PC-Preise steigen weiter wegen Akku-, Display- und Speicherknappheit
Weil neben höheren Speicherpreisen für RAM und SSDs auch Akkus und Displays knapp werden, rufen Hersteller von Laptops und Komplett-PCs weiter steigende Preise ab. Preissteigerungen folgen auch aus den sinkenden Absatzzahlen von PCs. Entspannung ist erst im zweiten Halbjahr 2017 zu erwarten.
Der Markt für PCs schrumpft - zugunsten mobiler Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Hybrid-Geräten aus mehreren Welten. Das führt dazu, dass für Speicherhersteller zum Beispiel auf die Produktion von DRAM für Mobilgeräte umsteigen. Auch daher rührt die Knappheit von DRAM und NAND-Speicher, welche wiederum in höheren Absatzpreisen auf dem PC-Markt führen.
Neben Speicher werden aber auch LC-Displays und Akkus für Laptops und andere PC-Geräte knapp. Hersteller wie Dell und Lenovo müssten deshalb höhere Herstellungskosten aufwenden. Auch hier kann die Ursache wohl darin gesucht werden, dass der Markt für Mobilgeräte attraktiver wird. Die höheren Preise dürften letztendlich aber wieder dazu führen, dass sich einige Produzenten dafür entscheiden, für den PC zu produzieren.
Bis es soweit ist und Preise wieder sinken, könnten noch einige Monate vergehen, schenkt man den Quellen von Computerbase Glauben. Das Preismodell der Hersteller, so der Bericht im Übrigen, habe sich allerdings schon an die sinkenden Absatzmöglichkeiten angepasst. Bei der Konfiguration von einiger Laptops habe man so nur noch die Wahl zwischen einem in einzelnen Kategorien deutlich zu schwach ausgestattetem Produkt (z.B. Dell XPS 13 mit 128 GiByte SSD) oder einem gleich deutlich teureren Gerät, in dem neben SSD auch CPU und Arbeitsspeicher aufgerüstet wurden.
Enthusiasten von PC-Gaming betrifft dieses Preismodell weniger, da gerade hier die Zahlungsbereitschaft höher ausfällt als noch vor einigen Jahren. Dass immer mehr Zulieferer für mobile Endgeräte produzieren, könnte jedoch zu einem langfristig steigenden Preis-Drift von PC-Komponenten führen.
Quelle: PC World via Computerbase

. Es ist natürlich leichter die Kapazitäten nicht zu erhöhen um nach längerer Durststrecke sich mal wieder gepflegt die Taschen zu füllen
also der smartphoneboom war in der größendimension vlt nicht abzusehen, das aber egal wo, sehr viel mehr speicher gebraucht wird schon. zu der zeit gab es nämlich auch schon mp3 player, digitale kameras usw usf. hätte man sich da gar nicht angepasst und die kapazitäten darüber hinaus weiter angepasst hätte das mit der digitalisierung nicht funktioniert oder sehr viel länger gedauert.
Es gibt Millionen Handy-Modelle, TV-Sticks / Boxen / Tablets und anderen Kram, z.T. deutlich im Ramschpreis-Niveau, die um die Aufmerksamkeit der Kunden buhlen.
Niemand braucht den Mist in der vermeintlichen Vielfalt, die hier herrscht.
Es ist auch noch eher älterer Speicher (LPDDR3), der dort eingesetzt wird, aber natürlich 1a als Ausrede herhalten kann, um DDR4 teurer zu machen.
Was man den Leuten nicht alles einreden kann.
Was dagegen bedauerlich ist, dass man in 1200€+ Notebooks oft keine ordentlichen Bildschirme mehr bekommt, sondern irgendwelchen lichtschwachen Dreck mit katastrophalen Blickwinkeleigenschaften, Lichthöfen und dunklen Ecken.
Zu den Akkus mal
18650 wall - YouTube
irgendwelche Videos aus dem Suchfilter reinziehen.
So teuer können die nicht sein, wenn sich Leute damit die Wand zukleistern. (Die Samsung 18650 sind die meist-verbreiteten Zellen in handelsüblichen Notebooks.)