Foxconn baut 8K-Panel-Fabrik in China

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Foxconn baut 8K-Panel-Fabrik in China (
Quelle: foxconn.com

Nach der Übernahme von Sharp durch Foxconn baut das taiwanische Unternehmen seine Stellung bei Displays aus und kündigte eine 8,8 Milliarden US-Dollar hohe Investition in China an. Für dieses Geld soll eine Display-Fabrik für TV-Geräte entstehen, die 2019 den Betrieb aufnehmen soll.

Nachdem Foxconn im März 2016 eine Übernahme von Sharp offiziell bekanntgegeben hat und dafür 3,5 Milliarden US-Dollar hinblätterte, folgt nun der Ausbau des Geschäftes. Firmengründer Terry Gou bestätigte gegenüber dem Wall Street Journal und Reuters, dass man in China 8,8 Milliarden US-Dollar in eine Fabrik für Flachbildschirme investieren will. Hier sollen unter anderem Displays mit UHD-2 bzw. 8K als Gen 10.5 vom Band laufen, also mit 7.680 x 4.320 Pixel und Glasgrößen von 2.940 x 3.370 Millimetern.

China wurde ausgewählt, da Gou hier hervorragende Produktionsbedingungen sieht. Die Investition selbst wird über die Sakai Display Products laufen, um die Aktionäre von Foxconn vor Risiken zu bewahren. Bis spätestens 2019 sollen in der Fabrik dann die ersten Geräte vom Band laufen, denn schon 2018 sollen die TV-Übertragung in 8K beginnen - zumindest in Japan, wo die Olympischen Spiele in Tokyo in UHD-2 ausgestrahlt werden sollen.

Erste 8K-Geräte gibt es ohnehin bereits, allerdings sind sie rar und teuer. Das dürfte sich mit dem Einstieg von Foxconn zumindest ein Stück weit ändern und die Preise eine Region treiben, die zumindest den Normalsterblichen ansprechen. Der Fokus wird auch hier aber wieder einmal auf Fernsehgeräten liegen und nicht auf Computermonitoren. Dafür wären die in der Fabrik geplanten Panels viel zu groß. Wann 8K-Modelle für Spieler erscheinen werden, ist derzeit ungewiss. Und selbst wenn die Monitore erschwinglich werden, so werden es die dafür notwendigen Grafikkarten bei nativer Auflösung eher nicht sein.

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Flotter Geist Software-Overclocker(in)
        Dann kann man sich bald die ganzen schlechten Fernsehserien und Filme noch hochauflösender ansehen
      • Von Flotter Geist Software-Overclocker(in)
        Dann kann man sich bald die ganzen schlechten Fernsehserien und Filme noch hochauflösender ansehen
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cuerex
        es gibt genug leute die jetzt schon eine 3x4k auflösung im surround betreiben.
        Die drei ... .
        Außerdem ist noch viel zu wenig 4.000er Material vorhanden.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Cuerex
        .es ist immer eine frage des geldes und des persönlichen bedürfnisses bzw was man gewillt ist was und wie zu spielen. denn machbar ist das längst
        Habe ich was anderes gesagt?
      • Von Cuerex Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von JoM79
        Die Frage wäre halt, was muss die passende Grafikkarte leisten?
        Jedes Spiel maxed out mit 60fps?
        Das wird selbst mit ner Titan X(P) teilweise knapp und das in 1080p.
        Die Spiele werden ja auch anspruchsvoller bis 2020.
        darauf kommt es garnicht an.

        es gibt genug leute die jetzt schon eine 3x4k auflösung im surround betreiben.

        es ist immer eine frage des geldes und des persönlichen bedürfnisses bzw was man gewillt ist was und wie zu spielen. denn machbar ist das längst
      • Von RavionHD Kokü-Junkie (m/w)
        Ich würde mich vorerst mehr über 4K OLED Monitore mit 120 Hz freuen (am Besten im 21:9 Format).
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