Microsoft Surface: Eine Frage der Architektur - Gerüchte zu Konfigurationen vom Surface Pro 7

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Microsoft Surface: Eine Frage der Architketur - Gerüchte zu Konfigurationen vom Surface Pro 7 (1)
Quelle: Microsoft

Auf dem kommenden Event zu neuen Surface-Modellen wird auch ein neues Surface Pro präsentiert. Den Kollegen von Winfuture wollen an eine Liste mit den Konfigurationsdaten des Surface Pro 7 gekommen sein. So soll die Basis mit einem Core i3 aus der Comet-Lake-Y-Architektur daherkommen, darüber rangieren wohl Core i5 und Core i7-Versionen.

Am 02. Oktober werden neue Surface-Modelle von Microsoft der Öffentlichkeit präsentiert. Laut dem Magazin Winfuture sind die Ausstattungsoptionen bekannt. Angeblich soll die Einstiegskonfiguration des Surface Pro 7 mit einem Intel Core i3, 4 GiB RAM und 128 GB SSD daherkommen. Wie Winfuture berichtet, soll es sich dabei um einen Prozessor mit Comet-Lake-Architektur handeln, sprich einer CPU, die noch im 14-nm-Fertigungsprozess gebaut wird. Ob man wirklich auf den Core i3-10110Y im Basismodell setzen wird, ist aber noch unbestätigt. Darüber sollen Versionen mit einem Arbeitsspeicher von 8 oder 16 GiB und SSDs zwischen 128 GB und 512 GB angeboten werden. Hierbei stehen dann wahlweise ein Core i5 oder ein Core i7 aus der zehnten Generation bereit.

CPU-Architektur als Fragezeichen

Microsoft hat bei seinen Surface-Modellen nicht immer auf die aktuellste Chip-Architektur gesetzt. Zumindest wollten die Redmonder aus den Problemen beim Start des Surface Pro 4 lernen. Im Jahr 2015 setzte man auf Intel Core-CPUs aus der sechsten Generation und musste mit Treiberproblemen kämpfen, vor allem weil die Skylake-Prozessoren damals frisch am Markt waren. Die Reaktion darauf waren nicht nur Softwareupdates, sondern auch ein Kurswechsel. Die darauffolgende Generation, welche Mitte 2017 präsentierte wurde, inkludierte Prozessoren mit der Kaby-Lake-Architektur, statt dem neueren Kaby-Lake-Refresh-Chipsatz. So wollte Microsoft möglichen Problemen im Zusammenhang mit den neuen CPUs vorbeugen. Schließlich verfügten die Kably-Lake-Refresh-CPUs erstmals auch in der U-Serie über vier physische Kerne, statt wie üblich über zwei Rechenkerne.

Erst im letzten Jahr mit dem Surface Pro 6 schwenkte Microsoft auf Core-CPUs mit vier physischen Kernen um. Zugleich passte das Unternehmen die Kühlung der Hardware im Vergleich zum Vorgänger an. Im nun erscheinenden Surface Pro 7 könnte auf die Architektur namens Comet Lake statt Ice Lake gesetzt werden. Beide werden von Intel als zehnte Generation vermarktet, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Während Ice Lake erstmals bei Intel auf den modernen 10-nm-Fertigungsprozess sowie neue iGPUs setzt, basiert Comet Lake noch auf dem weiterhin optimierten 14-nm-Prozess. Auf welche Architektur Microsoft beim Surface Pro 7 setzen wird, erfahren wir am 02. Oktober, wenn in New York die neuen Surface-Geräte offiziell vorgestellt werden.

Ebenfalls lesenswert: Surface Pro 6 gegen iPad Pro: Microsoft kommt beim Biegetest besser weg

Fakten zu den möglichen Ausstattungen des Surface Pro 7:

  • Laut Aussagen diverser Quellen wird es verschiedene Ausstattungen vom kommenden Surface pro 7 geben. Die Basis soll eine Version mit Intel Core i3 bilden.
  • Nach Winfuture soll die Einstiegskonfiguration auf einen Comet-Lake-Y-Prozessor setzen, welcher noch im 14-nm-Fertigungsverfahren produziert wird und nicht im moderneren 10-nm-Prozess.
  • Daneben soll es Konfigurationen mit Core i5 und Core i7 geben, welche auf mindestens acht GB Arbeitsspeicher und 128 GB oder größere SSDs setzen. Welche Architektur hier verbaut ist, ist noch unklar.
  • Am 02. Oktober wird das Surface Pro 7 auf einem Event präsentiert.
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Quellen: Drwindows, Winfuture

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        AW: Microsoft Surface: Eine Frage der Architektur - Gerüchte zu Konfigurationen vom Surface Pro 7

        Ich weiss, was ein (allerdings aktiv gekühlter) i5-8250U kann, mein Arbeitslaptop hat seit über einem Jahr exakt diese CPU. Und selbst am Desktop bin ich erst Anfang 2019 von einem ähnlich schnellen i7-2600K (stock, also je nach Anzahl genutzter Kerne ca. 10% schneller oder 10% langsamer) auf performanteres umgestiegen.

        Abe klar, das Tablet ersetzt nicht meinen i9-9900K, es soll ihn mobil ergänzen als Ablösung für ein Surface Pro 2 mit i5-4200U (die mir mobil ausreicht, wenn nur der Krach des Lüfters nicht wäre), ein Dell Venue 11 Pro (mit Core M-5Y10a und 512GB SSD) und auch gleich noch den Thinkpad x220. 8 GB Ram wie beim aktuellen Surface Pro 6 mit i5-8250U würden zur Not noch reichen, aber mind. 512GB interne SSD sind Pflicht. Genau sowas gibt es als Surface Pro 6 nicht, da muss man den i7 kaufen. Mit 16GB Ram und 512 GB für 1400€ oder mit 1TB SSD für 1600€ finde ich es mittlerweile sehr attraktiv, wenn nur der Lüfter nicht wäre.

        TB3 oder USB 3.1 Gen 2 wäre eine willkommene Möglichkeit, die Daten schneller vom Tablet auf den PC zu bekommen. Mit USB3 ist es etwa gleich schnell die Daten per GBit Lan oder mittels USB3-SSD zu kopieren. So wird es wohl demnächst ein USB-3 Adapter mit 5GBase-T und der Hoffnung, dass er einigermaßen USB3 ausnutzen kann. 10GBase-T Adapter gibt es bisher nur mit TB3.

        Eine Alternative zum Surfaace Pro wäre schön, ich kenne leider kein Tablet, das schon nur mit dem i5 Surface Pro 6 ansatzweise vergleichbar wäre. Acer hat sein Switch 5 anscheinend eingestellt, ein Lenovo ThinkPad X1 Tablet hat einen Lüfter, das HP Elite x2 ebenso (und es käme auch auf Grund von massiven Mängeln des Vorgängers nicht in Frage). Ein Chuwi Hi12/Hi13 kann nicht ernsthaft eine Alternative sein, das Hi12 ist für mich nur als großer eBook Reader zu gebrauchen und zeigt selbst dort Performanceprobleme.

        Aber vieleicht kennst Du ja ein Windows-Tablet mit 12-13" 3:2 Display, lüfterlosem 4-Kern i5/i7, >= 8 GB Ram und >= 512GB SSD. Geizhals spuckt mir keins aus, außer massenweise falsch gelisteten Surface Pro 6 mit i7, die nicht lüfterrlos sind.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        AW: Microsoft Surface: Eine Frage der Architektur - Gerüchte zu Konfigurationen vom Surface Pro 7

        Ich weiss, was ein (allerdings aktiv gekühlter) i5-8250U kann, mein Arbeitslaptop hat seit über einem Jahr exakt diese CPU. Und selbst am Desktop bin ich erst Anfang 2019 von einem ähnlich schnellen i7-2600K (stock, also je nach Anzahl genutzter Kerne ca. 10% schneller oder 10% langsamer) auf performanteres umgestiegen.

        Abe klar, das Tablet ersetzt nicht meinen i9-9900K, es soll ihn mobil ergänzen als Ablösung für ein Surface Pro 2 mit i5-4200U (die mir mobil ausreicht, wenn nur der Krach des Lüfters nicht wäre), ein Dell Venue 11 Pro (mit Core M-5Y10a und 512GB SSD) und auch gleich noch den Thinkpad x220. 8 GB Ram wie beim aktuellen Surface Pro 6 mit i5-8250U würden zur Not noch reichen, aber mind. 512GB interne SSD sind Pflicht. Genau sowas gibt es als Surface Pro 6 nicht, da muss man den i7 kaufen. Mit 16GB Ram und 512 GB für 1400€ oder mit 1TB SSD für 1600€ finde ich es mittlerweile sehr attraktiv, wenn nur der Lüfter nicht wäre.

        TB3 oder USB 3.1 Gen 2 wäre eine willkommene Möglichkeit, die Daten schneller vom Tablet auf den PC zu bekommen. Mit USB3 ist es etwa gleich schnell die Daten per GBit Lan oder mittels USB3-SSD zu kopieren. So wird es wohl demnächst ein USB-3 Adapter mit 5GBase-T und der Hoffnung, dass er einigermaßen USB3 ausnutzen kann. 10GBase-T Adapter gibt es bisher nur mit TB3.

        Eine Alternative zum Surfaace Pro wäre schön, ich kenne leider kein Tablet, das schon nur mit dem i5 Surface Pro 6 ansatzweise vergleichbar wäre. Acer hat sein Switch 5 anscheinend eingestellt, ein Lenovo ThinkPad X1 Tablet hat einen Lüfter, das HP Elite x2 ebenso (und es käme auch auf Grund von massiven Mängeln des Vorgängers nicht in Frage). Ein Chuwi Hi12/Hi13 kann nicht ernsthaft eine Alternative sein, das Hi12 ist für mich nur als großer eBook Reader zu gebrauchen und zeigt selbst dort Performanceprobleme.

        Aber vieleicht kennst Du ja ein Windows-Tablet mit 12-13" 3:2 Display, lüfterlosem 4-Kern i5/i7, >= 8 GB Ram und >= 512GB SSD. Geizhals spuckt mir keins aus, außer massenweise falsch gelisteten Surface Pro 6 mit i7, die nicht lüfterrlos sind.
      • Von Kubiac Software-Overclocker(in)
        AW: Microsoft Surface: Eine Frage der Architektur - Gerüchte zu Konfigurationen vom Surface Pro 7

        Du hast erwartes eindeutig zu viel von so einem Gerät. Das sind 15 Watt CPUs mit integrierter GPU. Die sind per Design lahm. Mit einer Desktop CPU kommen die nicht mit. Sollen Sie ja aber auch nicht. Aus diesem Grund ist Thunderbolt auch nicht so wichtig bei den Dingern. Wenn dir solche Dinge wichtig sind, solltest du bei anderen Herstellern suchen.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        AW: Microsoft Surface: Eine Frage der Architektur - Gerüchte zu Konfigurationen vom Surface Pro 7

        Es gibt genägend andere Peripherie die von mehr wie einem USB-3 Port profitieren würde. Z.B. ein 10 GBit Ethernet-Adapter oder eine schnöde SSD.

        Und warum muss benötigt man für eine ext. GPU unbedingt sehr viel CPU-Power? So lahm ist selbst der i5-8250U des Pro 6 nicht. Die IGP des Surface Pro 6 kann mit dem integrierten MiniDP-Anschluss gerade mal einen 4K@60Hz Monitor ansteuern.

        Mit einem voll beschaltetn USB-C oder TB3 könnte der Kunde allerdings auf die dumme Idee kommen, sich nicht das überteuerte Surface Dock zu kaufen um dann ext. Geräte doch wieder nur per USB3 anschließen zu können.

        Bevor nichr klar ist, welche Ausstattungen lüfterlos sind, ist das ganze für mich sowieso uninteressant. Ein lüfterloses Surface Pro 7 mit 16 GB Ram und 512 GB SSD hätte durchaus das Potential, Laptop und mind. ein Tablet (ja nach Gewicht auch zwei) bei mir zu ersetzen. Aber vermutlichn wird es sinnvolle Ausstattungsvarianten wieder nicht geben.
      • Von Kubiac Software-Overclocker(in)
        AW: Microsoft Surface: Eine Frage der Architektur - Gerüchte zu Konfigurationen vom Surface Pro 7

        Weil Intelboadard mitsamt Chipsatz das nicht anbietet und/oder zu wenig PCe Bahnen verfügbar sind. Aber mal ehrlich, wer will schon eine externe Grafikkarte an ein Surface Pro anhängen. Die CPU ist doch viel zu schwach.
      • Von WuerzigerHank Kabelverknoter(in)
        AW: Microsoft Surface: Eine Frage der Architektur - Gerüchte zu Konfigurationen vom Surface Pro 7

        Wenn es sich schon um Desktop-Hardware handelt, warum gibt es dann keine USB-C 10GB's Schnittstellen oder sogar Thunderbolt. Mehr Anschlüsse braucht man nicht...
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