Xbox xCloud: Ab 2021 soll Hardware von Xbox Series X genutzt werden
Wie der Journalist Tom Warren berichtet, soll Microsoft ab dem kommenden Jahr beim Streaming-Dienst xCloud auf Hardware der Xbox Series X setzen. Der Marktstart des Konkurrenten von Google Stadia soll seinen Informationen nach noch in diesem Jahr stattfinden.
Wie der Xbox-Chef Phil Spencer mitgeteilt hat, liegt der Fokus von Project xCloud darauf, Xbox-Spiele auf Smartphones und Tablets zu streamen. Die Xbox-Konsole oder gar der Spiele-PC sollen nicht ersetzt werden. Aktuell befindet sich der Spiele-Streaming-Dienst noch in der Beta, laut Informationen des für gewöhnlich gut informierten Journalisten Tom Warren soll xCloud noch in diesem Jahr offiziell für alle verfügbar werden. Hierbei wird der Konkurrent von Google Stadia in das kostenpflichtige Spiele-Abo Xbox Game Pass integriert. Wie Warren erfahren hat, soll Microsoft im nächsten Jahr zumindest teilweise auf Xbox Series X als Hardware von xCloud setzen.
Vier Mal so viel Leistung mit Hardware der Xbox Series X möglich
Bislang steckt in den Server-Racks die Hardware der Xbox One S. In einem Rack werden acht Mainboards der Xbox One S untergebracht. Die Bestückung eines Mainboards sieht dabei wie folgt aus: Die APU von AMD wird hierbei von Auftragsfertiger TSMC gefertigt und ist im 16-nm-FinFET-Verfahren produziert, statt wie mit 28 nm wie noch bei der ersten Xbox One. Im Vergleich zur ursprünglichen Xbox One aus dem Jahr 2013 ist bei der One S der zudem GPU-Takt von 853 MHz auf 914 MHz erhöht. Die CPU bildet dabei nach wie vor ein Achtkerner auf Basis von AMDs Jaguar.
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Ein Schwenk auf die Xbox Series X hingegen würde erheblich mehr Leistung mit sich bringen. Auf Seiten der CPU setzt man bei der kommenden Xbox-Konsole auf eine Zen-2-CPU, die vier Mal so viel Leistung bieten soll wie die Xbox One. Hierbei taktet der neue AMD Ryzen mit acht Kernen mit 3,8 GHz beziehungsweise bei Nutzung der 16 Threads mit 3,66 GHz. Der Grafikchip auf RDNA-2-Architektur kommt mit 52 aktivierten Compute Units daher. So gibt es 3.328 Shader bei 1.825 MHz Takt und verhelfen so zu einer Leistung von 12 Teraflops.
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Sammlung zur Hardware hinter Microsofts Project xCloud:
- Wie Tom Warren erfahren hat, soll Microsoft im nächsten Jahr zumindest teilweise auf Xbox Series X als Hardware von xCloud setzen. Bislang stecken acht Mainboards der Xbox One S in einem Server-Rack des Cloud-Gaming-Dienstes Xbox xCloud.
- Mit dem Schwenk auf Hardware der Xbox Series X würden die Nutzer theoretisch vier Mal so viel Leistung erhalten. Immerhin schafft es die kommende Konkurrentin der Playstation 5 auf 12 Teraflops an Leistung.
- Laut den Informationen von Warren, soll Xbox xCloud noch in diesem Jahr als Teil des kostenpflichtigen Spiele-Abos Xbox Game Pass verfügbar sein.
Quellen: Twitter (1), Twitter (2)
