Windows XP bleibt länger am Markt
Ursprünglich wollte Microsoft den Verkauf von Windows XP zum 30. Juni 2008 einstellen. Doch nun rudert Microsoft CEO Steve Ballmer zurück.
"Wenn sich die Rückmeldung der Kunden ändert, können wir es uns immer noch anders überlegen." Wird Ballmer sinngemäß zitiert. Erst im Januar hatte Infoworld eine Kampagne gestartet um Windows XP zu retten. Bisher haben mehr als 160.000 Menschen die Petition unterschrieben. Obwohl Ballmer immer noch felsenfest hinter Windows Vista steht, schrecken viele Anwender vor einem Wechsel zurück.
Die meisten Nutzer dürften sich am neuen Benutzerinterface, dem neuen Sicherheitsansatz und nicht zuletzt den immensen Hardwareanforderungen stören. Letztere waren auch der Grund, warum Microsoft bereits vor geraumer Zeit bekannt gegeben hatte, man werde Windows XP weiterhin für Billig-PCs und in Dritte-Welt-Ländern anbieten. Sollte sich die Stimmung nun weiter zu Ungunsten von Windows Vista entwickeln, steht XP auch generell vor einem zweiten Frühling.