CES 2026: Asus präsentiert neue Mini-PCs mit KI-Schwerpunkt
Im Rahmen der CES 2026 präsentiert Asus mehrere neue Mini-PCs, die kompakte Bauformen mit KI-Beschleunigung kombinieren. Das Portfolio reicht von Office-Systemen bis hin zu spezialisierten Gaming- und KI-Lösungen.
Nach der Ankündigung der Steam Machine vor einiger Zeit rückt nun auch Asus Mini-PCs in den Fokus. Statt eines universellen Systems zeigt der Hersteller mehrere kompakte Rechner, die jeweils unterschiedliche Anforderungen adressieren. Im Fokus stehen dabei lokale KI-Beschleunigung, aktuelle Schnittstellenstandards und ein möglichst geringer Platzbedarf, ohne den Anspruch auf Dauerbetrieb aus dem Blick zu verlieren.
Der NUC 16 Pro ist dabei offenbar vor allem für das professionelle Umfeld gedacht. Asus setzt auf Intel-Core-Ultra-Prozessoren der Serie 3, die CPU, GPU und NPU in einem Paket vereinen. Der Hersteller nennt bis zu 180 TOPS; wie stark sich dieser Wert im Alltag niederschlägt, dürfte vom jeweiligen Anwendungsszenario abhängen. Unterstützt werden LPDDR5- und LPDDR5X-Speicher. Außerdem verfügt das Gerät über zwei 2,5-Gbit-LAN-Anschlüsse, Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0. Das Gehäuse fällt mit rund 0,7 Litern Volumen entsprechend kompakt aus und ist auf einen dauerhaften Betrieb ausgelegt.
Einen stärker auf klassische Arbeitsplätze ausgerichteten Ansatz verfolgt Asus mit dem Expert Center PN55. Der Mini-PC basiert auf AMDs Ryzen-AI-400-Prozessoren, die über eine integrierte NPU mit bis zu 55 TOPS verfügen. Positioniert ist das System als Copilot+-PC, was sich unter anderem in einer dedizierten Copilot-Taste widerspiegelt. Ergänzt wird dies durch Funktionen wie einen Fingerabdrucksensor sowie integrierte Audio-Komponenten für Sprachsteuerung und Konferenzen. Bei der Konnektivität setzt Asus ebenfalls auf aktuelle Standards, darunter mehrere USB-Schnittstellen, zwei 2,5-Gbit-LAN-Ports sowie Wi-Fi 7.
Deutlich leistungsorientierter fällt der ROG GR70 aus, der sich vor allem an Spieler richtet. Zum Einsatz kommt eine AMD-Ryzen-9-CPU mit 3D V-Cache in Kombination mit einer mobilen Grafikeinheit aus Nvidias Geforce-RTX-50-Reihe. Asus verspricht damit Gaming-Leistung, die sich trotz des kleinen Gehäuses nicht hinter klassischen Desktop-Systemen verstecken soll. Konkrete Angaben zu Leistungsaufnahme oder Preisen macht Asus bislang jedoch nicht.
Eine Sonderrolle nimmt der Ascent GX10 ein. Asus beschreibt das System als kompakten Desktop-KI-Supercomputer, der auf dem Nvidia-GB10-Grace-Blackwell-Superchip basiert. Gedacht ist der GX10 vor allem für Entwickler und Unternehmen, die große KI-Modelle lokal entwickeln, testen oder bereitstellen möchten. Die Rede ist von KI-Leistung im Petaflop-Bereich in Verbindung mit 128 GiB Unified Memory.
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Quelle: Asus

Aber so ne kleine Kiste zukünftig als Office-Kiste Windows-fähig könnte den bald fälligen neuen Lappi ersetzen. Wär ne Überlegung wert.