[PLUS] AMDs und Intels Pläne: Ryzen 3000, Ice Lake und mehr
PCGH Plus: Im Januar schloss die CES 2019 die Tore und hinterließ viele große Ankündigungen, kleine Andeutungen und viel Raum für Spekulationen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2019.
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AMD & Intel im Jahr 2019
Vor der CES 2019 brodelte die Gerüchteküche um die beiden Chiphersteller Intel und AMD. Intel hat an seinem Architecture Day eine neue CPU-Architektur bzw. Bauweise angekündigt und die Welt hoffte, auf der Messe Konkretes zu erfahren. Bei AMD stehen die neuen Ryzen-3000-Prozessoren an und das Internet hat - aufgrund eines vorherigen Leaks - wild über die Spezifikationen gestritten. Nun ist die Messe zu Ende und es gab einige neue Informationen zu den kommenden Prozessoren der beiden CPU-Giganten. Fangen wir mit dem roten Giganten (AMD) an.
[PLUS] Ausblick auf das Hardwarejahr 2019: Die Highlights der CES 2019
PCGH Plus: Letztes Jahr war die Consumer Electronics Show in Las Vegas nicht gerade spannend, was die Hardware-Neuheiten angeht. Dieses Jahr hatte die Elektronikmesse dafür umso mehr zu bieten. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2019.
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AMD auf der CES 2019
AMD hat dieses Jahr viele neue Produkte angedeutet, ohne dabei zu viele Details zu verraten. In der ersten Hälfte der Keynote überraschte AMDs CEO Lisa Su mit der Gaming-Grafikkarte Radeon VII, einer in 7 nm gefertigten Vega-20-GPU. Sie soll schon im nächsten Monat erscheinen und in Sachen Leistung mit der RTX 2080 konkurrieren können. In der zweiten Hälfte ging es dann weiter mit AMDs Epyc-Prozessoren, welche für den Server-Berich gedacht sind. Hier begannen die Zuschauer aufmerksam zu werden, denn viele Bausteine aus dem Epyc-Bereich kommen über kurz oder lang auch bei den Ryzen-CPUs an. Und mit den magischen Worten "One more big thing" gab es dann Informationen zu den Ryzen-3000-Prozessoren (auch Zen 2 genannt).
Quelle: AMD
AMDs CEO Lisa Su stellte – wie erwartet – die neue Ryzen-Generation vor. Es blieb aber bei groben Informationen und Andeutungen.
Quelle: AMD
Schon diesen Sommer sollen die neuen Ryzen-CPUs in den Handel kommen und auf den bisherigen AM4-Mainboards funtionieren.
Quelle: AMD
Alte Mainboards werden mit einem BIOS-Update versorgt und neue Mainboards bekommen ein „AMD Ryzen Desktop 3000 Ready“-Siegel.
CEO Lisa Su zeigte das AM4-Package eines Ryzen-3000-Prozessors mit zwei Siliziumchips: Einem größeren I/O-Die, ebenfalls bei Globalfoundries in 14 nm gefertigt, sowie dem von Epyc bekannten Zen-2-Chiplet in 7 nm. Nach der Keynote gab Lisa Su noch einige Interviews und auch hier und da Hinweise zu Ryzen-3000. Währenddessen wurde auch eine Pressemitteilung an die Journalisten geschickt. So gab es immer wieder kleine Informations-Häppchen, ohne dabei alle Details zur nächsten CPU-Generation zu verraten. Zusammengefasst lässt sich nun Folgendes zu Ryzen-3000 sagen.
BIOS-Updates für Zen 2
Alle Mainboard-Hersteller werden BIOS-Updates anbieten, um die neuen CPUs für ihre Platinen zu unterstützen. Zusammen mit der Ryzen-3000-Serie sollen im Sommer 2019 neue AM4-Mainboards, die erstmals PCI-Express 4.0 unterstützen (vermutlich X570 und B550), veröffentlicht werden. Nutzer der ersten oder zweiten Ryzen-Generation werden ihr System aufrüsten können, ohne das Mainboard wechseln zu müssen. Jedoch werden nicht alle bisherigen Ryzen-3000-CPUs untersützt. Für Probleme könnten zum Beispiel die BIOS-Chips auf den 300er-Boards (X370, B350, A320) sorgen, da diese nur 16 MiByte fassen und deshalb nicht die Microcodes für sämtliche Modelle enthalten können. Als Lösung könnten die Hersteller parallele BIOS-Versionen anbieten. Mehr Informationen könnte es zur Computex 2019 im Juni geben.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- BIOS-Updates für Zen 2
- Die gleichen TDP-Klassen
- Benchmark-Vergleich
- Platz für 16 Kerne
- Next-Gen-Xbox mit AMD
- Intel auf der CES 2019
- Lauffähige Ice-Lake-U-CPUs
- Prozessoren ohne iGPU
- Lakefield mit gestapelten Dies und Big-Little-Ansatz
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