AOC Agon AG273QZ: Schneller Gaming-Monitor mit 240 Hz angekündigt
Mit dem AOC Agon AG273QZ steht ein neuer Gaming-Monitor für Anhänger hoher Bildraten vor der Tür. Der 27-Zoller kommt mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz, einer Reaktionszeit von 0,5 ms und 2.560 x 1.440 Pixeln.
Bei AOC steht ein neuer Monitor für E-Sportler in den Startlöchern. So lockt der Agon AG273QZ mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz und einer Reaktionszeit von 0,5 Millisekunden (MPRT). Außerdem unterstützt der Schirm noch eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln - sowie AMD Freesync Premium Pro.
Der 27 Zoll große AOC Agon AG273QZ bietet ein TN-Panel mit einer Helligkeit von bis zu 400 Nits/Candela, sodass ein DisplayHDR 400-Zertifikat auf dem Monitor prangt. Laut Hersteller deckt er 126,4 Prozent des sRGB- und 93,7 Prozent des Adobe RGB-Farbraums ab. Flicker-Free-Technologie und ein Low-Blue-Light-Modus sollen dafür sorgen, dass die Augen des Nutzers möglichst wenig belastet werden.
770 Euro werden fällig
Optisch sticht die kreisförmige RGB-LED-Beleuchtung "Light FX" ins Auge, die auf der Rückseite für Lichteffekte sorgt. Wer häufiger auf LAN-Partys unterwegs ist, wird möglicherweise den Tragegriff praktisch finden. Kopfhörer respektive Headsets kann man links wie rechts an Halterungen hängen. Über seinen Ständer ist der Agon AG273QZ nicht nur neig- und schwenkbar, sondern kann auch höhenverstellt werden.
In einer Pressemeldung macht der Hersteller noch auf "zusätzliche Leistungsmerkmale" aufmerksam. Das sind: AOC Game Color, AOC Shadow Control, sechs Spielmodi (drei davon benutzerdefinierbar), eine aktualisierte OSD-Schnittstelle und eine neue OSD-Software (G-Menu).
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Der AOC Agon AG273QZ soll noch im Februar zu einem Preis von 769,00 Euro beziehungsweise 829,00 Schweizer Franken in den Handel kommen. Unser Preisvergleich führt den Monitor bereits ab 714 Euro. Es fehlen allerdings noch Händler, die ihn auch auf Lager haben.
Quelle: AOC

@Inras:
Nimm bei einem Monitor 144 Hz an. Das heißt, das Bild wird 144 mal in der Sekunde neu aufgebaut. Dazu werden die Daten eines Bildes, zeilenweise, Zeile für Zeile über das HDMI oder DP Kabel an den Monitor übertragen. Der Monitor zeigt eben diese Zeilen von oben nach unten neu an, d.h. das Bild baut sich von oben nach unten auf. Ein vollständiges Bild braucht etwa 1s / 144, also etwa 70 ms.
So lange die Grafikkarte kein neues Frame berechnet hat, wird immer das selbe Bild übertragen, das hast Du ganz richtig erkannt. Es ist aber nicht so, dass der Monitor immer von sich aus das selbe Bild anzeigt, sondern die Grafikkarte überträgt immer wieder das selbe Bild aus dem Framepuffer der Grafikkarte.
Wenn jetzt mitten während ein Bild von der Karte aus dem Framepuffer übertragen wird ein neues Frame fertig berechnet ist, schaltet die Grafikkarte mitten während der Übertragung den Framepuffer vom alten auf das neue Frame um. D.h. wenn die Übertragung gerade exakt in der Mitte vom Bild war, ist die obere Hälfte noch das alte Bild und die untere schon das neuere. Gerade wenn Du mit der Maus einen horizontalen Schwenk machst, siehst Du das sehr deutlich, da der untere Bereich dadurch "schneller" aus die Maus reagiert als der obere Bereich. Der offensichtliche Effekt ist, dass es so aussieht, als würde der obere Bereich des Monitors irgendwie "nachziehen", wenn Du mit der Maus schnelle rechts-links Bewegungen machst (bei einem First Person Spiel)
Wenn Du irgendeinen Sync-Methode verwendest, wird das verhindert: D.h. es wird immer ein vollständiges Bild übertragen und angezeigt und erst beim Bildwechsel wird auch ein neues Frame angezeigt. Dadurch entfällt sowohl der Riss als auch dieser optische "nachzieh-Effekt".
So funktioniert das nicht, weil irgendwann kommt ein Bild von der GPU und wenn da nichts synchronisiert wird, schiebt der Monitor das einfach in den gerade ablaufenden Bildaufbau rein.
Durch die 240Hz wird das abgemildert.
Wenn ich nochmal darüber nachdenke.... Der Monitor kann so oft ein neues Bild aufbauen wie er will. Solange er kein neues Bild hat bleibt das welches er "kennt".
Gerade weil der Monitor so oft das Bild neu aufbaut sollte doch kaum noch was zu sehen sein oder hab ich einen Knick im Hirn? Vielleicht bin ich auch einfach nicht so empfindlich?
Ich dachte schon, dass ich verstanden habe was Tearing ist. Das entsteht doch dadurch, dass der Bildaufbau des Monitors nicht mit der GPU synchron ist. Also der Monitor baut ein neus Bild auf aber die GPU sendet schon das neue Bild.
Wenn der Monitor jetzt aber so oft neue Bilder aufbaut sollte doch bereits das "richtige" Bild aufgebaut werden bevor es zur eigentlichen (sichtbaren) Verzerrung kommt oder? Das menschliche Auge hat klare grenzen und eine eigene Reaktionszeit.
Es mag Tearing geben aber normalerweise sollte man das garnicht mehr mitbekommen.
Darum sage ich auch, dass die Aussage falsch ist "man hat nichts von 144Hz wenn man nicht 144 fps erreicht". Das stand übrigens auch in einem PCGH artikel in der Ausgabe (01/20). Die habe ich mir übrigens deswegen gekauft damit ich das mal kapiere.
Aber da lässt es sich scheinbar vorzüglich drüber diskuttieren
Wenn ich Zitieren darf:
"Unter potenziellen Monitorkäufern
ist es ein ungewöhnlich weit ver-
breiteter Irrglaube, dass sich 144
Hz nicht lohnen würden, wenn
der vorhandene Rechner ohnehin
nicht in die Nähe dreistelliger Fps
kommt; oder dass für 144 Hz auch
144 Fps benötigt würden … nein,
nein und nochmals nein!"
Ich weiß manche sind schon angenervt wegen des Themas aber man muss zugeben.... so ganz einfach ist das nicht. Ich lass mich gerne belehren wenn ich einen Denkfehler habe.
Mit 'Größe des Risses' ist wohl der Versatz der beiden Bilder (bei horizontalen Schwenks) gemeint.
Das untere und damit aktuellere Bild eilt dem vorhergehenden, oberhalb des Risses noch sichtbaren Bild ja immer etwas voraus, und dieser zeitliche Versatz erzeugt den sichtbaren Riss.
Und je kleiner die Framerate desto größer wird der zeitliche Versatz zwischen den Bildern und damit der Riss.
Warum sollte der Riss bei 60fps grösser sein als der bei 138fps?
240Hz sind 240Hz.