Durchbruch bei OLED: Fünffache Lebensdauer versprochen
Bei OLED wird von einem Durchbruch gesprochen: Man will nicht nur die Lebensdauer verlängert, sondern auch die Helligkeit erhöht und die Leistungsaufnahme verbessert haben.
Die OLED-Technik gilt in vielerlei Hinsicht als bevorzugte Panel-Technik, doch sie hat ihre Fallstricke. Vor allem die Helligkeitsausbeute und die potenzielle Gefahr des Einbrennens bremsen den großen Durchbruch auch bei OC-Monitoren. Doch laut Applied Materials hat man nun eine Möglichkeit gefunden, die Lebensdauer deutlich zu verbessern und gleichzeitig die Helligkeit zu erhöhen und die Leistungsaufnahme zu verbessern.
MAX OLED, so die Eigenschreibweise, heißt das Fertigungsverfahren: "Die proprietäre Lösung von Applied nutzt die selektive Abscheidung, um eine exzellente Pixelplatzierungsgenauigkeit zu ermöglichen und die Menge an OLED-Material pro Fläche im Vergleich zu früheren Technologien mehr als zu verdoppeln. Die Technologie kann die Helligkeit von OLEDs um das Dreifache und die Auflösung um das 2,5-fache auf etwa 2.000 Pixel pro Quadratzoll erhöhen. Die Lösung kann auch den Stromverbrauch von Displays um mehr als 30 Prozent senken und die Lebensdauer von Displays um das Fünffache erhöhen".
Im Grunde hat Applied Materials die Maske der Hersteller ersetzt, mit der sie das organische Material auf das Glassubstrat auftragen. Applied nutzt dafür eine eigens entwickelte Technik, um die Pixel zu platzieren. Das bringt mehrere Vorteile, die man auf einem Dreieck nach Wunsch verschieben kann: größere Pixel mit mehr Lichtausbeute zum Beispiel. Und höhere Pixeldichte. Oder höhere Pixeldichte und bessere Effizienz. Die Hoffnung auf jeden Fall ist, dass die Fertigungstechnik die OLED-Panels auf die nächste Stufe hebt - ähnlich wie Apples Dual-Pixel-Ansatz.
Wann erste Produkte auf den Markt kommen, ist noch unklar. Es heißt aber, dass Samsung zu den ersten Lizenznehmern gehört. Die Kosten werden zunächst wohl weiter eine für eine Massenverbreitung sein, aber bei Erfolg stellen sich meist schnell Skalierungseffekte ein, die solche Panels erschwinglich machen. Die Fertigung soll bereits auf Gen-10.5-Substrat möglich sein; also knapp 10 Quadratmeter große Flächen.
Quelle: Applied Materials


) und der vorgänger dürfte auch so 10-12 jahre auf dem buckel gehabt haben.
Keine ahnung was du hast. Schonmal live einen oled (TV) außerhalb eines marktes gesehen?
Zugegeben, ich hatte erst auch bedenken, so lange bis frühs die sonne bei mir herein geschienen hat (leuchtet dann für ca. 30 min. tief stehend seitlich im ca. 35-45 grad winkel auf`s display) und ich mal so garkeine probleme beim erkennen des bildes hatte. Der TV davor (könnte edge-lit gehabt haben) hatte da sehr viel mehr probleme bis zur unkenntlichkeit des bildes.
Von daher denke ich, das die entspiegelung doch sehr viel wichtiger ist als die stärke, mit der das display dagegen halten kann. Der besagte oled ist übrigends ein philips modelljahr 2022 (ich hab wie immer den vorführer 2023 gekauft
Wenn ich nen 32-Zoller mit 4K und 144Hz als OLED haben will gibts noch ne handvoll Modelle und von denen kann kein einziger solche Helligkeiten. Dass die 1500 auf der Fläche eines Daumennagels rausdrücken können hilft mir nicht weiter (das bräuchte ich gar nicht^^).
Verstehe mich nicht falsch, deswegen sind die Dinger ja natürlich nicht schlecht. Aber es ist halt für mich persönlich noch nicht passend. Als TV würde ich sofort zugreifen, als TFT hier aber noch nicht.
Keine Ahnung warum da die Unterschiede überhaupt so groß sind. Bei Fernsehern gibts OLEDs da wirds gefühlt taghell im Wohnzimmer, bei Handys gibts OLEDs da wirste braun im Gesicht wenn du die Helligkeit auf 100% stellst - nur bei PC-Monitoren trauen sich die Hersteller da (wegen einbrennen?) anscheinend nach wie vor nicht.
Zugegeben, ich hatte erst auch bedenken, so lange bis frühs die sonne bei mir herein geschienen hat (leuchtet dann für ca. 30 min. tief stehend seitlich im ca. 35-45 grad winkel auf`s display) und ich mal so garkeine probleme beim erkennen des bildes hatte. Der TV davor (könnte edge-lit gehabt haben) hatte da sehr viel mehr probleme bis zur unkenntlichkeit des bildes.
Von daher denke ich, das die entspiegelung doch sehr viel wichtiger ist als die stärke, mit der das display dagegen halten kann. Der besagte oled ist übrigends ein philips modelljahr 2022 (ich hab wie immer den vorführer 2023 gekauft
Man merkts halt wie du sagst schleichend sehr spät erst.