CPU-Markt: Lieferungen steigen im zweiten Quartal an - Einmaleffekte?
Der CPU-Markt erlebt ein ungewöhnliches Wachstum: Q2 2025 brachte 7,9 Prozent mehr Lieferungen als das Vorquartal. Experten sehen drohende US-Zölle als Haupttreiber dieser Entwicklung.
Das zweite Quartal 2025 liegt bereits eine Weile hinter uns; entsprechend trudeln immer mehr Analysen zum PC-Markt ein. Eine davon stammt vom Institut Jon Peddie Research (JPR), das sich die Absatzzahlen im CPU-Bereich für diesen Zeitraum genauer angesehen hat.
Ungewöhnlicher Marktschub im zweiten Quartal
Nach JPR-Angaben verzeichneten die Lieferungen von Client-CPUs einen Anstieg um 7,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Diese Entwicklung widerspricht laut den Analysten deutlich den traditionellen Saisonalitätstrends, da das zweite Quartal normalerweise rückläufige oder stagnierende Zahlen aufweist.
- Gleichzeitig erreichten die Client-CPU-Auslieferungen mit über 67 Millionen Einheiten einen neuen Höchststand.
- Den Löwenanteil machen hierbei weiterhin Notebook-Prozessoren aus, die für 67 Prozent der gesamten Lieferungen zuständig sind - das ist allerdings weitaus weniger als im Vorquartal, als dieser Wert noch bei 71 Prozent lag.
Besonders markant fällt zudem das Wachstum bei Server-Prozessoren aus. Hier dokumentierten die Analysten einen Jahresvergleichszuwachs von mehr als ordentlichen 22 Prozent. Hier gibt es unter Berücksichtigung der Hersteller im Vergleich zum Vorquartal allerdings kaum Bewegung: Weiterhin machen Intel-Server-CPUs 73 Prozent des Marktes aus.
Bildergalerie
Zollängste als Markttreiber
Die Ursachenforschung führt Jon Peddie Research direkt zu den handelspolitischen Entwicklungen in den USA. US-Präsident Donald Trump kündigte im August 2025 hundertprozentige Zölle auf Halbleiterimporte an, die nicht in amerikanischen Produktionsstätten gefertigt werden. Diese Ankündigung löste JPR zufolge in der Industrie eine regelrechte "Buy-ahead-of-tariffs"-Mentalität aus.
Haben Sie sich in den vergangenen Monaten einen neuen Prozessor zugelegt? Über die Kommentarfunktion können Sie uns Ihre Meinung mitteilen. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine kostenlose Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln.

Ich und mein bestert Kumpel nen 265k System und die letzte frage extra damit mein zweiter Kumpel zocken kann,nen gebrauchtes System ob es ein AM4 oder AM5 oder doch ein vorherige Gen bei Intel wird,bleibt noch offen.600€ ist nicht ohne.Nur um ein Spiel dann zu dritt zocken zu können.Das wird nicht leicht werden.Was tut man nicht alles für Borderlands 4. Die Auflösung des Bildschirms ist zumindest schon mal klein,mit der 1680x1050 bzw 1600x900 und so.
Ob das ausreicht,ungewiss.
Dennoch dem Markt gefällt das super.
Jetzt mal ehrlich, dank AMD steigen die Zahlen, und ich glaube nicht, dass es an Intel liegt, oder liege ich da falsch?
Nicht das ich mit dem 9800X3D in irgendeiner Art und Weise unzufrieden bin, aber einen Abnehmer für die CPU habe ich schon und mit dem X870E Mainboard sollte das ja passen. Außerdem wird ja vermutet, der 11800X3D kommt mit 12 Kernen auf einem Die mit vollem X3D Cache...verlockend wenns stimmt.