Asus Proart PA328CGV: WQHD-IPS mit 165 Hertz und 600 cd/m²
Der Asus Proart PA328CGV bietet WQHD-IPS mit 165 Hertz und 600 cd/m². Das Gerät richtet sich vor allem an professionelle Anwender, erlaubt aber auch das eine oder andere Spiel und schafft damit auf dem Papier den Spagat zwischen diesen Welten.
Asus hat den Proart PA328CGV gelistet, der eine WQHD-Auflösung auf 32 Zoll bietet. Die 2.560 x 1.440 Pixel sind auf einem IPS-Panel verteilt, das 165 Hertz Bildwiederholrate schafft - wie üblich sind dies Panels mit 144 Hertz, die auf 165 Hertz übertaktet werden. Die Proart-Monitore richten sich mehr an professionelle Anwender und sind entsprechend ausgestattet. Das merkt man unter anderem in der Reaktionszeit von 5 ms Grau zu Grau (Werksangabe), während Gaming-Monitore hier laut Werk stets 1 ms erreichen.
Mit 1000:1 ist der Kontrast für ein IPS-Panel typisch. Die Hintergrundbeleuchtung schafft ordentliche 450 Candela pro Quadratmeter typisch und 600 Candela pro Quadratmeter in der Spitze, womit Display HDR 600 vorhanden ist Asus spendiert dem PA328CGV sogar Variable Refresh Rate - im Falle vom AMD sogar mit Freesync Premium Pro. Professionelle Anwender dürften sich aber mehr für die 10 Bit Farbtiefe und die 95 % DCI-P3 und 100 % sRGB/Rec.709 interessieren.
Um die Arbeit zu erleichtern, kann man am Proart PA328CGV recht schnell die Gamut verändern, etwa auf verschiedene Anwendungsszenarien wie Color-Grading, Videoschnitt, Bildbearbeitung. Der Proart PA328CGV ist Teil des "Calman Verified"-Programms, ist ab Werk vorkalibriert. Um den Preis zu drücken, verfügt der Monitor aber über keine Hardware-Kalibration und die Hintergrundbeleuchtung ist einfacher ausgeführt.
An Anschlüssen stehen Displayport 1.4, HDMI 2.0 und USB Typ C mit 90 Watt Power Delivery bereit. Außerdem gibt es vier Typ A als USB-Hub sowie einen Kopfhöreranschluss und zwei 2-Watt-Lautsprecher. Ungewöhnlich ist die Montageklammer für Schreibtische, die zusätzlich zum Fuß beiliegt. Preis und Verfügbarkeit sind noch unklar.
Quelle: Asus

Du möchtest offensichtlich auch eine 25 Prozent größere Darstellung als nativ; ein 32-Zöller hätte 20 Prozent größere Pixel und 20 Prozent mehr Fläche. Das sollte sich gut aufgehen. Umgekehrt liegt der Abstand zwischen "einzelne Pixel sind gut erkennbar" (= man kann 1-Pixel-große Details ohne Skalierung erkennen) und "Pixel sind gar nicht wahrnehmbar" eher bei Faktor 2 denn Faktor 1,25. Also bräuchtest du für unsichtbare Pixel einen 5K-Bildschirm. (Dann mit 200 Prozent Skalierung bei 32 Zoll.)
Der aktuelle Markt, der bezahlbar ist, bewegt sich leider immer zu stark im Bereich des Kompromisses...
Da ich aktuell ein sehr schnelles TN-Panel von BenQ im WQHD 144Hz habe, muss es leider schon ein 4k Panel werden, welches mindestens 120Hz oder doch eher 144Hz mit AMD FreeSync bietet. Dazu sollte es schon eine sehr schnelle Reaktionszeit haben und mindestens HDR600 oder sogar mehr ermöglichen. Größe des Monitors max 32". 10Bit Panel wäre auch nicht verkehrt, also nicht das 8+2 sondern wirklich 10Bit...
Also eigentlich keine Kompromisse...
Mal schauen, wann so ein Monitor auf dem Markt erscheint...
Der Gigabyte Aorus FI32U geht schon einmal in die richtige Richtung...
Das Gerät richtet sich vor allem an professionelle Anwender, erlaubt aber auch das eine oder andere Spiel und schafft damit auf dem Papier den Spagat zwischen diesen Welten.
Gute Gaming-Monitore und gute professionelle Monitore sind zwei Kategorien, die fast nur Überschneidungen haben:
Klappern wir erst einmal ein paar Gaming-Features ab:
Hohe Bildwiederholrate hilft auch beim Arbeiten.
Hohe Auflösung hilft auch beim Arbeiten.
Im Vergleich zur Bildwiederholrate hohe Reaktionszeiten sind recht egal.
VRR braucht nur als Stromsparfeature dabei sein.
Und jetzt die Pro-Features:
Gute Farbprofilierung ist auch beim Zocken angenehm.
Guter GAMUT ist auch beim Zocken angenehm.
Gute Ergonomie ist auch beim Zocken angenehm.
→ Monitore in zwei unterschiedlichen Kategorien verkaufen zu wollen ist in erster Linie Marketing.
Auch das Gerät hier ist ja einfach ein gerebrandetes Gaminggerät. Auch die Consumervariante ist Farbprofiliert, hat den Gamut, hat nur einen anderen Standfuß. Genauso gut hätte aber auch erst der ProArt erscheinen können und umgekehrt als Gaminggerät gerebrandet werden.
Was ich gut finde, ist, dass der DP-Anschluss auf DP 1.4 geupdated wurde. Dass es bei HDMI 2.0 geblieben ist, ist hingegen schade.
Hier die beiden Links:
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