Alienware AW3423DW: 1.300 Dollar für OLED-Monitor mit Quantum-Dot-Schicht
Der laut Hersteller weltweit erste PC-Monitor mit einem OLED-Panel nebst Quantenpunktschicht für eine nochmals verbesserte Bildqualität wird wie zu erwarten nicht ganz günstig, aber immer noch erschwinglicher als manch anderes OLED-Modell.
Nachdem der Alienware AW3423DW mit seinen technischen Eckdaten bereits Anfang Januar zur Elektronikmesse CES vorgestellt wurde, hat der am 5. April nach Europa kommende Gaming-Monitor nun ein Preisschild erhalten: 1.299 US-Dollar soll das Modell kosten.
Gegenüber herkömmlichen OLED-Panels verspricht dabei die unter anderem von Samsungs QLED-Bildschirmen bekannte Quantum-Dot-Technologie in Verbindung mit blauen statt weißen OLEDs (QD-OLED) nochmals bessere Farben (99,3 Prozent des DCI-P3-Farbraums) und Helligkeit (bis zu 1.000 Nits).
Weitere Eckdaten
Gepaart wird das Ganze beim Alienware AW3423DW unter anderem mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten im "ultrabreiten" 21:9-Format, einer Bildwiederholfrequenz von 175 Hz sowie einer schnellen Reaktionszeit von 0,1 ms nebst Unterstützung für Nvidias G-Sync Ultimate.
Laut Samsung Display soll QD-OLED genauso gut oder besser als OLED mit dem Einbrennen von Inhalten umgehen können und dank der dreijährigen beschränkten Hardware-Garantie soll es laut der ursprünglichen Ankündigung auch einen Ersatzmonitor "am nächsten Werktag" geben, wenn ein Gerät einbrennt.
TVs sollen folgen
Laut Arstechnica.com wird erwartet, dass Sony im Laufe des Jahres den ersten QD-OLED-Fernseher auf den Markt bringt, wobei der Alienware-Monitor schon mal einen preislichen Vorgeschmack auf die erweiterte Technologie gewähre, die am TV-Markt in der Oberklasse an Bedeutung gewinnen soll.
OLED-Monitore noch im Kommen
Anders als im TV-Bereich herrscht unterdessen am PC-Monitormarkt im OLED-Bereich gegenwärtig generell noch Flaute: Gerade mal drei Modelle von Asus, Gigabyte und LG werden aktuell im PCGH-Preisvergleich gelistet, wobei der für Spieler gedachte und recht große Gigabyte Aorus FO48U ab rund 1.370 Euro mit niedrigerer Bildwiederholfrequenz den günstigsten Einstieg bietet, gefolgt von den für professionelle Anwender gedachten und weniger spieletauglichen Modellen LG UltraFine Display OLED Pro 32EP950-B ab rund 2.700 Euro und dem Asus ProArt PQ22UC ab rund 4.415 Euro.

Adaptive Overdrive funktioniert auch ohne, es baut bloss kaum ein Hersteller ein.
Das G-Sync Modul kostet einfach nur unnötig Geld.
Bei den Oled-TVs mit 120 Hz und VRR war aber das Problem, dass mit wechselnden Hz-Bereichen Schwarzwerte kaputt gingen, bzw. Flickern auftrat und das halt irgendwie nicht mehr so gut aussah. Oleds sind halt bei Schwarzwerten im unteren Bereich sehr sensibel, ein par mV zu viel oder zu wenig, und der Schwarzwert bricht ein, bzw. wie das mit dem Flickern war, hab ich vergessen.
Das zu beheben, dafür könnte dann das Gsync Modul geeignet sein.
Das G-Sync Modul kostet einfach nur unnötig Geld.
Weil bei 175 Hz kein Tearing also Zerreißen des Bildes mehr erkennbar ist?
Sie hätten einfach das unnötige Gsyncmodul weglassen sollen.