Nvidia Ion im Test: Was kann das Ion-Nettop Acer Aspire Revo wirklich?
PC Games Hardware macht einen ersten Test der Ion-Plattform von Nvidia anhand des Nettops Aspire Revo von Acer.
Bei der Ion-Plattform kombiniert Nvidia Intels Atom-CPU-Reihe mit dem Onboard-Grafikchipsatz Geforce 9400M (in diesem Fall "Ion-Grafikchip" genannt). Anders als Atom-PCs mit der Standard-Grafikeinheit von Intel soll ein Ion-System HD-Videos sowie Blu-rays flüssig wiedergeben können und sich für schlichte Spiele eignen.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Ion-Nettop Acer Aspire Revo - Anschlüsse auf der Rückseite
Mit ihrer geringen Größe und einer TDP von lediglich zwei Watt bis acht Watt eignen sich Intels Atom-Prozessoren optimal für Netbooks sowie sparsame Arbeitsrechner (Nettops) oder Wohnzimmer-PCs (HTPCs). Der größte Nachteil ist jedoch die Performance: Selbst das Atom-Topmodell 330 mit 1,6 GHz und zwei Kernen ist nicht schnell genug, um HD-Videos flüssig wiederzugeben. Zudem kombiniert Intel seine Atom-CPUs mit Mainboard-Chipsätzen aus der 945G-Reihe. Dessen Grafikeinheit GMA 950 ist selbst mit schlichten 3D-Spielen überfordert oder sorgt aufgrund von Treiberproblemen sogar für Bildfehler.
Diese Schwächen will Nvidia mit der Ion-Plattform beseitigen und kombiniert dabei Atom-CPUs mit dem Geforce-9400M-Chipsatz (Ion-Grafikchip). Mit dem Aspire Revo von Acer ist bereits der erste Nettop mit Ion-Technik verfügbar. Der winzige PC (180 x 180 x 30 Millimeter, Breite x Länge x Höhe) kostet rund 300 Euro und verfügt über einen Atom 230 (1,60 GHz, Singlecore, Hyperthreading, vier Watt TDP), zwei GiByte RAM, eine 160-GByte-Festplatte, einen HDMI- sowie einen D-Sub-Anschluss und Windows Vista Home Premium in der 32-Bit-Variante. Acer versicherte uns, dass spätestens im Juni eine Revo-Variante mit der Dualcore-CPU Atom 330 (1,6 GHz, acht Watt TDP) verfügbar sein soll. Zudem folgen Ion-Mainboards im kompakten ITX-Format und entsprechende Netbooks. Bei unserem Besuch in München konnten wir bereits den Acer Aspire Revo ausprobieren.
Zum Acer Aspire Revo im PCGH-Preisvergleich
Ion-Grafikeinheit im Detail
Die Ion-Grafikeinheit bietet DirectX-10- sowie CUDA-Unterstützung und verfügt über 16-Shader-ALUs. Die GPU arbeitet mit 450 MHz Chip- und 1.100 MHz Shader-Takt. Damit ist sie grob mit der Einsteiger-Grafikkarte Geforce 9400 GT vergleichbar. Jedoch ist die Onboard-Grafik auf den vergleichsweise langsamen Arbeitsspeicher angewiesen. Dediziertes Grafik-RAM, wie beim Onboard-Grafik-Chipsatz 790GX von AMD, gibt es nicht (zum Artikel: "Test AMD 790GX: Top-Chip mit viel OC-Potenzial, HD-Video und schneller Onboard-Grafik").
Wie der AMD-Konkurrent oder die Nvidia-Chips Nforce 780a/980a SLI oder Geforce 8200/8300 hilft die Ion-GPU dem Prozessor bei der Wiedergabe von HD-Videos. Für den Herbst plant Nvidia neue Varianten des Ion-Chipsatzes, die andere, noch nicht genannte, CPUs unterstützen.
Bildergalerie
Weiterführende Links zum Thema Nvidia Ion:
• Nvidia Ion: Intels Atom mit Geforce 9400 kombiniert
• Neues zu Nvidia Ion auf der Cebit 2009 - PCGH-Test folgt bald
• Nvidia Ion und Intel Atom: Nettop-PC Acer Aspire Revo ausgepackt

Bin gespannt wie die entwicklung des Atoms weiter geht
Aber als Bürorechner tut er es allemal, allerdings würde ich eher zu einem DualCore-Rechner raten, den man auch besser aufrüsten kann.
Für YouTube pseudo HD ist es halt nicht gemacht
Hat jemand Erfahrung oder hat nicht jemand Lust das mal zu testen?
Gruß
Zirian.
Aber als Bürorechner tut er es allemal, allerdings würde ich eher zu einem DualCore-Rechner raten, den man auch besser aufrüsten kann.
Ich würde niemals 300 Euro für so ein Teil ausgeben. Ich hätte zwar gerne eine Stromsparkiste fürs surfen, aber beim surfen lande ich auch hin und wieder bei YouToube.
Für 300 Euro einen HD Player, da ist die Plasi3 teurer. Dazu kannst du damit angenehm surfen und es überall nutzen bei einen relativ geringen stormverbrauch und damit langer akkulaufzeit.