Neue Profi-Monitore von Asus: Bis zu 1.152 Mini-LED-Zonen
Mit dem ProArt PA27UCX und dem ProArt PA32UCX hat Asus zwei Monitore vorgestellt, die sich an professionelle Anwender richten. Die Schirme fallen besonders leuchtstark aus und sollten sich daher ideal für HDR eignen. Der größere von beiden hat 1.152 Dimming-Zonen - geht aber auch Richtung 3.000 Euro.
Viele Monitore warten heute mit HDR-Support auf, vertieft man seine Recherche und wirft einen Blick in die Spezifikationen, muss man sich jedoch häufig wundern. Für ordentliche HDR-Eigenschaften mangelt es nämlich oft an Leuchtkraft. Beim ProArt PA27UCX und beim ProArt PA32UCX hingegen hat sich Hersteller Asus nicht lumpen lassen. Vor allem der größere von beiden Monitoren schöpft aus den Vollen. Dafür geht der Neuling, der sich an Profis richtet, auch für gut 3.000 Euro über den Ladentisch.
Im Vergleich zum Vorgänger, dem ProArt PA32UC-K, erhöht der ProArt PA32UCX die Anzahl der Mini-LED-Zonen von 384 auf 1.152. Die maximale Helligkeit legt zudem um 200 cd/m² zu, was in einem Wert von 1.200 cd/m² mündet. Für High-FPS-Gamer eignet sich der Bildschirm mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz weniger, dafür dürften Content Creator bei einigen Details hellhörig werden.
ProArt PA27UCX mit 576 Beleuchtungszonen
Beim sRGB-Farbraum nennt Asus eine 100-prozentige Abdeckung - die Angabe für DCI-P3 liegt bei 99 Prozent, für Adobe RGB bei 99,5 Prozent und die für Rec.2020 bei 89 Prozent. Außerdem unterstützt das 10-Bit-Panel die HDR-Formate Dolby Vision, HDR10 und HLG (Hybrid Log Gamma). Asus hat das IPS-Panel, das 3.840 x 2.160 Pixel und eine Quantum-Dot-Beschichtung liefert, auf Delta-E kleiner eins kalibriert. Portseitig offeriert man zwei Thunderbolt-3-USB-C-Anschlüsse, dreimal HDMI 2.0b, einen Displayport 1.2 und einen USB-A-3.2-Gen1-Hub.
Etwas kürzer tritt Asus beim ProArt PA27UCX, wo nicht nur die Diagonale mit 27 statt 32 Zoll geringer ausfällt. Es bleibt zwar bei einem UHD-Panel mit Quantum-Dot-Beschichtung, allerdings gibt es nur noch 576 Beleuchtungszonen und eine Spitzenhelligkeit von 1.000 cd/m². Geringer ist auch die Farbabdeckung, die bei 97 Prozent für DCI-P3 und 83 Prozent für Rec.2020 liegt.
Ebenfalls interessant: Bis zu 165 Hz und teilweise curved: Fünf neue Gaming-Monitore von Gigabyte
Der kleinere von beiden Monitoren lässt sich im Handel noch nicht blicken. Den ProArt PA32UCX haben jedoch schon diverse Händler auf Lager. Der Preis dürfte allerdings nur den wenigsten zusagen. Der Asus ProArt PA32UCX startet bei 2.949,90 Euro - ein Händler ruft sogar fast 3.500 Euro auf.
Quelle: Asus (PA27UCX und ProArt PA32UCX)

Für lüfterlose High-End-PCs und All In Ones kenne ich in Deutschland nur Deltatronic. Relativ gut ausgestattete Passiv-Lösungen hat auch Silentmaxx, aber soweit ich es überblicke, bieten die Gaming-Grafikkarten nur noch Semi-Passiv an. Bei Mini-PCs, die man auch einfach via VESA-Halterung hinten an konventionelle Monitore schrauben kann, gibt es ziemlich viele Anbieter, aber da ist man dann nicht mehr in der 150-W-Klasse, sondern eher bei <50 W unterwegs, was dem hiesigen Vergleich mit Monitoren nicht gerecht wird.
Falls das zu Off Topic wird, gern auch per PN.
Edit:
Ah ich seh schon. Fanless PC ist wohl wonach man suchen muss...
Aktuell zocke ich auf einem Oled und vermisse mehr Flächenhelligkeit habe eigentlich das Auge auf einen CX48 Oled von LG geworfen wegen 120HZ Gsync VRR.
Jedoch fällt es halt wie gesagt auf beim Gaming das in Tages Szenen die Flächenhelligkeit fällt bei dunklem oder niedrig hellem Material ist der Oled zwar Grossartig vollem der Kontrast weis zu überzeugen so wie die Spitzlichter von ca 700-800 nits auf kleinen Bereichen sind klasse .
Sobald es aber in Grossflächig helle Darstellung geht ist die Luft aber raus mit 150-bis 350 nits.
Mit Maus und Tastatur kann man auf der Couch besser spielen als man denkt (ein langes Brett und zwei Kissen reichen im Grunde schon). Für geeignete Spiele greife ich aber auch eher auf das XBox Pad zurück (erst letztens D00M Eternal in 4K HDR, mit 150Kg Surroundsystem + Körperschallwandler gezockt inklusive CheatTrainer mit unendlich Munition, doppelter Feuerrate, Bullet-Time, ... meine Fresse, war das geil!).
Kompetitive Online-Spiele (OK... vielleicht nicht gerade CS:GO usw.) sind jedenfalls kein No-Go. Ich selbst kann das aber nur für Mech Warrior Online bestätigen.
Displayport benötigt man durch Vorhandensein mehrerer HDMi 2.1 Anschlüsse nicht (ja... es fehlen NOCH HDMi 2.1 Grakas).
Wegen Einbrennen hatte ich Anfangs schon etwas Bedenken. Vor allem, da ich meinen B7D-OLED auch mal mehr als 10 Stunden (Lockdown-Syndrom
Natürlich habe ich auch Vorkehrungen getroffen:
- Bildschirmschoner nach 3 Minuten
- im Firefox öfter mal die F11-Taste drücken (habs aber auch schon seeehr oft vergessen)
- die automatische Abschaltung nach 4 Stunden im TV aktiviert -> so weiß ich immer wann der nächste kleine Burn-in Algorithmus anstünde und meistens mache ich den TV nach der zweiten Warnung (8h Betrieb) für 7-8 Minuten aus - währenddessen läuft der kleine Algo zu Ende und ich kann sorgenfrei weitere 8 Stunden am Stück die OLED-Pracht genießen.
Bis jetzt habe ich keine Einbrenner (getestet mit Rot-Ton Vollbildern - Rot-Töne, auch Gelb, sind bei OLED-TVs relativ kritisch) im Gegensatz zu meinen OLED-Smartphones und -Tablets, bei denen es nicht mal ein dreiviertel Jahr gedauert hat. Selbst bei meiner Gear S3 mit AoD kann ich nur leichte Einbrenner erkennen (unter Verwendung von Testbildern).
Und selbst wenn ich hier eingebrannte Elemente hätte, das Bild würde immernoch besser als bei jedem LCD aussehen - die haben zum Teil ja wahnsinnig krasse Bildartefakte, die von sehr immersionsschädigend bis irritierend reichen.
Durch den deutlich geringeren Blau-Anteil sind OLEDs sowieso angenehmer bei andauernder Nutzung im Vergleich zu LCDs.
Übrigens sind unsere 2017er OLEDs, was Einbrenn-Wahrscheinlichkeit angeht auf einem alten Stand. Über die Nachfolger-Generationen hat sich dies noch weiter egalisiert.
Der Monitor-Markt hinkt da nicht erst seit es OLEDs gibt hinterher.
Man sollte sich z.B. mal einen Ing. von Apple dazu holen
Die Apple iMacs haben deutlich potentere Hardware, welche gekühlt werden müssen, im Monitorgehäuse.
Die hört man so gut wie gar nicht und wenn, dann nur seeeeeeehhhhr leise.
Und die paar Watt, die bei den Asus Monitoren entstehen, sollten auch mit einer gescheiten passiv-Kühlung abgeführt werden können (GSync-Modul).
Im PG35VQ ist unter dem Deckel soviel Luft drunter. Statt dort zwei große Lüfter wirbeln zu lassen, müssen es billige kleine Schreier sein.