Gaming-Monitore: Full HD am Markt weiter Standard, viel mehr Freesync als G-Sync

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Gaming-Monitore: Full HD am Markt weiter Standard, viel mehr Freesync als G-Sync
Quelle: PC Games Hardware

Eine aktuelle Analyse zum Markt der Gaming-Monitore offenbart verschiedene Trends und zeigt, welche Größen, Auflösungen und Co. gegenwärtig am meisten angeboten werden.

Durchgeführt wurde die Marktanalyse von der Gaming-Tech-Website levvvel.com, die insgesamt 276 aktuelle und kommende Monitore für Spieler mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz oder mehr als Bemessungsgrundlage untersucht hat. Begründet wird diese hohe Bildwiederholrate als ausschlaggebendes Auswahlkriterium damit, dass sich 144 Hz weitestgehend als Standard bei Pro-Gamern durchgesetzt habe, obgleich es natürlich auch darunter taugliche Gaming-Monitore gibt.

Variable Refresh Rate auf dem Vormarsch

Dementsprechend dominieren dabei auch Modelle mit 144 Hz die Marktanalyse und machen 74 Prozent aus, während Monitore mit 240 Hz nur auf etwa 12 Prozent kommen, was sich allerdings als wachsendes Segment in den kommenden Jahren verschieben könnte. Mit 65 Prozent sind dabei auch viele Modelle Freesync-fähig, während nur 17 Prozent G-Sync-Unterstützung bieten. Die strengsten Zertifizierungen von AMD und Nvidia in Form von Freesync 2 und G-Sync Ultimate haben derweil mit 5,8 Prozent beziehungsweise 3,3 Prozent nur sehr kleine Anteile. Jedoch sollen insgesamt immerhin 91,3 der analysierten Monitore für Spieler eine irgendwie geartete Unterstützung für eine Variable Refresh Rate (VRR) haben.

UHD / 4K wenig verbreitet

Bei den Bildschirmgrößen ist derweil die Diagonale von 27 Zoll mit 45 Prozent am meisten vorhanden, gefolgt von Modellen mit 24 oder 24,5 Zoll mit 32 Prozent Anteil. Mit 13 Prozent haben dabei aber auch Monitore mit 31,5 Zoll eine bemerkenswerte Marktpräsenz. Derweil sind Full HD und WQHD die mit Abstand am häufigsten angebotenen Auflösungen mit 53 Prozent beziehungsweise 35 Prozent, während UHD-Displays im einstelligen Prozentbereich liegen. Daraus ergeben sich Pixeldichten von 109 PPI als verbreitetste, 163 PPI als höchster Wert und 68 PPI als schlechtester Wert.

Im Bezug auf die Panel-Technologien dominieren derweil VA (45 Prozent) und TN (40 Prozent) deutlich vor IPS (14 Prozent). Gemünzt auf die Hersteller hat Acer die meisten Gaming-Monitore mit hoher Bildwiederholfrequenz am Markt zur Auswahl (55), gefolgt von Asus (33) und AOC (32). Sämtliche Zahlen der Marktanalyse finden sich auf levvvel.com.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BojackHorseman Freizeitschrauber(in)
        UHD hat zum Zocken nicht nur die technische Seite als Nachteil, als da wären die fast völlige Begrenzung aller Monitore auf 60 Hertz und der Anspruch an die Grafikkarte.

        Für mich entscheidender ist, die sinnvolle Geöße für UHD liegt bei 29 Zoll aufwärts, wobei hier der Trend klar zu 31,5 Zoll geht. Übrigens allein deshalb, weil der Karton für 32 Zoll als Sperrgut gilt und der Transport durch Firmen wie DHL entsprechend teurer wäre.

        Diese Größe ist problematisch, weil die durchschnittliche Schreibtischtiefe zwischen 80-100cm liegt. Man sitzt also zu nah dran für schnelle Bewegtinhalte. Was beim Arbeiten mit Fenstern oder Dokumenten keine entscheidende Rolle spielt, wird beim Spielen zum Nachteil. Auch müsste man mindestens 190cm groß sein, um ergonomisch mit den Augen über den oberen Rand des Monitors zu blicken.

        Abschließend, der Privat-PC ist in weiten Teilen der Welt - hier vor allem Asien - ein absoluter Luxus-Artikel. Das Durchschnittseinkommen liegt dort bei etwa 4.000 Dollar im Jahr gemittelt, da sind 500 Dollar schon ein riesiger Batzen. Das haben viele Deutsche monatlich frei zur Verfügung. Die weit verbreiteten PC Bangs nutzen günstige Hardware und setzen auf Full HD; mit Ausnahme der Luxus-Gamer-Hotels in Südkorea.
      • Von BojackHorseman Freizeitschrauber(in)
        UHD hat zum Zocken nicht nur die technische Seite als Nachteil, als da wären die fast völlige Begrenzung aller Monitore auf 60 Hertz und der Anspruch an die Grafikkarte.

        Für mich entscheidender ist, die sinnvolle Geöße für UHD liegt bei 29 Zoll aufwärts, wobei hier der Trend klar zu 31,5 Zoll geht. Übrigens allein deshalb, weil der Karton für 32 Zoll als Sperrgut gilt und der Transport durch Firmen wie DHL entsprechend teurer wäre.

        Diese Größe ist problematisch, weil die durchschnittliche Schreibtischtiefe zwischen 80-100cm liegt. Man sitzt also zu nah dran für schnelle Bewegtinhalte. Was beim Arbeiten mit Fenstern oder Dokumenten keine entscheidende Rolle spielt, wird beim Spielen zum Nachteil. Auch müsste man mindestens 190cm groß sein, um ergonomisch mit den Augen über den oberen Rand des Monitors zu blicken.

        Abschließend, der Privat-PC ist in weiten Teilen der Welt - hier vor allem Asien - ein absoluter Luxus-Artikel. Das Durchschnittseinkommen liegt dort bei etwa 4.000 Dollar im Jahr gemittelt, da sind 500 Dollar schon ein riesiger Batzen. Das haben viele Deutsche monatlich frei zur Verfügung. Die weit verbreiteten PC Bangs nutzen günstige Hardware und setzen auf Full HD; mit Ausnahme der Luxus-Gamer-Hotels in Südkorea.
      • Von joNickels PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Khabarak
        Es sind zwar nicht viele, aber es gibt hierzulande immerhin 8 IPS Displays mit WQHD bei 24" - 25":
        Monitore mit Diagonale ab 24", Diagonale bis 25", Auflösung: 2560x1440 (WQHD), Panel: IPS/VA heise online Preisvergleich / Deutschland
        Da hast du recht. Ich hatte vergessen, dass ich nur nach 144 Hz geschaut habe. WQHD, 144 Hz, VA/IPS wäre gefühlt das Optimum für mich. Dazu muss ich sagen, dass ich bisher weder einen Monitor mit WQHD oder 144Hz bessesen habe
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von joNickels
        Ist ja irgendwo auch logisch. Zum einen wachsen die Wohnungen nicht in gleichem Maße mit, warum sollten plötzlich 32+ Zoll auf dem Schreibtisch platz haben ? Zum anderen sind GPUs die WQHD oder 4K stemmen sollen teurer. Unter 27" gibt es ja auch außer bei TN Panels kein 24-25" WQHD oder 4K.
        Es sind zwar nicht viele, aber es gibt hierzulande immerhin 8 IPS Displays mit WQHD bei 24" - 25":
        Monitore mit Diagonale ab 24", Diagonale bis 25", Auflösung: 2560x1440 (WQHD), Panel: IPS/VA heise online Preisvergleich / Deutschland
      • Von joNickels PC-Selbstbauer(in)
        Ist ja irgendwo auch logisch. Zum einen wachsen die Wohnungen nicht in gleichem Maße mit, warum sollten plötzlich 32+ Zoll auf dem Schreibtisch platz haben ? Zum anderen sind GPUs die WQHD oder 4K stemmen sollen teurer. Unter 27" gibt es ja auch außer bei TN Panels kein 24-25" WQHD oder 4K.
      • Von ChrisMK72 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von MJDBln79
        Ein gutes Spiel kann ich auch in 1920x1080p genießen.
        Das kann man in der Tat. Es muss ja auch nicht für jeden mehr als 24" sein und dann passen auch die ppi noch(vergleichbar mit meinen WQHD 31,5").

        edit: Bei einem ca. 48" TV in UHD/4k hat man auch ähnliche ppi(Pixel per inch).
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