Flight Simulator 2024 mit Raytracing: Auswirkungen auf die Systemanforderungen?

4
News Thilo Bayer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Flight Simulator 2024 mit Raytracing: Auswirkungen auf die Systemanforderungen?
Quelle: Microsoft

Im Interview verraten die Macher hinter dem kommenden Flight Simulator 2024 weitere Details. PCGH fasst die Informationen zusammen.

Microsoft und Asobo sprechen immer mehr auch über den für die zweite Jahreshälfte geplanten Flight Simulator 2024, der als Nachfolger des MSFS 2020 gilt. Ein Interview mit der Webseite MSFaddons verrät weitere Details.

Ändern sich die Systemanforderungen?

Im Interview wird noch einmal betont, wie erfolgreich der aktuelle Flight Simulator ist. Der Reboot der viele Jahre fast vergessenen Serie liegt weit oberhalb aller Erwartungen. Und mit einem Release auf der PS5 könnte man sogar für noch mehr Simmer sorgen - so weit ist es aber noch nicht. Bei der Vorstellung gaben Asobo und Microsoft bekannt, dass mit dem MSFS 2024 endlich auch Echtzeit-Raytracing ins Spiel kommt. Doch das könnte sich natürlich negativ auf die Performance auswirken, immerhin ist Raytracing aufwendiger in der Berechnung. Echtzeit-Raytracing soll hier die Licht- und Schatteneffekte verbessern. Speziell der Bodenschatten soll im Vergleich zum MSFS2020 deutlich echter aussehen.

Die Entwickler wollen diesen Anforderungen, die mehr Details und Komplexität beinhalten, mit Optimierungen gegensteuern. Ein Beispiel ist das Oberflächensystem des Flugzeugs: Im MSFS 2020 gebe es "500 bis 1.000 Oberflächen auf einem Flugzeug". Im MSFS 2024 seien es sogar "zehnmal so viele", aber man würde hier auf Multi-Threading setzen und das optimieren, dass "die Kosten ungefähr gleich bleiben. Insgesamt sollte die Leistung ähnlich sein", so die Entwickler. Man werde die "Systemanforderungen nicht ändern". Zur Erinnerung: 800 Entwickler arbeiten daran, dass der neue Flight Simulator eine "komplette 3D-Landschaft" darstellt und per Azure AI detaillierte Landschaften mit Bäumen, Felsen und Gras erhält. Beim MSFS 2020 war es noch ein "2D-Boden mit Texturen darüber".

Screenshots aus dem MSFS2024

Mods für geschmeidigeres Fliegen seien beim neuen MSFS dann nicht mehr nötig, so Microsoft. Für den MSFS 2020 gibt es Tools wie AutoFPS, die eine gleichmäßigere Framerate zum Ziel haben. Das neue System sei "sehr gut und anders", so die Entwickler. Beim aktuellen Fokus auf den Flight Simulator 2024 sei es Microsoft und Asobo aber wichtig, dass auch der MSFS 2020 noch weiter unterstützt wird. Der Support werde bis 2028 fortgeführt und schon am 2. Juli, vor dem Unabhängigkeitstag der USA, werde das City-Update 09 mit dem Nordosten als Thema erscheinen.

MSFS2024 mit Raytracing: ein Gamechanger? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

4
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Wulfric Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Rollora
        Ja, was die GPU betrifft: durch die Abwärtskompatibilität zur "one S" kriegt das auch meine Karroffel hin. Ad CPU: Eigentlich sollte jede halbwegs aktuelle CPU das packen, die Xbox hat ja eine zahm getaktete Zen2 CPU.
        Fragt sich nur wie gut auf Windows hin optimiert wurde
        Da hast du den Nagel voll auf den Kopf getroffen, an der Optimierung hängt es, und die ist im MSFS2020 nicht gut. Denn sie haben "Optimierung" scheint's so ausgelegt, dass es bedeutet so wenig wie möglich Resourcen wie z.B. RAM zu verwenden, immer, auch wenn noch massig vorhanden ist.
        Bei mir wird, wenn ich die Baron mit Glascockpit fliege, gerade mal 6-7GB RAM ausgelastet, obwohl 64 GB im System sind, und i.d.R. mindestens 50 GB zur Verfügung stehen würde.
        Was dann zu Mikrorucklern bei jeder Kopfbewegung führt.

        Gute Optimierung wäre so wenig wie möglich, aber auch so viel wie nötig wenn vorhanden. DCS macht es da schon besser, es krallt sich alles was es kriegen kann wenn vorhanden. Gut wenn zu wenig da ist, ist das ein Problem.

        Manchmal beschleicht einen da schon das ungute Gefühl, dass da so "optimiert" wurde, dass alles mit der Xbox gleich ist.

        Ich hab mal unten meine Benchmarkergebnisse für beide angehängt. Bei DCS ist der Engine interne 180 fps limiter aktiv.
      • Von Wulfric Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Rollora
        Ja, was die GPU betrifft: durch die Abwärtskompatibilität zur "one S" kriegt das auch meine Karroffel hin. Ad CPU: Eigentlich sollte jede halbwegs aktuelle CPU das packen, die Xbox hat ja eine zahm getaktete Zen2 CPU.
        Fragt sich nur wie gut auf Windows hin optimiert wurde
        Da hast du den Nagel voll auf den Kopf getroffen, an der Optimierung hängt es, und die ist im MSFS2020 nicht gut. Denn sie haben "Optimierung" scheint's so ausgelegt, dass es bedeutet so wenig wie möglich Resourcen wie z.B. RAM zu verwenden, immer, auch wenn noch massig vorhanden ist.
        Bei mir wird, wenn ich die Baron mit Glascockpit fliege, gerade mal 6-7GB RAM ausgelastet, obwohl 64 GB im System sind, und i.d.R. mindestens 50 GB zur Verfügung stehen würde.
        Was dann zu Mikrorucklern bei jeder Kopfbewegung führt.

        Gute Optimierung wäre so wenig wie möglich, aber auch so viel wie nötig wenn vorhanden. DCS macht es da schon besser, es krallt sich alles was es kriegen kann wenn vorhanden. Gut wenn zu wenig da ist, ist das ein Problem.

        Manchmal beschleicht einen da schon das ungute Gefühl, dass da so "optimiert" wurde, dass alles mit der Xbox gleich ist.

        Ich hab mal unten meine Benchmarkergebnisse für beide angehängt. Bei DCS ist der Engine interne 180 fps limiter aktiv.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von pgcandre
        Über die Grafik Performance mache ich mir wenig sorgen. Auch wenn R.T einzug hält. Der Aktuelle Flight Sim läuft ja auch auf vielen Karten Problemlos. Selbst die Xblock Version ist echt der Knaller. Voraussetzung für viele FPS ist hier nicht unbedingt die GPU sondern eine Aktuelle und schnelle CPU. Und falls sie die Optionen beim neuen Flight Sim beibehalten, so gibt es auch wieder DLSS und FG. Besonders FG machte einen sehr guten Dienst.
        Ja, was die GPU betrifft: durch die Abwärtskompatibilität zur "one S" kriegt das auch meine Karroffel hin. Ad CPU: Eigentlich sollte jede halbwegs aktuelle CPU das packen, die Xbox hat ja eine zahm getaktete Zen2 CPU.
        Fragt sich nur wie gut auf Windows hin optimiert wurde
      • Von pgcandre Software-Overclocker(in)
        Über die Grafik Performance mache ich mir wenig sorgen. Auch wenn R.T einzug hält. Der Aktuelle Flight Sim läuft ja auch auf vielen Karten Problemlos. Selbst die Xblock Version ist echt der Knaller. Voraussetzung für viele FPS ist hier nicht unbedingt die GPU sondern eine Aktuelle und schnelle CPU. Und falls sie die Optionen beim neuen Flight Sim beibehalten, so gibt es auch wieder DLSS und FG. Besonders FG machte einen sehr guten Dienst.
      • Von The_Invisible84 Software-Overclocker(in)
        Wär cool wenn es viel RT hätte, ist eh immer voll CPU limitiert
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk