49-Zoll-Monitore mit 2 × Full HD und Freesync 2 HDR: Asus- und Acer-Displays in den Startlöchern [Update]
Jetzt aktualisiert: Die beiden Hersteller Acer und Asus bereiten die Markteinführung von je einem 49-Zoll-Monitor mit einem Seitenverhältnis von 32:9 vor. Die Spezifikationen ähneln sich zu großen Teilen: Der ROG Strix XG49VQ und EI491CR lösen beide mit 3.840 × 1.080 Pixeln auf, stellen also zwei Mal Full HD nebeneinander dar. Zum Einsatz kommen SVA-Panels aus dem Hause Samsung.
Update vom 04.04.19:
Asus hat den ROG Strix XG49VQ mit einer deutschen Pressemitteilung offiziell veröffentlicht. Die unverbindliche Preisempfehlung hierzulande beläuft sich auf 1.079 Euro, zu welcher der Monitor bereits ausgeliefert wird. Acers EI491CR wird inzwischen für 899 Euro gelistet, aber noch nicht ausgeliefert.
Originalartikel vom 14.03.19:
Bereits zur CES 2019 hat Asus den ROG Strix XG49VQ angekündigt, damals aber noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin oder Preis genannt. Das hat der Hersteller mit einer Pressemitteilung in Großbritannien nachgeholt, wie die Webseite tomshardware.com berichtet. Demnach soll die Auslieferung noch diesen März für eine unverbindliche Preisempfehlung in Höhe von 999 britische Pfund beginnen. Umgerechnet entspricht das rund 1.165 Euro. Selbst wenn man die durchschnittlich höheren Hardware-Preise in Großbritannien in Betracht zieht, dürfte der Monitor hierzulande erst einmal bei über 1.000 Euro verweilen.
32:9-Monitore mit Freesync 2 HDR von Acer und Asus
Die Kollegen von computerbase.de berichten über ein ähnliches Modell aus dem Hause Acer, den EI491CR. Genauso wie das Asus-Display löst er mit 3.840 × 1.080 Pixeln auf einer Diagonale von 49 Zoll auf. Die Hersteller übernehmen das 32:9-Format, das ursprünglich Samsung mit dem C49HG90 einführte und nun vermehrt von der Konkurrenz übernommen wird. Acer und Asus haben sich gegen die Variante mit 5.120 × 1.440 Bildpunkten entschieden, um eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz über Displayport 1.2 zu unterstützen. Das SVA-Panel stammt von Samsung, kommt aber ohne die Quantum-Dot-Beschichtung aus.
Freesync 2 HDR ist zwar noch mit an Bord, allerdings in einer schwächeren Umsetzung als bei Samsung: VESAs Display-HDR-Spezifikation wird in der 400er- statt 600er-Variante unterstützt. Entsprechend hoch sind die maximalen Helligkeitswerte zur Darstellung von HDR-Inhalten. Der Kontrast liegt VA-typisch bei 3.000:1. Der Farbkanal ist in beiden Fällen 8 Bit breit. Die Hertz-Spannen werden noch nicht genannt. Da die Monitore nach Freesync 2 HDR spezifiziert sind, müssen sie LFC (Frame-Vervielfachung unterhalb der Grenze) unterstützen und folglich bis mindestens 72 Hertz heruntergehen. Der ROG Strix XG49VQ wird durch einen höhenverstellbaren Standfuß und einen zweifachen USB-3.0-Hub abgerundet. Der Acer EI491CR lässt sich lediglich neigen.
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Potenziell hohe Preise
Samsungs C49HG90 mit hellerer Hintergrundbeleuchtung, größerer Farbraumabdeckung durch Quantum-Dot und 10-Bit-Farbdarstellung dank FRC ist bereits seit einem Jahr verfügbar und kostet aktuell knapp 900 Euro. In einem ähnlichen Bereich könnte sich Acers Ableger ansiedeln, der eine UVP von 900 US-Dollar aufweist. Asus' Monitor muss günstiger werden, um preislich attraktiv zu werden.

Ich warte schon ganz sehnsüchtig auf den Samung C49RG94SSU .
Der wird erst mal für eine lange Zeit das Non Plus Ultra mit 32:9 sein , die Konkurrenz scheint bei dem Format 5120x1440 noch zu schlafen! Und 120 hz reichen mir locker zum zocken.
Ich hoffe der kommt jetzt endlich bald raus und wird fix getestet.
Diese Sau wird aber auch durch jedes Dorf getrieben...
Gerade für Office sind die Teile meiner Meinung nach zu flach. Um Din A4 1:1 darzustellen und noch 1-2 Menüleisten unterzubringen, reicht ein 1200p-24-Zöller gerade so aus. 1440p ist deutlich besser, mit Full HD hat man bei kleiner Schrift echte Probleme respektive muss scrollen. Und dann ist es nur wenig wert, wenn man vier Seiten nebeneinander, aber jeder nur teilweise darstellen kann. In Spielen, die nur das horizontale Blickfeld anpassen, hat man dagegen einen taktischen Vorteil, weil man trotz eher wenig Pixel eine großes Sichtfeld im Blick behalten kann.
Ok, ich verstehe. So als Office-Monitor gut vorstellbar, auch wenn mein knausriger Laden sowas nie anschaffen würde, aber wozu dann 144Hz? Schräg. Wird aber wohl einen Markt dafür geben...