Displays 2016: 3.440 × 1.440 mit 144 Hz, 3.840 × 1.600 Pixel auf 37,5 Zoll und mehr
Die Webseite tftcentral.co.uk hat die spärlichen Informationen zu kommenden Panels der drei großen Hersteller AU Optronics, LG Display und Samsung zusammengefasst. Dabei wird es viele Exoten geben, darunter Modelle mit 3.840 × 1.600 Pixeln, 32:9-Seitenverhältnis, 8K-Auflösung und 144 Hertz bei 3.440 × 1.440 Pixel.
Dieses Jahr werden AMD und Nvidia ihre neuen Grafikkartengeneration auf Basis der Polaris- beziehungsweise Pascal-Architektur vorstellen. Die kommenden Radeons werden Displayport 1.3 unterstützen, Selbiges dürfte auch für die Geforces gelten. Mit dem neuen Standard steht doppelt so viel Bandbreite zur Verfügung wie mit Displayport 1.2(a), wodurch Panel- und Monitorhersteller wiederum neue Kreationen auf den Markt entlassen können. Wie diese zum Teil aussehen werden, hat tftcentral.co.uk anhand der verfügbaren Informationen zusammengefasst.
AU Optronics, der aktuell das einzige IPS-Panel mit einer Bildwiederholrate von mehr als 60 Hertz fertigt, plant 30 und 35 Zoll große Panels mit einem 21:9-Seitenverhältnis, die mit 3.440 × 1.440 Pixeln auflösen. Das Besondere daran: Die Bildwiederholrate soll bei 144 Hertz liegen. Monitorhersteller können das Panel mit einem Scaler kombinieren, der Displayport 1.3 beherrscht. Ansonsten böten nur zwei DP-1.2-Eingänge genug Bandbreite. Das Kontrastverhältnis von 3.000:1 spricht für VA-Technik, wobei die Rede von einer 2000R/2m-Krümmung ist - eine stärkere hat der Markt noch nicht zu bieten.
LG Display plant mehrere 23,8-, 27-, 31,5- und 37,5-Zöller. Das LM375UW1-Panel bietet ungewöhnliche 3.840 × 1.600 Pixel auf 37,5 Zoll, was einem "perfekten" 2,4:1-Seitenverhältnis entspreche. Das ist ein leicht angepasstes 21:9 und gleicht dem Standard von Blu-rays - LG hätte damit ein passendes Angebot für die kommenden UHD-Blu-rays. Der Hersteller soll bei dem Panel auf IPS setzen, wobei die 14 ms Reaktionszeit (G2G) ohne Overdrive gelten. Für Spieler könnte das Ganze also auch was werden.
Samsung wird mehrere SVA-Panels fertigen, darunter ein gekrümmtes Modell mit 31,5 Zoll und 2.560 × 1.440 Pixeln bei 144 Hertz. Außergewöhnlicher sind 41- und 49-Zöller mit einem Seitenverhältnis von 32:9. Die Auflösung wird als "FHD+" betitelt. Nimmt man 1080p in der Höhe an, wären es in der Breite 3.840 Bildpunkte. Darüber hinaus ist die Rede von einem 31,5-Zoll-Panel, das mit 7.680 × 4.230 Pixeln auflöst. Da der Adobe-RGB-Farbraum abgedeckt werden soll, geht tftcentral.co.uk davon aus, dass das Display den Profi-Bereich bedienen soll. Für 60 Hertz bräuchte es übrigens schon wieder zwei DP-1.3-Verbindungen.
Die meisten der oben genannten Panels sollen übrigens im dritten Quartal in die Produktion gehen. Bis es dann finale Monitore geben wird, dauert es in der Regel noch mehrere Monate. Womöglich werden einige der Exoten bis zum Weihnachtsgeschäft erhältlich sein.
Quelle: tftcentral.co.uk, arstechnica.com


Sagt mir nichts (bei TFTs)
mal googlen...
Da kommen auch noch andere Sachen wie Reaktionszeit und Inputlag dazu.
Das Bild wird halt viel öfter aktualisiert und deswegen hast du eine Verminderung des tearing gegenüber 60Hz.
Funktioniert zwar nicht bei allen Monitoren gleich gut, aber trotzdem besser als bei 60Hz.
Genau die 144Hz sind der Punkt.
Das Bild wird halt viel öfter aktualisiert und deswegen hast du eine Verminderung des tearing gegenüber 60Hz.
Funktioniert zwar nicht bei allen Monitoren gleich gut, aber trotzdem besser als bei 60Hz.
Kleiner Tipp, es ist fast dreimal so oft und der MG279Q ist fast 6 Monate länger verfügbar.
Was mich in dem Zusammenhang etwas wundert ist das ich auch ohne Free / Gsync / Vsync bisher absolut kein Tearing bemerken konnte obwohl viele Spiele des öfteren um Teiler von 144 herumkreisen .
Eine massive Verbesserung stellen aber die 144hz dar, hab meinen Samsung TN UHD für den MG279Q verkauft und bin mit der Entscheidung absolut zufrieden, zwar ist AA jetzt wieder pflicht und grade bei Vegetation in Spielen ist das Bild deutlich schlechter, aber 144hz sind extrem viel entspannender für die Augen, selbst im Desktopbetrieb, zudem gibt es leider immernoch viele Inkompatibilitäten mit viel zu kleinen Menüs etc bei UHD.