Eve Spectrum: Vorserienmodell des Community-Monitors im Hands-on bei Eurogamer
Mit dem Eve Spectrum soll im Februar ein Monitor auf den Markt kommen, der anhand von Community-Wünschen entwickelt wurde. Das sorgt für einige Besonderheiten wie beispielsweise eine Auslieferung ohne Standfuß. Eurogamer konnte sich ein Vorserienmodell ansehen, und hat dabei positive Seiten, aber auch Probleme entdeckt.
Bei der Entwicklung neuer Produkte setzt das Unternehmen Eve auf die Community. Nachdem mit dem Convertible "V" so bereits ein 2-in-1-Tablet entstand, fragte das Unternehmen 2019 nach den Wunscheigenschaften für den perfekten Monitor. Als Ergebnis kam dabei der Spectrum heraus, den Eve in verschiedenen Varianten auf den Markt bringen will.
Firmwareprobleme als Hemmnis
Ursprünglich wurde die Vorstellung des Monitors für das zweite Quartal 2020 angekündigt, doch dieser Zeitrahmen konnte nicht eingehalten werden. Auch das zweite Zeitfenster, das vierte Quartal 2020, wurde verpasst. Jetzt peilt Eve einen Release im Februar diesen Jahres an.
Immerhin gibt es inzwischen erste Vorserienmodelle, und ein solches konnte sich Eurogamer angesehen. Konkret ging es dabei um die Variante mit UHD-Auflösung und 144 Hertz, die Eve für 689 US-Dollar auf den Markt bringen möchte. Alternativ soll es den Monitor auch mit einem 1440p-Panel und 165 oder 240 Hertz geben - für 439 beziehungsweise 589 US-Dollar. Dabei muss man aber stets noch etwas mehr Geld einplanen, denn die Community wünschte sich für den Monitor eine Auslieferung ohne Standfuß, um diesen nicht mitzubezahlen. Wer keine VESA-Halterung besitzt, muss also noch einmal 99 US-Dollar für die offizielle Halterung des Spectrum bezahlen.
Auch spannend: Neue Acer-Monitore: WQHD mit 275 Hz, 4K UHD mit 144 Hz und HDMI 2.1
Mit Hinblick auf die versprochenen Features des Monitors machte Eurogamer offenbar die alte Firmware des Vorserienmodells zu schaffen: Diese stammt noch aus dem Oktober 2020 und beeinträchtigt viele Funktionen. Beispielsweise konnte am Spectrum G-Sync nicht aktiviert werden, und HDMI 2.1 wurde auch nicht unterstützt. Darüber hinaus konnte der USB-C-Powerport die versprochene Leistung noch nicht abgeben, und der Datenaustausch zwischen Monitor und Grafikkarte erfolgte nur mit einer 4:2:2-Abtastung - eigentlich war 4:4:4 vorgesehen.
Bei der Hardware präsentiert sich das Vorserienmodell besser: Hier attestiert Eurogamer dem Gerät eine gelungene Umsetzung. Das Panel kann offenbar überzeugen, und auch Design und Verarbeitung scheinen zu stimmen. Bis zum Release sind hier also wohl keine Änderungen mehr notwendig. Einzig der schwammigen Joystick, mit dem die Menüsteuerung erfolgt, war ein Kritikpunkt.
Bei den größten Problemen des Vorserienmodells handelt es sich offenbar durchweg um Softwarefehler, die somit noch ausgebügelt werden könnten. Wenn die Firmware seit Oktober stetig weiterentwickelt wurde, wäre es somit möglich, dass der Eve Spectrum tatsächlich bis Februar vorzeigbar ist. Der Zeitpunkt könnte aber auch, erneut, zu ambitioniert sein.
Quelle: Eurogamer

Was ist dir wichtig?
Im Prinzip bietet der genannte LG alles.
Andere Hersteller bieten das Gleiche oder mehr.
Was wäre denn was das angeht sonst alternativ ins Auge zu fassen?
Nur kann man den LG seit Monaten kaufen. Und solange man nur am PC spielt ist HDMI2.1 dank Displayport mit DSC auch egal.
Andere Hersteller bieten das Gleiche oder mehr.