[26/11/2021] Steam vs. GOG, Lizenz vs. Besitz: Ist auf den ersten Blick keine schwere Frage: DRM-freie Installationen von GOG sind und bleiben die objektiv überlegene, bessere Wahl, um Spiele dauerhaft und ohne Kopfschmerzen auf seinem Laufwerk zu behalten und starten zu können. Allein deswegen ist GOG dem Rest des Marktes gegenüber viel sympathischer für Verbraucher. Das große Aber? Steam ist bequem und verbreiterter. Die Features gefallen mir und nutze ich auch gerne. Beispielsweise Savegame-Synchronisation, Screenshot-Management, Workshops mit Community-Inhalten und Mods, Guides, großartiger Linux-Support, einfache, automatische Installationen etc. pp.
Wenn ich ehrlich bin: Steam hat mich auch vor knapp 16 Jahren bekehrt, Spiele zu kaufen, statt als Privatkopie zu besorgen. Damals™, zu Warcraft-3-Zeiten und Co., gab es viele Spiele, die liefen nur mit Original-CD im Laufwerk. Zumindest offiziell. Nur Ausnahmen wie Gothic waren so bequem, einmal installiert immer zu laufen (nur hab ich die CDs trotzdem oft genug verbummelt und dann nochmal gekauft, bei Gothic kann man das paar mal machen #Liebe). Gabe Newell kam als Dampfjesus und reichte eine Hand, die ich bereit war zu schütteln. Und wenn ich mir die Fortschritte im Linux-Bereich ansehe, dann bereue ich das auch nicht. Steam bleibt auf absehbare Zeit meine Nummer 1 auf dem Privatrechner.
Nur wenn es darum geht, seine gekauften Spiele dauerhaft zu sichern, kann man es kaum bis gar nicht besser machen als GOG. Und viele Extras hat man ja dank des Galaxy-Launchers ohnehin, die sind nur nicht so geschliffen und bekannt wie bei Steam. (Richard Engel)