Besonders hell: Samsung zeigt OLED-Display mit 5.000 cd/m² - und höherer Effizienz
Samsung stellt auf dem Mobile World Congress unter anderem ein neues OLED-Display aus, das besonders effizient und hell sein soll. Möglich wird die Maximalhelligkeit von 5.000 cd/m² durch das Ersetzen einer dimmenden Schicht.
Auf dem diesjährigen Mobile World Congress ist unter anderem auch wieder Samsung zugegen. Neben Smartphones geht es dem Unternehmen dabei auch um Bildschirme. Denn mit Blick auf die von Samsung Display hergestellten OLED-Panels gibt es eine Neuigkeit zu vermelden: Ein neues Display aus eigener Produktion erreicht eine beeindruckende Helligkeit von bis zu 5.000 cd/m².
Deutliche Fortschritte
Ebendiesen Wert will Samsung dank der hauseigenen On-Cell-Film-Technik - kurz OCF - erreichen. Dabei wird der auf OLED-Displays zur Reflexionsminderung eingesetzte Polarisationsfilter durch angepasste OLED-Pixel ersetzt, die laut Samsung dieselbe Funktion übernehmen. Panels mit dieser Technik sollen also ebenso wenig anfällig für Reflexionen sein. Gleichzeitig entfällt aber der beträchtliche Lichtverlust durch den Polarisationsfilter. Sprich: Die Panels sind bei selbem Energieverbrauch heller und damit auch effizienter. Samsung spricht diesbezüglich von einer um 50 Prozent höheren Ausbeute.
Erstmals zum Einsatz kam der neue Ansatz bereits 2021 in Samsungs Galaxy Z Fold 3, jetzt stellt das Unternehmen aber die zweite Generation der Technik aus. Mit ebendieser wird der besagte Wert von bis zu 5.000 cd/m² erreicht, wenn maximal zehn Prozent der Pixel aktiv sind. Doch auch wenn das gesamte Panel leuchtet, kann sich die Helligkeit sehen lassen: Dann werden immerhin noch 3.000 cd/m² erreicht.
Entwickelt werden entsprechende Produkte im Rahmen des L.E.A.D.-Projekts, kurz für Low power, Eco-friendly, Augmented brightness und Designed to be thin and slim. Dadurch wird auch der letzte bislang bekannte Vorteil der Technik klar: Offenbar sollen die Displays dadurch auch noch etwas dünner werden. Das dürfte vor allem für mobile Endgeräte wichtig sein.
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Leider hat Samsung auf dem Mobile World Congress nur einen Demonstrator ausgestellt, aber keine konkreten Produkte wie beispielsweise Monitor oder Fernseher. Wann und ob ebendiese geplant sind, ist bislang noch unklar. Denkbar wäre beispielsweise, dass die Technik aktuell noch zu kostspielig oder die Fertigung für große Bilddiagonalen zu fehleranfällig ist. Falls derartige Probleme in Zukunft aber behoben werden, könnte sich für OLED-Monitore dann ein deutlicher Entwicklungssprung ergeben.
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Quelle: Samsung / Computerbase

Reicht aus, ist aber noch mehr, als nur ausbaufähig.
Wenn man noch nie was helleres gesehen hat mag es reichen, aber es geht besser, viel besser vor allem in HDR Szenen.
Wenn ich im direkten Vergleich mein LG OLED G4 daneben sehe in HDR Szenen kann ich fast nicht mehr zurück zum QD OLED weil es so ein Unterschied ist in der HDR Bild Darstellung.
Verstehe auch nicht wieso PC Monitore immer ein paar Jahre hinter der besten Technik die eigentlich möglich ist was man bei TVs ja sieht zurück sind.
Auf welche Helligkeitswerte kommen Ihre Bildschirme - und sind sie Ihnen hell genug?
Aber besser geht wohl immer...