Surface Book: Angepasste Geforce 930M mit 384 Shadern

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Surface Book: Angepasste Geforce 930M mit 384 Shadern
Quelle: Microsoft

Das Geheimnis rund um die GPU in Microsofts Surface Book ist gelüftet: Zum Einsatz kommt eine flottere Version der Geforce 930M. Minimal mehr GPU-Takt, 1 GiByte GDDR5- statt DDR3-Speicher. Als Basis dient wahrscheinlich der GM108 auf Basis von Maxwell 1.0.

Bei den teureren Konfigurationen des Surface Books bietet Microsoft die Option auf eine Geforce-GPU. Die befindet sich im Tastatur-Dock und soll zusammen mit einem Skylake-Prozessor die Grundlage für das "schnellste 13-Zoll-Notebook der Welt" bilden. Bislang machten aber sowohl Microsoft als auch Nvidia ein Geheimnis daraus, welche GPU denn genau eingesetzt wird. Für Aufklärung sorgen jetzt dafür einige Reddit-Nutzer, die sich einfach mal ein Surface Book in einem Microsoft-Store angesehen und dort wahlweise die Nvidia-Systemsteuerung oder GPU-Z von einem USB-Stick gestartet haben.

Dabei offenbart sich eine Grafikeinheit mit 384 Shadereinheiten. So viel haben die Geforce 930M, 840M sowie 940M. Alle basieren auf dem GM108 und kommen mit unterschiedlichen Taktraten daher. Bei der Angabe von 16 Rasterendstufen und 32 Textureinheiten dürfte es sich um Auslesefehler handeln: Pro Streaming-Engine hat Maxwell acht TMUs, also müssten es hier 24 sein. Daneben hat der GM108 acht ROPs. Die Nvidia-Systemsteuerung liest das D3D-Feature-Level 11_0 aus, es handelt sich also nicht um eine neue GPU.

Die Surface-Book-Geforce taktet mit 954/993 MHz (Basis/Boost), also etwa 50 MHz schneller als die 930M. Zusätzlich kann sie auf 1 GiByte GDDR5-Speicher zurückgreifen. Mit 2.506 MHz an 64 Bit ergibt das gut 40 GB/s an Bandbreite, wohingegen die 930M mit DDR3 nur auf knapp 15 GB/s kommt. Normalerweise wird GDDR5 übrigens erst ab der GTX 950M eingesetzt und dort auch nur teilweise. Durchgängig ist das erst bei der 960M als höher getaktete 950M der Fall. Um jetzt die genaue Leistung zu ermitteln, müsste man wissen, inwiefern die 930M oder 940M an der Bandbreite zu knabbern haben. Letztendlich sollte aber klar sein, dass das Surface Book nur für grafisch nicht aufwendige Spiele genügen wird. Beispielsweise das Aorus X3, zufällig auch aus der 13-Zoll-Klasse und ebenfalls kompakt gehalten, rechnet dem Surface Book mit der GTX 970M davon.

Quelle: Reddit

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Ne 950m hätte es schon sein sollen. Zumal die ja durch Optimus auch keinen Einfluss auf die Akkulaufzeit hat.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Ne 950m hätte es schon sein sollen. Zumal die ja durch Optimus auch keinen Einfluss auf die Akkulaufzeit hat.
      • Von Temjin951
        Zitat von Noctua
        Naja, dann hätte man es wohl nicht mehr so dünn bauen können. Statt der 930m hätte man aber auch nur auf die iGPU setzen sollen, aber da hätte man den Preis vermutlich nicht so hoch ansetzen können.
        Genau das ist meines Erachtens ein Punkt, klar in dem Gerät steckt sicher viel Entwicklungsaufwand, aber bei so einem Preis hätte man doch etwas potenteres verbauen können und hätte es sicher vernünftig kühlen können, wo wäre das Problem gewesen eine runtergetaktet 950M zu verbauen? Naja das können uns wohl nur Manager/Ingenieure beantworten...

        Zitat von Mephisto_xD
        Oder du nimmst einfach ein vernünftiges und halbwegs potentes "normales" Notebook und verzichtest auf die Stifteingabe. Ich habe vor eineinhalb Jahren auch mit mir gerungen ob es ein Surface Pro 2 oder ein normales Notebook wird und habe mich zum Glück für letzteres entschieden. Durch den Verzicht auf Stifteingabe habe ich mir damals einen potenten Vierkerner, 16GB RAM, eine 860m und eine 500Gb SSD zum gleichen Preis geholt. Natürlich alles nur zum Studieren....

        Und mitgeschrieben habe ich irgendwann auch nicht mehr, von daher glaube ich die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Hängt natürlich alles vom Studiengang ab.

        TLDR: Ein wenig mehr als eine 930M hätte ich vom "most powerful 13 inch ultrabook in the universe" schon erwartet.....
        Hier geht es mehr oder weniger halt nur um das "Haben wollen", momentan warte ich auf die neuen Dell Precision Laptops mit Intel Xeon, aber wie du bereits sagtest wird es mit "most powerful 13 inch ultrabook in the universe" angepriesen und da kann man schon mehr erwarten finde ich..
      • Von Mephisto_xD BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Temjin951
        Naja dann auf die nächste Version des Surface Book hoffen, wäre das perfekte Gerät für die Uni...
        Oder du nimmst einfach ein vernünftiges und halbwegs potentes "normales" Notebook und verzichtest auf die Stifteingabe. Ich habe vor eineinhalb Jahren auch mit mir gerungen ob es ein Surface Pro 2 oder ein normales Notebook wird und habe mich zum Glück für letzteres entschieden. Durch den Verzicht auf Stifteingabe habe ich mir damals einen potenten Vierkerner, 16GB RAM, eine 860m und eine 500Gb SSD zum gleichen Preis geholt. Natürlich alles nur zum Studieren....

        Und mitgeschrieben habe ich irgendwann auch nicht mehr, von daher glaube ich die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Hängt natürlich alles vom Studiengang ab.

        TLDR: Ein wenig mehr als eine 930M hätte ich vom "most powerful 13 inch ultrabook in the universe" schon erwartet.....
      • Von BreakinB PC-Selbstbauer(in)
        Uralte Marketing-Strategie von Nvidia (und auch Intel): "Wir" kaufen die dicken Nvidia-GPUs, die die Benchmark-Tabellen anführen und der Firma so den Ruf "das ist schnell" erarbeiten. In fertigen PCs oder mobilen Geräten wird etwas in der Leistung weit darunter verbaut. Aber es bekommt den grünen respektiven blauen Aufkleber. Egal, ob es nun diese 930M im Surface oder eine 750 Ti im Aldi-PC ist. Die Käufer dieser Dinger freuen sich am Bewusstsein, dass sie auch etwas schnelles in der Kiste haben. Wirklich abgerufen wird die Leistung dann sowieso nicht. Oder wann habt ihr das letzte mal auf 13" in Crysis 3 alles zerrissen?

        Und ja - eine APU mit brauchbarer Grafikeinheit ist unterwegs ein guter Deal in Preis-Leistung. Bin im Notebook damit absolut zufrieden. Nur: Es fehlt an Prestige und Energieeffizienz.
      • Von shootme55 BIOS-Overclocker(in)
        Interessanter finden würde ich wie die Anbindung der GPU an das Restsystem funktioniert, und zwar nachdem der Bildschirm mehrere 100 mal von der Tastatur gelöst wurde. Die billige Version ohne NV-GPU soll ja um ca. 1500 kaufbar sein hab ich gehört, wenns dann noch ein wenig fällt find ich es garnicht so unattraktiv, vor allem wenn man die Preise mit dem Surface Pro inkl. Typecover vergleicht. Versteh nur nicht wer die NV-GPU braucht. Für alle Arbeiten bei der eine schnellere GPU notwendig ist, ist der Bildschirm eh viel zu klein. Also ich kann mir nicht vorstellen, auf einem 13 Zöller meine Pläne zu zeichnen, und bei dem Gedanken an Programme wie Photoshop stellen sich mir die Zehennägel auf.
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