Metro Exodus: Deutliche Unterschiede zwischen spielinternem Benchmark und In-Game-Performance

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Metro Exodus: Deutliche Unterschiede zwischen spielinternem Benchmark und In-Game-Performance (1)
Quelle: PC Games

Wer sich mit Benchmarks zu Metro: Exodus beschäftigt, der sollte sich nicht unbedingt nur auf den spielinternen Performance-Test verlassen. Gegenüber der letztlichen In-Game-Leistung gibt es deutliche Unterschiede.

Metro: Exodus ist seit heute offiziell erhältlich. Mit an Bord des Open-World-Shooters ist, wie auch bei vorangegangenen Teilen der Reihe, ein spielinterner Benchmark. Auf dessen Ergebnisse sollte man sich allerdings nicht verlassen. Das schlussfolgert zumindest gamersnexus.com, wo man den Leistungstest des neuesten Spiels von 4A Games der tatsächlichen In-Game-Performance gegenübergestellt hat.

Bis zu 80 Prozent schlechtere Performance im Benchmark von Metro Exodus

Für die Tests wurde zu einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti gegriffen. Angestellt wurde der Performance-Vergleich in 4K-Auflösung mit allen verfügbaren Presets von Low bis Extreme sowie auch den verfügbaren RTX-Optionen in Form von High und Ultra. Die Unterschiede zwischen spielinternem Benchmark und tatsächlicher In-Game-Performance sind durchgehend signifikant. Im Low-Preset ohne RTX fällt die Differenz mit rund 80 Prozent am höchsten aus, während sich der Performance-Abfall bei den restlichen Voreinstellungen ohne Raytracing im Bereich von 60 bis 70 Prozent bewegt. Interessant ist zudem, dass die Marke von 84,1 Frames pro Sekunde, die im Low-Preset mittels des spielinternen Benchmarks erzielt wurden, im tatsächlichen Spielgeschehen nur bei Extreme-Settings unterboten wird.

Ähnliche Unterschiede sind auch bei Aktivieren von RTX zu verzeichnen. Laut dem Metro Exodus-Benchmark hätten Spieler demnach wenig Freude daran, mit einer RTX 2080 Ti und maximalen Einstellungen in 4K-Auflösung zu spielen. Im Schnitt reiche es nur für 27,1 Fps. In-Game ist jedoch durchaus mit 40,4 Bildern pro Sekunde ein flüssiges Spielerlebnis drin. Das zeigt auch unser Techniktest zu Metro Exodus, der wie gehabt auf richtige Spieleleistung und nicht auf einen internen Spiele-Benchmark setzt.

Auch lesenswert: Metro Exodus: Preload auf Steam, aber nicht im Epic Store - widersprüchliche Aussagen [Update]

Gamers Nexus hat auch die Performance-Unterschiede zwischen DirectX 11 und DirectX 12 betrachtet. Die sind zwar messbar, doch beeinträchtigen letztlich nicht das Spielerlebnis. Für Spieler mit High-End-Hardware, die Metro: Exodus locker in allen Voreinstellungen stemmt, empfiehlt man derweil das Ultra-Preset, sofern kein RTX genutzt wird. Die grafischen Unterschiede zu Extreme fallen nur gering aus, dafür profitiere man jedoch von 25 Prozent höherer Performance. Ein ähnlicher Abfall ist auch beim Wechsel von Medium auf High zu beobachten. Hier lohnen sich jedoch die höheren Voreinstellungen aufgrund der sichtbar besseren Optik.

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        War ja auch bei Assassins Origins so. Beim Ingame Benchmark durchwegs weniger FPS als in der freien Wildbahn .
        Wegen dem immer gleichen Ablauf sind solche in Game Benches zum Vergleichen durchaus zu gebrauchen.
        PCGH geht halt noch weiter. Testet mit Costum Karten reale Szenen .
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        War ja auch bei Assassins Origins so. Beim Ingame Benchmark durchwegs weniger FPS als in der freien Wildbahn .
        Wegen dem immer gleichen Ablauf sind solche in Game Benches zum Vergleichen durchaus zu gebrauchen.
        PCGH geht halt noch weiter. Testet mit Costum Karten reale Szenen .
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Palmdale
        Lese ich dann richtig, dass der Ingame Benchmark also wesentlich fordernder ist, das Spielerlebnis jedoch wesentlich flüssiger? Immerhin besser als anders herum
        So war es doch auch schon bei den vorherigen Teilen: Der Benchmark zeigt halt einen WorstCase, indem richtig die Post abgeht...
        ...beziehungsweise vielleicht sogar mehr als einen WorstCase, aber dafür müsste man es natürlich echt hart darauf anlegen.
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Palmdale
        Lese ich dann richtig, dass der Ingame Benchmark also wesentlich fordernder ist, das Spielerlebnis jedoch wesentlich flüssiger? Immerhin besser als anders herum
        Anscheinend scheinen die Einstellungen im internen Benchmark zu greifen, wobei man nicht
        sicher sein kann, ob ingame nicht getrixt wird, wer sagt denn, dass es die realen FPS sind?.
      • Von nraettig Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von DasBorgkollektiv
        Und dann gibt es Seiten, die machen Hardware-Tests mit sowas. Die Gamestar ist eine von den Kandidaten.
        Wir haben schon in der Vergangenheit nur in Einzelfällen interne Benchmarks genutzt (was wie hier bereits erwähnt wurde durchaus okay sein kann, wenn es darum geht, Hardware untereinander zu vergleichen statt die reale Performance eines Spiels zu zeigen) und derzeit ist das in keinem Testsystem (oder Technik-Check) der Fall.
      • Von Gelöschtes Mitglied 169955
        Zitat von EyRaptor
        Und damit bestätigt es sich wieder einmal.
        Benches außerhalb des normalen Spiels sind einfach nicht zu gebrauchen.
        Und dann gibt es Seiten, die machen Hardware-Tests mit sowas. Die Gamestar ist eine von den Kandidaten.

        Zitat von BoMbY
        Sind schon zu gebrauchen um Grafikkarten zu vergleichen - der Vorteil ist halt, dass immer exakt das gleiche Ablauf vorhanden sein sollte.
        Aber wenn ich einen Grafikkarten-Test lese, möchte ich die reale Leistung ingame wissen und nicht irgendeinen in der Realität nicht vorkommenden Vergleich. Dann kann ich auch gleich einen synthetischen Benchmark nehmen. Außerdem sind die Benchmarks bspw. der PCGH nachzustellen und haben den immer gleichen Ablauf.
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