Windows 7 jetzt mit mehr Marktanteilen als Windows XP
Windows 7 ist auf dem Vormarsch: Obwohl im Oktober Windows 8 kommt, hat Windows 7 nun erstmals im prozentualen Marktanteil Windows XP überholt und es wird befürchtet, dass dieser Trend trotz Windows 8 anhalten wird, denn ähnlich wie Vista wird es das neue OS aus Redmond nicht leicht haben.
Windows 7 hat es erstmals geschafft, Windows XP bei den Marktanteilen zu überholen. Was Vista aufgrund seiner mangelnden Akzeptanz immer verwehrt blieb, hat das durchaus gelungene Windows 7 nun geschafft. Wenn man sich die aktuelle Entwicklung anschaut, dürfte das dann auch eine Weile so bleiben, denn gegen Windows 8 gibt es bei den Kunden noch zahlreiche Vorbehalte.
Zu den Zahlen: Windows 7 ist derzeit auf 42,76 Prozent aller Rechner vertreten, so die Analyse von Netmarketshare. Windows XP hingegen kommt auf 42,52 Prozent und ist somit knapp geschlagen. Die größte Basis dürfte Windows XP mittlerweile auf Bürorechnern haben, da Firmen durch den verlängerten Lebenszyklus mehr Zeit bei einer Umstellung haben. Windows Vista indes spielt mit 6,15 Prozent fast keine Rolle mehr und Pessimisten sehen auch bei Windows 8 einen solchen Trend kommen, denn die Akzeptanz des Betriebssystems hält sich aufgrund der umfangreichen Oberflächenänderungen derzeit in Grenzen. In Zukunft dürfte auch mit der Einführung von Windows 8 das Pendel zunächst weiter für Windows 7 ausschlagen.
Vergleicht man diese Zahlen mit Apple wird deutlich, dass das Unternehmen aus Cupertino es besser beherrscht, seine Kunden auf ein neues Betriebssystem wechseln zu lassen. Mac OS X 10.7 hat 2,45 Prozent Marktanteil, Max OS X 10.6 2,38 Prozent und Version 10.8 kann schon auf 1,45 Prozent Nutzer blicken, obwohl dessen Release noch taufrisch ist. Allerdings ist der Zyklus bei Apple auch ein gänzlich anderer. Apple spendiert seinem Betriebssystem jährliche Updates, die kleiner ausfallen und für den Kunden leichter nachzurüsten sind.
Bei Microsoft ist der Zyklus deutlich länger und durch die Art der Änderungen ist die Chance häufig hoch, dass ein Betriebssystem beim Kunden nicht die nötige Akzeptanzschwelle erreicht. So gesehen bei Windows Vista, dass zwar viele Neuerungen bot, aber gegen Windows XP zunächst doch nicht ankam. Erst mit Windows 7, sozusagen ein "Vista done right", änderte sich das. Für Windows 8 droht ein ähnliches Szenario, weil die Änderungen im Kern marginal sind und wenige Vorteile bieten. Doch Microsoft bricht mit der Oberfläche, im verstärkt in den Mobilsektor vorzudringen und bricht so mit vielen Desktop-Nutzern, denen die Bedienung nicht zusagt. Dessen Verbreitung wird wohl zunächst vornehmlich über die OEM-Bundles erfolgen – Vista lässt grüßen. Auf unserer Themenseite zu Windows 8 können Sie weitere Interessante Informationen zu Microsofts neuestem Betriebssystem finden.
Quelle: Netmarketshare
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In der Galerie: 26 Jahre Microsoft Windows: Von Flops, Comebacks und OS-Legenden

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mfg
Dafür habe ich nen zweit PC
@Top...Glückwunsch an 7 und außerdem: Windows Acht, es kracht und zwar in das tiefste Loch
Eigentlich läuft alles unter Windows 7 sehr gut.
Bis auf alte Games, die nicht auf Windows 7 funktionieren wollen.
Und im Gegensatz zu vielen anderen Gamern, lege ich nicht so viel Wert auf Grafik. Der Spielspass ist für mich wichtig.
Da spiele ich lieber 10 Jahre alte Games, die nur noch unter Windows XP laufen, als mir den neuen Kram anzutun....
Einfach Falsch ist die Behauptung das jedes zweite Microsoft-OS schlecht ist/war. Leider lernt man nur aus Fehlern und MS kann, aufgrund der größe der Projekte, nicht einfach mal den Kurs wechseln. Vista hat einges falsch gemacht, aber eine Basis geschaffen um es in Win7 besser zu machen. In der Geschichte von MS gibt es diesen "gut-schlecht-gut"-Wechsel genau ein mal.
WinXP hat sich aus IT-Sicherheitsgründen solange gehalten, da es mit XP SP2 nach WinNT und 2000 das erste "sichere" OS war (ME lass ich mal als wohl größten Flop aus). MS wurde durch die große Verbreitung von XP in der Wirtschaft quasi genötigt den Livecycle zu verlängern.
Usability steht für den Privatnutzer im Vordergrund. Was wirklich zählt ist Kompatibiltät und Sicherheit und da war und ist XP seit SP2 einfach eine solide Basis. Einer der Gründe, vermutlich fast der einzige Grund, warum Win7 jetzt erfolgreich wird ist der MS-Livecycle.
Die Unternehmen werden jetzt gezwungen das OS zu wechseln, da sich IT-Abteilungen keinen Supergau leisten können. Ein Supergau wäre z.B. eine schwerwiegende Sicherheitslücke die aber nicht mehr behoben wird, da der Support eingestellt wurde. Wenn es nach vielen größeren Unternehmen ginge, würde man XP gerne behalten. Aber da der 8. April 2014 fast nicht mehr verhandelbar ist, ausser man legt einen richtig großen Haufen Geld für einen Privatsupport auf den MS-Tisch, wechselt man halt das OS. Win7 ist seit fast 3 Jahren auf dem Markt und hat sich bewährt. Es gibt auch Unternehmen die wechseln vollständig von XP auf Vista, auch wenn man das heute nicht mehr empfehlen würde.