Display-Technik: Forscher entwickeln mechanische Pixel mit Graphen

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Display-Technik Forscher entwickeln mechanische Pixel mit Graphen
Quelle: TU Delft

Forschern der Technischen Universität in Delft, Niederlande, ist es gelungen, mechanische Pixel herzustellen. Die eignen sich zum Einsatz bei Smartwatches und E-Book-Readern oder anderen Geräten mit eher kleinen Displaygrößen. Besonderer Vorteil der Technik: Sie ist sehr energiesparend.

Der Bedarf an besonders energiesparenden Displays steigt, da immer kleinere Geräte produziert werden, deren Akku-Kapazitäten beschränkt sind und hier auch die Entwicklung mittlerweile gewisse Grenzen erreicht hat. Rein zufällig haben Forscher der Technischen Universität in Delft nun eine Möglichkeit entdeckt: mechanische Pixel. Auf einer Siliziumfläche werden 13 Mikrometer große Aushöhlungen aufgetragen und von zwei Schichten Graphen bedeckt.

Dadurch wird die Luft als winzige Bläschen eingeschlossen, die unterschiedliche Farben annehmen. Eigentlich ist das eine Enttäuschung gewesen, denn die unterschiedlichen Farben bedeuten, dass die Bläschen nicht homogen sind und damit nicht geeignet für die Chipproduktion. Durch weitere Beobachtung und Forschung fand man aber heraus, dass man die Bläschen durch Druckunterschiede dazu anregen kann, die Farbe zu ändern. Durch unterschiedlich starke Wölbung der Membranen nach innen und außen wird Licht unterschiedlich gebrochen und reflektiert. Stellt sich die Membran ein, sieht man blau, wölbt sie sich rot.

Die Forscher glauben nun, dass man aufgrund dieser Kenntnisse eine Technik entwickeln kann, die Displays erlaubt. Sie könnten die verfügbaren mechanischen Pixeln auf Siliziumbasis ersetzen und dabei deutlich vorteilhafter sein. Man glaubt an geringeren Energieverbrauch, bessere Reaktionszeiten und stabilere Technik (Pixelfehler). Grundsätzlich wären solche Displays auch biegbar. Bis Februar 2017 soll daher nun ein Prototyp entwickelt werden, bei dem die Wölbung elektrisch gesteuert werden kann.

Quelle: Nano Letters

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        Die sollten lieber diese Eigenschaft für veränderliche Oberflächen nutzen und damit den wirklichen Fortschritt in Richtung Holographie anstreben.
        Diese Technik hat definitiv das Potenzial dazu!
        Dann bekommt der Begriff "3D" endlich eine sinngemäße Bedeutung!
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        Die sollten lieber diese Eigenschaft für veränderliche Oberflächen nutzen und damit den wirklichen Fortschritt in Richtung Holographie anstreben.
        Diese Technik hat definitiv das Potenzial dazu!
        Dann bekommt der Begriff "3D" endlich eine sinngemäße Bedeutung!
      • Von Casurin BIOS-Overclocker(in)
        Also ein mechanisches interferenz-Display?
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