Displayport 2.1 ist mit DP 2.0 kompatibel
Die Video Electronics Standards Association hat bestätigt, dass Displayport 2.1 mit DP 2.0 kompatibel ist.
Die VESA (Video Electronics Standards Association) hat bestätigt, dass Displayport 2.1 von allen Geräten unterstützt wird, die auch Displayport 2.0 unterstützen. Ausbaustufe 2.1 wird 2.0 ersetzen und kümmert sich primär darum, die Integration ins USB-Universum und den Typ-C-Stecker zu verbessern. "VESA hat eng mit den Mitgliedern zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass Produkte, die Displayport 2.0 unterstützen, auch den neueren, anspruchsvolleren Displayport 2.1-Spezifikationen entsprechen."
Dazu gibt es neue Spezifikationen für die Kabel. Ein DP40-Kabel kann 10 Gb/s UHBR10 (40 Gb/s mit bis zu vier Links) unterstützen. Das DP80-Kabel unterstützt die UHBR20-Verbindungsrate (Ultra-High Bit Rate), wobei vier Lanes eine Bandbreite von bis zu 80 Gb/s bieten. Zum Vergleich: Displayport 1.4a ist bis 32,4 Gb/s zertifiziert. Für die meisten wohl wichtiger: Es sollen Kabellängen über zwei Meter möglich werden, ohne die Signale aktiv zu verstärken. Kabel ab zwei Meter sind in der Regel die Domäne von HDMI, wo offiziell bis zu 10 Meter passiv möglich sind.
In der Praxis bedeutet das, dass der Kunde nach Displayport 2.1 2160p240 fahren kann oder 4320p75 bei 10 Bit Farbtiefe. Kommt HDR dazu, muss man etwas Bildwiederholrate abgeben: 4320p60 wird das Maximum. Alternativ kann man auch auf 8 Bit wechseln und DSC nutzen. DSC kann die nötige Bandbreite für ein Signal um mehr als 67 Prozent reduzieren - laut VESA ohne visuelle Artefakte. Bandbreitenrechner helfen in der Regel dabei, das Optimum für sich selbst zu finden.
"Der Displayport bietet mit seinen höheren Bitraten und der bewährten visuellen Qualität der DSC-Kompression auch für HDR-Inhalte eine ausreichende Bandbreite für die Anforderungen praktisch aller praktischen Anwendungen."
Das klingt gut, wäre die Adaptionsrate höher, denn Displayport 2.0 ist nach wie vor eine Rarität bei Produkten auf dem Markt. AMD hat bestätigt, dass RDNA 3 Displayport 2.0 unterstützen wird und laut VESA damit auch Displayport 2.1. Das Gleiche gilt für Intels Arc-Modelle - mit Einschränkungen (max. UHBR10 mit 2140p180) Nvidia unterstützt derweil nur Displayport 1.4a. Spannend wird aber vor allem sein, wie die Adaption bei Notebooks sein wird. Kunden sehen sich da öfters mit alten Standards konfrontiert, die dann nicht das gewünschte Bild ausgeben können. Auf der anderen Seite müssen sich auch die Monitor-Hersteller mit dem neuen Standard befassen. Es bleibt zu hoffen, dass die Adaption etwas zügiger geht als bei HDMI 2.1.
Quelle: VESA

Kürzlich haben sie wieder was neues gebracht, wo alles besser werden soll, aber halten wird sich wie immer keiner daran.
Deswegen sprach ich von Steckern allgemein. Auch wenn es unter einer News zu DP war, hab ich den Foristen hier ein wenig Abstraktionsfähigkeit zugestanden.
Bei DP 2.0 wird es dann endlich draufgeschrieben.
Es reicht ja wenn man ein DP 2.0 Kabel kauft das auch so beschriftet ist UND es auch die Leistung bringt.
Als User kann man ja dann selber probieren ob mehr geht.
Aber gut, man hätte sich die 3 Varianten von DP 2.0 sparen können und nur auf 80 GBit setzen (wobei das wohl zunehmend schwieriger wird.
Wäre schön, wenn man es draufgeschrieben hätte. Anderseits können die meisten Kabel doch wesentlich mehr.
Bei DP 2.0 wird es dann endlich draufgeschrieben.
Kritik gibt es eigentlich nur für HDMI, die die doch recht übersichtliche Versionsangabe (HDMI 1.4, 2.0 usw.) durch "Home Theater Ultra Mega Premium sonstwas" getauscht haben, bei denen keiner den Überblick hat.
Verglichen mit anderen Standards (USB 3.2 Gen 1) ist es aber noch recht übersichtlich.
Kürzlich haben sie wieder was neues gebracht, wo alles besser werden soll, aber halten wird sich wie immer keiner daran.
Als ob es soo schwer ist echte Standards zu setzen.