Benq BL3200PT: 32-zölliges WQHD-AMVA-Display für unter 600 Euro
Der taiwanische Elektronikhersteller Benq hat still und heimlich einen neuen, vergleichsweise interessanten Monitor auf den Markt gebracht, den BL3200PT. Wie der Name suggeriert, ist das Display 32 Zoll groß und wir von einem AMVA-Panel mit 2.560 × 1.440 Pixel befeuert. Obwohl das Gerät für den professionellen Einsatz ausgelegt ist, liegt der Preis bei "lediglich" knapp 600 Euro. Ein Auslieferungstermin steht offenbar noch nicht fest.
In unserem Preisvergleich ist kürzlich der Benq BL3200PT aufgetaucht, der bisher noch in keiner Pressemitteilung angekündigt worden ist. Ab knapp 600 Euro kann der Monitor aktuell vorbestellt werden, wobei ein genauerer Auslieferungstermin von den Onlinehändlern aktuell noch nicht angegeben wird. Neben der Übersicht im Preisvergleich gibt auch die US-amerikanische Benq-Webseite Ausschluss über die Spezifikationen des BL3200PT.
Das Hauptmerkmal stellt das 32 Zoll große AMVA-Panel dar, das mit geringen 4 Millisekunden (Grau zu Grau) reagieren soll. Die Auflösung beläuft sich auf WQHD (Wide-Quad HD), also 2.560 × 1.440 Bildpunkte im 16:9-Format. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 91,8 ppi. Bei der maximalen Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter beziffert Benq den statischen Kontrast mit 3.000:1, dynamisch seien es 20.000.000:1. Der Bewerbung für den professionellen Einsatzzweck entsprechend verfügt das Display über einen erweiterten Farbraum von 1,07 Milliarden Farben, sodass 100 Prozent des sRGB-Farbraums abgedeckt werden.
Bei den zur Verfügung stehenden Bildeingängen lässt der Hersteller keine Wünsche offen: VGA, DVI, Displayport (1.2) sowie HDMI sind mit an Bord. Daneben befinden sich Audioanschlüsse für Kopfhörer. Zusätzlich hat Benq beim BL3200PT seitlich einen Hub untergebracht, der zwei USB-3.0-Ports sowie einen SD-Kartenlesegerät beinhaltet. In Sachen Ergonomie sind ebenfalls alle Funktionen mit an Bord, sodass sich der Monitor drehen, neigen und in der Höhe verstellen lässt. Eine Pivot-Funktion rundet das Paket ab.

"Der Bewerbung für den professionellen Einsatzzweck entsprechend verfügt das Display über einen erweiterten Farbraum von 1,07 Milliarden Farben, sodass 100 Prozent des sRGB-Farbraums abgedeckt werden."
Dieser Satz ist so nicht korrekt, da die Anzahl der Farben (Bittiefe) gar nichts über die Abdeckung des Farbraums aussagt. Beide genannten Zahlen können so natürlich auftreten, sind aber nicht voneinander abhängig.
Stichwort Pixeldichte: Nachrechnen bitte. 2560x1440 bei 32 Zoll, wie hier zu finden, besitzt exakt die gleiche Pixeldichte wie 1920x1080 bei 24 Zoll. Wer mit dieser üblichen Kombination also bisher lebte, kann das also genauso gut mit diesem Modell hier. Wem das dennoch zu gering erscheint kann es zunächst einmal mit ein paar Zentimeter mehr Abstand versuchen. Ein 27 Zöller mit WQHD auf 60 cm und dieser BenQ auf 71 cm Abstand ergeben (rechnerisch) die gleiche "Feinheit".
4K-Auflösung ist für mich jedenfalls noch nicht ausgereift genug, sowohl teilweise von der Hardware (Monitorqualität, Anspruch an die Grafikkarte) her als auch der Software (Stichwort Skalierung).
Stichwort AMVA: Ich habe selber seit fast zwei Jahren einen älteren MVA-Monitor von BenQ genutzt und bin nun auf einen Dell U2414H umgestiegen. AMVA muss man schon mögen, was tendenziell bei weniger bewegten Bildern einfacher ist. GtG-Reaktionszeiten sind besonders bei diesem Panel-Typ kaum aussagekräftig, da die unterschiedlichen Wechsel hier sehr starke Unterschiede zeigen. Dennoch, ich konnte die letzten zwei Jahre mit der alten Schüssel auch zocken. Und die niedrige Leuchtdichte des Schwarzwerts ist einfach weiterhin ungeschlagen.
majorguns,
danke,
aber davor kommt mir noch der 29UM95-P ins haus, bis sehr gute 4k monitore bei unter 30zoll auf den markt kommen
außerdem kommt für mich kein monitor mit unter 110ppi ins haus mehr !
Und ne Grafikkarte die aktuelle Spiele in dieser Auflösung flüssig und mit hohen Einstellungen darstellen kann gibt es Quasi nicht.
Dann doch lieber 2560x1600/1440 auf nem anständig großem Monitor, da hat man mehr von
Der Monitor gefällt mir jetzt schon mal seeeeehr gut, vor allem der Preis, hoffe es kommt bald ein Test, dann könnte es sein das er nächsten Monat schon bei mir auf dem Schreibtisch steht
ajo,
hatte aber für mich gesprochen
wie lange es noch mit 4k dauern wird für mainstream basis ist mir schon bewusst, aber so oder so ist BL3200PT auch nicht das ware wqhd mit sein unter 92ppi, da würde ich viel lieber zur 29UM95-P mit über 128ppi greifen ! der vll max 750€ kosten wird
außerdem kommt für mich kein monitor mit unter 110ppi ins haus mehr !