer-Pressekonferenz an. Bei den Modellen handelt sich um den Predator CG437K S, den Predator X38 S sowie den Predator X28. Acer wirbt damit, dass alle drei Monitore von der VESA (Video Electronics Standards Association) Display-HDR-zertifiziert sind und sich sowohl an Casual Gamer als auch Profis richten sollen.
Predator CG437K S
Das erste der angekündigten Modelle, der Predator CG437K S, hat eine Bilddiagonale von 42,5 Zoll (108 cm) und ein UHD-Display (3.840 x 2.160). Weiterhin ist er mit Nvidias G-Sync-Technologie kompatibel. Zwei HDMI-2.1-Anschlüsse sollen eine Verbindung zwischen dem Monitor und den aktuellen Spielekonsolen erlauben, welcher durch VRR-Unterstützung eine Auflösung von 4K und eine Bildwiederholrate von 120 Hz stemmen könne. Der Monitor besitzt weiterhin zwei USB-2.0-Anschlüsse, zwei USB-3.0-Anschlüsse und einen USB-Typ-C-Anschluss. Ein integrierter KVM-Switch soll den Anschluss des Monitors an mehrere Quellen erlauben. Die VRB-Reaktionszeit betrage 1 ms.
Local Dimming, eine maximale Helligkeit von 1.000 Nits sowie hohe Kontrastverhältnisse sollen sich positiv auf die Detaildarstellung auswirken, während eine Delta-E-Bewertung von unter 1 und eine Farbabdeckung des DCI-P3-Farbraums von 90 % vorliegen soll. Der Gaming-Monitor ist zusätzlich mit RGB-Leuchtstreifen ausgestattet, die mit Musik und Medien synchronisiert werden können.
Zudem sollen die Colorsense- und Lightsense-Technologien von Acer in der Lage sein, die Umgebungsbeleuchtung zu erkennen, um die Bildschirmtemperatur und Helligkeit des Monitors entsprechend anzupassen. Proxisense von Acer dimme den Monitor bei Abwesenheit des Nutzers, was durch einen Bewegungssensor wahrgenommen werden soll. Der Predator CG437K S soll im November 2021 erscheinen und 1.599 Euro kosten.
Predator X38 S
Der zweite Predator-Monitor ist gekrümmt (2300R) mit einer Bilddiagonale von 37,5 Zoll (95,3 cm) im 21:9 Format und einer UWQHD-Auflösung (3.840 x 1.600). Der DCI-P3-Farbraum soll zu 98 % abgedeckt werden und die Delta-E-Bewertung liege unter 2. Die Bildwiederholfrequenz soll mit 175 Hz übertaktet sein und die Reaktionszeit 0,3 ms (GtG) betragen.
Auch der Predator X38 S verfüge über Acers Colorsense und Lightsense sowie die Predator Gameview, die dem Nutzer acht voreingestellte, aber anpassbare Anzeigemodi zur Verfügung stelle. G-Sync von Nvidia biete zudem einen Esports-Modus an. Dabei handelt es sich um eine Display-Voreinstellung, die in Wettkämpfen Anwendung finden und eine geringe Latenz bieten soll. Passend dazu besitzt dieses Modell der Predator-Reihe den Nvidia Reflex Latency Analyzer, der die Systemlatenz messen könne. Daneben könne noch Screen Tearing durch Nvidias G-Sync Ultimate vermieden und Ruckeln oder Input Lags minimiert werden. Der Predator X38 S soll im September 2021 erscheinen und für 2.199 Euro verfügbar sein.
Predator X28
Der dritte Gaming-Monitor im Bunde, der Predator X28, ist ein UHD-Monitor mit einer Bilddiagonale von 28 Zoll (71,1 cm) und einem Zeroframe-Design, welches den Monitor schmal wirken lassen soll. Das Agile-Splendor-IPS-Display verfüge über eine Bildwiederholfrequenz von 155 Hz und eine Reaktionszeit von 1 ms (GtG). Wie bei den anderen beiden Modellen sind G-Sync + Esports-Modus, der Reflex Latency Analyzer, Lightsense, Colorsense sowie Proxisense Teil des Repertoires des Predator X28.
Die Bluelightshield-Pro-Technologie von Acer soll zudem Wellenlängen mit hoher Energie überwachen, Blaulichtemissionen herausfiltern und dabei die Farbgenauigkeit von Delta E <1 beibehalten können. Der Predator X28 soll ab Oktober 2021 verfügbar sein und 1.199 Euro kosten.
Bildergalerie
Quelle: Acer

Acer Predator X32 keine Spur.
Wird vermutlich ohnehin genauso ein "Reinfall" wie der ASUS ROG PG32UCX.
Solange Nvidia kein HDMI2.1 fähiges GSync-Modul raus bringt, dass auch mehrere Anschlüsse unterstützt
und obendrein eine ordentliche Passivkühlung beinhaltet, ist das Ganze für mich kaum tragbar.
Insbesondere bei den aufgerufenen Luxuspreisen.