5.000 ppi und 15.000 cd/m²: Samsungs OLEDoS kommen
Mit 5.000 ppi und 15.000 cd/m² will Samsung rasch auf den Markt und OLEDoS in VR/AR-Brillen einsetzen und möglicherweise auch in Smartwatches. Als Erstes werden die Panels wohl in der XR-Brille zu sehen sein.
Auf der Society for Information Display (SID) 2025 im McEnery Convention Center in San José, USA, hat Samsung eine neue Ausbaustufe seines OLEDoS (OLED on Silicon) vorgestellt. Mit 5.000 ppi ist es das wohl am dichtesten mit Pixel bepackte Display, das eine Serienreife erreicht hat und aus allen drei Subpixeln RGB besteht. Möglich wird die Packdichte durch das Aufbringen der organischen Leuchtdioden auf einen Wafer. Die hohe Packdichte soll bei Headsets besonders zum Tragen kommen, etwa dem Samsung XR. Die Panels sind im Moment 1,4 Zoll groß und könnten vor jedes Okular der Brille gebaut werden und würden durch die hohe Pixeldichte kaum Störeffekte erzeugen.
Denkbar wäre der Einsatz auch als Armbanduhr, denn die kleinen Panels werden sehr hell: Samsung nennt 15.000 Nits bzw. Candela pro Quadratmeter. Das ist logischerweise die maximale Helligkeit, die auch nicht für den Dauerbetrieb geeignet ist, aber man erreicht durchaus beachtliche Werte. Wer mehr Helligkeit benötigt, kann auch ein mit 4.200 ppi etwas weniger dicht bepacktes Display einsetzen, das dann 20.000 cd/m² schafft. Einschränken muss man sich auch andernorts nicht: 120 Hertz und 99 Prozent DCI-P3 stehen in den technischen Daten.
Quelle: Samsung Display
Samsung OLEDoS in 1,4 Zoll.
Nebenbei zeigte man auch die nächste Ausbaustufe von EL-QD mit 400 Candela pro Quadratmeter und 264 ppi, was eine Helligkeitssteigerung von 50 Prozent gegenüber dem Vorgängerprodukt bedeutet. Hierzu wurde unter anderem die Lebenserwartung des organischen blauen Subpixelmaterials verbessert. QD-OLED setzt drei blaue Subpixel ein und erzeugt Grün und Rot mittels Farbfiltern.
Die Panels wären für Gaming-Monitore spannend. Da hatte Samsung die Tage bereits ein 1440p-Modell mit 500 Hertz angekündigt, dessen Marktstart im Mai für 1.500 US-Dollar erfolgt und damit LG unter Druck setzt, wo man Dual-Panels mit 1080p480 und 2160p240 einsetzt. Während gute OLED-4K-Panels mittlerweile für gut unter 1.000 Euro zu haben sind, scheint die Branche nun auf Fortschritt zu drängen und die Achillesfersen zu reduzieren - etwa die schwächliche Helligkeit.
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Quelle: Business Korea

Warum manche so einen Wert auf übermäßige Helligkeit setzen bleibt mir ein Rätsel.
Hört sich irgendwie nach einer mexikanischen Gang an, die sehr viel feiert.
Wenn 15.000 Nits machbar sind, aber vielleicht nur 1 Stunde lang leuchten, dann halten 1000 Nits nicht 15x so lange, sondern eher 15000x.
Die Lebensdauer steigt exponentiell mit einer geringeren Belastung und darum geht es letztlich.
@Thread
Mir wären Monitore mit mehr als 1000nits bzw 1300nits (WOLED) bei 2% lieber, wenn man nicht gerne im Dunkeln spielen mag ist es sonst schon etwas mau : )