Preisverfall bei Gaming-Monitor macht Hoffnung: 4K UHD mit 144 Hz bald Mainstream?

Einst teurer Luxus, bald schon Standard für Gamer? Gaming-Monitore mit 4K UHD (3.840 × 2.160) und 144 Hz Refresh Rate wie der frisch im Preis gesenkte Gigabyte M28U nähern sich der 400-Euro-Grenze.

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Preisverfall bei Gaming-Monitor macht Hoffnung: 4K UHD mit 144 Hz bald Mainstream?
Quelle: Amazon.de, Gigabyte; Montage: PCGH

Geht es nach der PCGHX-Community, dann sind Auflösungen ab WQHD der Standard, nicht etwa Full HD. In einer 2023 abgeschlossenen Umfrage gaben lediglich 12 Prozent an, sich mit 1.920 × 1.080 Bildpunkten zu begnügen. Für 2.560 × 1.440 (WQHD) stimmten 32 Prozent der PCGH-Leser, die Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) ist bei 23 Prozent angesagt. Dahinter lauert bereits 4K UHD (3.840 × 2.160), das von immerhin 20 Prozent der Umfrage-Teilnehmer regelmäßig genutzt wird. Nun besteht zwar kein zwingender Zusammenhang zwischen der genutzten Auflösung und der Pixelanzahl des Monitors, in den meisten Fällen sollte es sich dabei aber tatsächlich um die native Auflösung des Bildschirms handeln.

4K UHD: Fallende Preise und Upsampling-Technologien steigern Attraktivität der hohen Auflösung

Als 2018 Gaming-Monitore wie der Asus ROG Swift PG27UQ auf den Markt kamen, die erstmals 4K UHD bei 144 Hz boten, lobte PCGH zwar die allgemeine Bildqualität und HDR-Darstellung, für 2.600 Euro spielte das Display in der Kaufentscheidung der meisten PC-Spieler aber keine Rolle, zumal auch der verbaute Lüfter kontrovers diskutiert wurde, obwohl er uns im Test aus einem gewöhnlichen Sitzabstand nicht negativ auffiel.

Das hat sich mittlerweile deutlich geändert, wie das Beispiel Gigabyte M28U zeigt: Der von mehreren Händlern frisch im Preis gesenkte Gaming-Monitor mit AMD Freesync Premium ist jetzt für nur noch 429 Euro inklusive Versand bei Amazon, Computeruniverse und Cyberport erhältlich. Damit kostet der mit 2× HDMI 2.1, 1× DP 1.4 und 1× USB-C mit DP sowie USB-Hub ausgestattete 28-Zoll-Bildschirm nur noch rund ein Sechstel der ersten Bildschirme mit 4K UHD und 144 Hz.

Zu derartigen Preisen dürften viele PC-Spieler beim nächsten Kauf zumindest mit Ultra HD liebäugeln. Früher sprachen auch die hohen Hardware-Anforderungen gegen die native Auflösung 3.840 × 2.160. Mit Technologien wie Nvidia DLSS 3.x und AMD FSR 3.1, die in rasantem Tempo verbessert werden und in vielen Spielen auch ohne High-End-Grafikkarte spielbare Bildraten in 4K UHD (oder gar noch höheren Auflösungen) liefern, verliert die gegenüber Full HD vervierfachte Pixelmenge an Einschüchterungspotenzial.

Angesichts dieser Entwicklung würde es uns nicht überraschen, wenn zu den 20 Prozent Nutzern der Auflösung 4K UHD in Zukunft noch weitere hinzustoßen. Eines muss man dabei aber bedenken: Die PCGHX-Community ist nur bedingt repräsentativ für die gesamte PC-Spielerschaft und adaptiert neue Technologien normalerweise schneller als der durchschnittliche Gamer, insbesondere im internationalen Vergleich.

Wie halten Sie es? Nutzen Sie bereits einen Gaming-Monitor mit 4K UHD, planen Sie eine entsprechende Aufrüstung oder legen Sie eher Wert auf andere Merkmale wie eine möglichst hohe Bildwiederholrate, HDR oder ein OLED-Panel? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

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    • Kommentare (39)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1717146601
        Du machst es dir zu einfach, weil du z. B. die Preisgestaltung außen vor lässt. Während TV's schon seit Jahren zu vertretbaren Preisen gehandelt werden, erscheine PC Monitore gemessen an dem häufig überteuert. Für ein 4k FALD Panel welches mit 55 Zoll aufwartete wurden dazumal 550,- Euro fällig und jetzt schau dir mal an, welche Summe für einen PC Monitor, der sich auf 4k versteht, veranschlagt wurde.

        Als 2018 Gaming-Monitore wie der Asus ROG Swift PG27UQ auf den Markt kamen, die erstmals 4K UHD bei 144 Hz boten, lobte PCGH zwar die allgemeine Bildqualität und HDR-Darstellung, für 2.600 Euro...

        Somit lässt sich schon feststellen, dass größer Glotzen sich vor allem deshalb etabliert, weil sie entsprechend günstig beworben wurden, während Hersteller von größeren PC Monitoren jahrelang die Meinung vertraten, die holde Kundschaft über Gebühr zu schröpfen zu müssen. Hinzu kommt, dass zum Betrieb der Glotze keine überteuerter GPU notwendig ist.

        Für meine 27 Zoll/165Hz WQHD Schüssel habe ich um die 160 Piepen gelöhnt, warum also sollte ich für die nächsthöhere Auflösung den fast dreifachen Preis berappen, zumal die Folgekosten gänzlich anderer Natur wären. Aber lassen wir doch einfach Zahlen sprechen:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Quelle: Steam-Hard- & Softwareumfrage: April 2024

        Solche eine Aussage halte ich für maßlos übertrieben...

        Nach dem Prinzip hätte man damals auch keine Monitore gekauft, die mehr als 320x240 können, einfach weil die Hardware in Games nicht mehr darstellen konnte...

        mit frdl. Gruß
      • Von Gast1717146601
        Du machst es dir zu einfach, weil du z. B. die Preisgestaltung außen vor lässt. Während TV's schon seit Jahren zu vertretbaren Preisen gehandelt werden, erscheine PC Monitore gemessen an dem häufig überteuert. Für ein 4k FALD Panel welches mit 55 Zoll aufwartete wurden dazumal 550,- Euro fällig und jetzt schau dir mal an, welche Summe für einen PC Monitor, der sich auf 4k versteht, veranschlagt wurde.

        Als 2018 Gaming-Monitore wie der Asus ROG Swift PG27UQ auf den Markt kamen, die erstmals 4K UHD bei 144 Hz boten, lobte PCGH zwar die allgemeine Bildqualität und HDR-Darstellung, für 2.600 Euro...

        Somit lässt sich schon feststellen, dass größer Glotzen sich vor allem deshalb etabliert, weil sie entsprechend günstig beworben wurden, während Hersteller von größeren PC Monitoren jahrelang die Meinung vertraten, die holde Kundschaft über Gebühr zu schröpfen zu müssen. Hinzu kommt, dass zum Betrieb der Glotze keine überteuerter GPU notwendig ist.

        Für meine 27 Zoll/165Hz WQHD Schüssel habe ich um die 160 Piepen gelöhnt, warum also sollte ich für die nächsthöhere Auflösung den fast dreifachen Preis berappen, zumal die Folgekosten gänzlich anderer Natur wären. Aber lassen wir doch einfach Zahlen sprechen:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Quelle: Steam-Hard- & Softwareumfrage: April 2024

        Solche eine Aussage halte ich für maßlos übertrieben...

        Nach dem Prinzip hätte man damals auch keine Monitore gekauft, die mehr als 320x240 können, einfach weil die Hardware in Games nicht mehr darstellen konnte...

        mit frdl. Gruß
      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von kawanet
        Der Vergleich hinkt, weil der Betrachtungsabstand sowie -winkel ein gänzlich anderer sein dürfte. Vom zugespielten Content ganz zu schweigen. Zudem sind/waren die handelsüblichen Größen wie z.B. 55 Zoll oftmals günstiger als die kleineren Formate, so zumindest in unserem Fall.

        mit frdl. Gruß
        Naja, es gibt teure FHD-/UHD-Monitore und günstige, genauso wie bei TVs auch. Wenn man hier so liest hätte es aber nie UHD am TV benötigt, weil FHD eigentlich in 65 Zoll und darüber auch reichen müsste. Man bekommt ja schließlich mehr Fläche und sieht bei den Empfohlenen 6 Meter Abstand keinen Unterschied (bei UHDs die Hälfte). Ich habe auch keine Ahnung, wann Gaming am PC der ausschlaggebenende Faktor geworden ist. Nach dem Prinzip hätte man damals auch keine Monitore gekauft, die mehr als 320x240 können, einfach weil die Hardware in Games nicht mehr darstellen konnte . Selbst wenn man in Games die Details reduzieren muss oder in der Auflösung die ein oder andere Stufe runter gehen muss ist doch die Desktop-Experience am Rechner tausendmal besser als bei einer FHD-Gurke, die durch die Nutzung von Clear-Type immer verschwommen ausschaut (Danke geht raus an Microsoft).

        Früher war FHD maximal für eine Größe bis 19 Zoll konzipiert (ca. WQHD Darstellung bei 27 Zoll). Größere Bildschirmdiagonalen waren nicht geplant, aber die Masse hat es gefordert und somit kam es doch in größeren Monitoren. Naja, wen es nicht stört, dem gebe ich meinen segen, aber ich kann mir so etwas nicht mehr antun.
      • Von pbStoRm Freizeitschrauber(in)
        Zitat von sethdiabolos
        Nur mal interessehalber. Wie verhalten sich hier die Verweigerer beim Kauf eines TVs? 32 Zoll HD Ready von 2005 reicht noch, oder muss da doch eine 65 Zoll UHD-Glotze mit 120hz stehen? Beim TV ist der Impact von der höheren Auflösung ja deutlich niedriger als beim Monitor, wo man dichter dran sitzt.
        Genauso wie beim FHD-Display. Mein Philipps 32PFL6007 3D TV läuft und läuft und läuft und so lange der nicht kaputt geht, hole ich keinen neuen.
      • Von XT1024 Volt-Modder(in)
        Zitat von sethdiabolos
        Wie verhalten sich hier die Verweigerer beim Kauf eines TVs?
        Was heißt hier wieder Verweigerer?
        Ohne die Größe zu erwähnen ist die ganze Diskussion per se Humbug. Bei 32" und mehr ist FHD natürlich ziemlicher Unfug.
        Bei 27" ist das Ergebnis scheinbar doch recht fragwürdig.

        Zitat von sethdiabolos
        32 Zoll HD Ready von 2005 reicht noch
        Wenn sich weder Abstand noch Inhalt (private TV-Sender?) geändert haben, waurm auch nicht?
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Bin schon eine Weile auf UHD aufgestiegen. Anfangs noch mit einer RTX 3070 aber dann doch recht schnell zu einer RTX 4090 umgestiegen. Bereue es keine Sekunde.
      Direkt zum Diskussionsende
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