[26/11/2021] Indiana Jones und der Große Kreis ... klingt nach Harry Potter und ein Stein #Schinken. Der Vorname des Developer Directors, Jerk Gustafsson, lässt beim originalen Titel "and the Great Circle" ähnlich amüsiert zurück. Fun Fact: Im deutschen Marketing-Material wird "Große" mit zwei S geschrieben. Klingt kross und ist vermutlich auf die Schriftlimitierung zurückzuführen. Aber genug Schabanack.
Der Schritt zur Raytracing-Pflicht wird viele Nutzer abschrecken. Man werfe nur einen Blick auf die Steam-Hardware-Umfragen. Im Endeffekt lässt sich der Titel aber doch gut und flüssig spielen. Selbst eine RTX 3060 mit 12 GB kommt klar. Bei weniger Videospeicher muss der Textur-Pool verringert werden. Ist es schade, dass legendäre Karten wie die GTX 1080 Ti mit 11 GiB so langsam am Ende sind? Ja, einerseits schon. Andererseits ist das eben der Lauf sich ständig verbessernder Spiele-Technik. Raytracing zieht immer mehr in den Spiele-Alltag ein. Ein Fokus auf Ray-/Pathtracing hat in der Entwicklung auch Vorteile und kann vieles erleichtern.
Kurios finde ich dagegen die dann stellenweise etwas hakelig wirkenden Animationen (eher ungewöhnlich für Machine Games) und minimal abweichenden Gesichter der Charaktere. Indy sieht für mich in den Zwischensequenzen aus wie Harrison – nicht Harrison Ford, sondern Harrison Jones, den verschollenen Bruder aus Atlantis. Dennoch wirkt das Spiel solide. Auf meiner Spieleliste stehen schon zu viele Titel, aber vielleicht spiele ich den großen Stuhlkreis in paar Monaten intensiver durch. (Richard Engel)