Solche Specs kosten sonst wesentlich mehr: Pfeilschneller Asrock-Monitor war nie günstiger
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Der Asrock Phantom Gaming PG27FFX1B ist kein Bildschirm für jedermann, doch wer die sehr hohe Bildwiederholrate von 520 Hz schätzt, kann gerade ein Schnäppchen bei Amazon schießen, zumal das verbaute Panel auch andere Vorzüge hat.
Kann ein Bildschirm so schnell sein, dass er die Möglichkeiten des Betriebssystems sprengt? Ja, zumindest beim Asrock Phantom Gaming PG27FFX1B im Zusammenspiel mit dem populären und dank des kostenlosen ESU-Programms für Sicherheitsupdates auch immer noch sicher nutzbaren Windows 10 ist das der Fall. Das Microsoft-Betriebssystem erlaubt nämlich lediglich eine maximale Refresh Rate von 500 Hz, der E-Sport-Monitor von Asrock ist aber sogar für 520 Hz spezifiziert. Erst mit Windows 11 kann man diese Bildwiederholrate einstellen. Allerdings handelt es sich zugebenermaßen eher um eine theoretische Einschränkung - ob 500 oder 520 Hz anliegen, ist in der Praxis zu vernachlässigen.
Konkurrenz verlangt erheblich mehr für so hohe Refresh Rate
Spannend ist der Asrock Phantom Gaming PG27FFX1B, weil er der günstigste seiner Art und aktuell zu einem besseren Preis als je zuvor im Angebot ist. Asrock selbst verkauft den Gaming-Monitor als Marktplatzhändler bei Amazon aktuell für lediglich 265,52 Euro - rund 30 Euro als jeder andere Händler im PCGH-Preisvergleich.
Außerdem handelt es sich um das mit Abstand günstigste Modell, das eine Bildwiederholrate von mindestens 480 Hz bietet. Alle Konkurrenzmodelle kosten über 400 Euro! Annähernd so günstig ist lediglich die Produktvariante Phantom Gaming PG27FFX2A. Diese nutzt das gleiche Panel, bietet aber einen anderen Standfuß mit mehr Verstellmöglichkeiten und eine integrierte WLAN-Antenne.
Alternativen mit WQHD sind deutlich teurer
Wie bei vielen E-Sport-Monitoren üblich, bekommt man hier eine Full-HD-Auflösung, also 1.920 × 1.080 Pixel geboten. Das hilft, bei kompetitiven Spielen, eine hohe Bildrate erzielen zu können, da die GPU-Last geringer ausfällt als bei den Auflösungen WHQD oder gar 4K UHD, die natürlich ein feineres Bild mit mehr Details ermöglichen.
Nicht zuletzt hilft es auch, den Preis für den Monitor niedrig zu halten, denn für ein Modell wie den AOC Agon Pro AG276QKD2 mit 500 Hz und WQHD-Auflösung (2.560 × 1.440) zahlt man das Vielfache; sicherlich auch, da bei allen uns bekannten Displays mit vergleichbaren Specs aktuell ausschließlich OLED-Panels zum Einsatz kommen.
Helles Panel mit guten Farbeigenschaften
Asrock nutzt hingegen ein IPS-Panel, das aber auch abgesehen von der hohen Bildwiederholrate überzeugen kann. So bietet es eine gute typische Helligkeit von 400 Nits und erfüllt auch die Bedingungen für eine Zertifizierung gemäß VESA DisplayHDR 400.
Das zu AMD Freesync Premium kompatible Display deckt außerdem die Farbräume sRGB zu 123 % und DCI-P3 zu 94 % ab - nicht ganz auf dem Level von OLEDs, aber besser als das, was viele TN-Panels bieten, die im Massenmarkt kaum noch eine Rolle spielen, sich in der E-Sport-Nische aber noch gehalten haben.
3 Bildeingänge und eher überflüssige Lautsprecher
Die Signaleingänge umfassen 1× DisplayPort 1.4 und 2× HDMI 2.1, zudem sind ein USB-Hub und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse vorhanden. Die zwei verbauten Lautsprecher bieten 4 Watt Gesamtleistung, für vernünftigen Sound beim Zocken raten wir aber natürlich zu Kopfhörern oder ordentlichen Boxen.
Die Ergonomiefunktionen sind leider überschaubar: Lediglich das Neigen nach vorne und hinten ist möglich. Alternativen sind ein per VESA 100 × 100 montierter Monitorarm oder die bereits erwähnte Modellvariante PG27FFX2A, welche auch eine Höhenverstellung und Drehmöglichkeit umfasst.
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