CPU-Verkäufe: Raptor Lake lässt Ryzen 7000 keine Chance - 5800X3D für 359 Euro
Die Hardware-Tester von "TechEpiphany" haben eine Statistik zu den verkauften Prozessoren und Plattformen von Intel und AMD in der 42. KW bei Mindfactory erstellt. Diese zeigt Intels Dominanz mit der neuen Raptor-Lake-Generation und dem Sockel LGA1700 über AMDs Ryzen-7000-CPUs und der AM5-Plattform. Über all dem liegt aber schier uneinholbar der Sockel AM4 mit dem Ryzen 7 5800X3D.
Die neuen CPU-Serien bzw. Plattformen von Intel und AMD sind in den vergangenen Wochen und Monaten veröffentlicht worden und auf dem Markt erhältlich. TechEpiphany, eine Gruppe von Hardware-Testern mit einem recht erfolgreichen Youtube-Kanal, hat die CPU-Verkäufe beim deutschen PC-Komponentenhändler Mindfactory in der 42. Kalenderwoche zusammengetragen und einen Plattform-Vergleich auf Twitter aufgestellt. Dieser zeigt, dass Intel mit dem Sockel LGA1700 der klare Gewinner im Duell mit AMDs AM5-Plattform ist. Gegen den Sockel AM4 sieht jedoch auch der LGA1700 weiterhin kein Land. Unterdessen ist der Preis für die Gaming-CPU der alten Generation, den Ryzen 7 5800X3D bei Mindfactory.de auf nur noch 359 Euro gefallen. Anfang der Woche lag der Bestpreis noch 60 Euro darüber.
Raptor Lake deutlich vor Ryzen 7000 - Ryzen 7 5800X3D unangefochten
CPUs, die den Sockel LGA1700 nutzen, also aus der 12. und 13. Generation, verzeichneten in der KW 42 mehr als fünfmal so viele Verkäufe bei Mindfactory als Ryzen-7000-CPUs mit Sockel AM5. Hier stehen 1.745 Verkäufe aufseiten Intels mageren 320 Verkäufen bei AMD gegenüber. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass die CPUs der 13. Core-Generation allgemein in Tests eine bessere Performance ablieferten als AMDs Ryzen-Neulinge. Hinzu kommen rabattierte Alder-Lake-CPUs, von denen der Core i5-12400F mit 260 verkauften Einheiten Intels Spitze darstellt, sowie die Plattform-Umstellung bei AM5 - das bedeutet, dass neben einem neuen Prozessor auch ein neues Mainboard sowie DDR5-RAM-Kits herangeschafft werden müssen, was noch einmal deutlich kostenintensiver ist.
Auf Platz zwei der meistverkauften Intel-CPUs in KW 42 positionierte sich das Raptor-Lake-Flaggschiff Core i9-13900K mit 250 Verkäufen, gefolgt vom Core i5-13600K (160 verkaufte Einheiten). AMDs AM5-Topseller ist derweil der Ryzen 5 7600X mit 120 Verkäufen, dahinter der Ryzen 7 7700X (110) und die Schlusslichter Ryzen 9 7900X und 7950X mit 50 beziehungsweise 40 verkauften Einheiten. All das verblasst aber im Lichte der AM4-CPUs, also den Vorgängern von Ryzen 7000, mit dem alles überschattenden Ryzen 7 5800X3D, auch bekannt als "die schnellste Gaming-CPU der Welt". Denn trotz brandneuer CPU-Architekturen erfreuen sich die Kunden von Mindfactory weiterhin mehrheitlich an der bewährten Technik.
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AM4-CPUs verkauften sich mit knapp 4.000 Stück mehr als doppelt so oft wie Intels LGA1700-Vertreter und mehr als zehnmal so viel wie die AM5-Prozessoren. An der Spitze und die Konkurrenz mit dem Fernglas suchend sitzt der genannte Ryzen 7 5800X3D, der allein mit 1.020 Einheiten mehr als ein Viertel aller AM4-Verkäufe ausmacht. Auch der Ryzen 7 5800X und der Ryzen 5 5600 zeigen sich von ihrer Schokoladenseite und konnten über 500 Mal verkauft werden. Angesichts dieser Zahlen reduziert AMD derweil die Produktion seiner Zen-4-Chips und wird mit der Veröffentlichung der Desktop-CPUs ohne X-Suffix sowie dem 3D-V-Cache-Modell im nächsten Jahr seine AM5-Verkäufe ankurbeln wollen.
Zudem ist der Ryzen 7 5800X3D aktuell besonders günstig zu haben. Das erste Mal seit seiner Veröffentlichung im April 2022 wird der Gaming-Prozessor im PCGH-Preisvergleich für 347 Euro bei Mindfactory gelistet. Dieser kann - genau wie derzeit auch der Ryzen 9 5900X - für 389 Euro bestellt werden. Kein Wunder also, dass AM4-CPUs sehr beliebt bei den Käufern sind. Der Ryzen 7 5800X3D setzte sich außerdem erneut an die Spitze der zehn beliebtesten CPUs im PCGH-Preisvergleich, nachdem der Core i9-13900K ihm diese vergangene Woche streitig gemacht hatte.
Quelle: TechEpiphany


Edit: Ich habe beide 30 Minuten im custom cb23 run gemessen und die Temps waren jeweils ~78°C peak (package temp, weil dies die höchste Temperatur im System ist). Der Verbrauch hat sich jedoch gute 18 Watt gesenkt.
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Mir fiel direkt auf, dass World of Tanks nun fast immer an den 144 fps klebt (3440x1440). Also schon mal ein netter Gewinn...
Ps: hab 354 mit Versand gezahlt. Glaube P-/L-technisch ebenfalls unschlagbar.