Medal of Honor: Above and Beyond - Omaha Beach wurde mit Drohnen vermessen
Medal of Honor: Above and Beyond ist als VR-Titel für die Oculus Rift geplant, der den Zweiten Weltkrieg so realistisch wie möglich rüberbringen soll. Respawn Entertainment stellt dabei ein ähnliches Qualitätsniveau wie in Filmen in Aussicht. Omaha Beach habe man extra mit Drohnen vermessen.
Medal of Honor: Above and Beyond ist keine einfache Fortsetzung der Marke, sondern ein speziell für die Oculus Rift entwickelter VR-Titel. Geht es nach Respawn Entertainment, hat Facebook (als Mutterkonzern hinter Oculus) viel Geld in die Hand genommen, damit der Zweite Weltkrieg im Spiel so realistisch wie möglich umgesetzt werden kann. An die Qualität von Filmen wolle man möglichst nah herankommen
Man habe sogar Omaha Beach mit Drohnen vermessen. "Wir waren mehrere Tage vor Ort, nur um sicherzustellen, dass wir den richtigen Zeitpunkt treffen, damit die Gezeiten [mit denen der Invasion] übereinstimmen." Medal of Honor: Above and Beyond stelle den Morgen des 6. Juni so genau dar, wie es noch nie der Fall gewesen ist. "Deshalb nennen wir das Headset Zeitmaschine, weil wir die Dinge so genau nachbilden können."
Das Zitat stammt von Game Director Peter Hirschmann, mit dem sich Eurogamer im Rahmen eines "Hands-On" unterhalten konnte. Beim "Hands-On" konnten die Kollegen den Titel anspielen und loben tatsächlich auch den hohen Qualitätsgrad. Einmal geblinzelt, schon entgingen einem Details. Das gezeigte Hauptquartier der Gestapo wirke beispielsweise überaus authentisch.
Nazis brauchen keine Jetpacks
Dennoch betonen die Entwickler, dass sie keine Simulation des Zweiten Weltkrieges im Sinn haben. Man wolle das Setting zwar so authentisch wie möglich umsetzen, der Spielspaß stehe jedoch an erster Stelle. "Im wirklichen Leben wird man erschossen, ehe man sich versieht, und vom Schlachtfeld abtransportiert. Realismus macht keinen Spaß, aber wenn man es echt erscheinen lassen kann, dann liegt unsere Definition von Authentizität darin, dass die Details stimmen."
In die Gameplay-Mechanik flössen folglich Konzepte ein, die Spaß machen. Trotzdem soll man einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie es damals gewesen sein muss. Dazu gehöre auch die Darstellung des Dritten Reichs in all seiner Bösartigkeit. Nazis sollen so gefährlich wirken, wie sie es tatsächlich gewesen sind.
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"Am wichtigsten ist es, den Ton zu treffen, dass nämlich das Dritte Reich die furchterregendste, am besten ausgebildete, am besten ausgerüstete und auch die tödlichste aller Streitmächte war." Wenn jemand in der Uniform der Waffen-SS um die Ecke kommt, sei das eine Bedrohung, die Bände spricht. Er müsse kein Zombie sein oder mit dem Jetpack anrücken, damit man sich vor ihm fürchtet.
Quelle: Eurogamer

Das hätte man in den Jahren 39-42 durchaus schreiben können, aber 44 in Frankreich?
Im Jahr 1944 waren ein großer Teil der "ursprünglichen", gut ausgebildeten Vorkriegs-Kräfte der Wehrmacht entweder gefallen, verwundet/untauglich,
oder auf höhere Ränge befördert - also überwiegend weg von der direkten Frontlinie. Oder sie standen im Osten.
Aufgefüllt wurden die Reihen von immer hastiger ausgebildeten jungen Erwachsenen
- aber auch 16-17 Jährigen (!).
Oder es standen am Atlantikwall beispielsweise Kompanien, in denen alle Magenkranken einer Division zusammengefasst wurden.
Und in Mittelfrankreich "Fronturlauber" und dezimierte Verbände (Ostfront) die erst wieder aufgefüllt werden mussten.
Dazu war die Luftlage im Westen katastrophal, die Versorgungslage und die Ausrüstung überwiegend schlecht.
Die meiste (gute) Ausrüstung ging an den "Fleischwolf" Ostfront.
Gute Panzerdivisionen und schlagkräftige Luftverbände im Bereich Normandie? Fehlanzeige!
(Sorry für die Klugscheißerei, aber das Zitat aus dem Artikel hat mich schon vor einigen Tagen im Bericht meiner Tageszeitung schwer genervt)
und apropo Gezeiten [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Aber so Leute die gerne in Filmen nach schwer zu entdeckenden Fehlern suchen, könnten natürlich nun die ganze nachgebildete Landungszone nach Plastik-Teilen und anderem absuchen die dort zeitlich nichts verloren haben... Ich denke nicht dass jemand dies aus Spaß machen wird, aber möglicherweise entdeckt man dadurch ein easteregg, was sonst nie gefunden wird. (Spiele-Entwickler der heutigen Zeit stehen aber unter standigen Zeitdruck und verstecken kaum noch eastereggs in Spielen. Also sollte man nicht verzweifeln, wenn man gar nichts nennenswertes findet.