PCGH-Plus Label [PLUS] Vier Sockel-1700-Mainboards mit DDR5 für Alder Lake im neuen Testparcours

PCGH Plus: Ohne den richtigen Unterbau ist auch die beste Alder-Lake-CPU nur ein schlechter Briefbeschwerer. Aber welches Z690-Mainboard ist seinen saftigen Preis wert? Asus, Gigabyte, MSI und Biostar buhlen um die High-End-Kundschaft. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2022.

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 Vier Sockel-1700-Mainboards mit DDR5 für Alder Lake im neuen Testparcours
Quelle: PC Games Hardware

Core-i-12000-Platinen

Intel wird, teilweise zu Recht, nachgesagt, häufig neue Plattformen einzuführen. Zumindest der letzte Sockelwechsel war aber gut begründet, denn der stark abweichende interne Aufbau der neuen Alder-Lake-Prozessoren erfordert eine geänderte Stromversorgung, ihr PCI-E-5.0-Controller verlangt nach höherwertigen Leiterbahnen und auch das RAM-Interface wäre zu bestehenden Mainboards nicht vollständig kompatibel gewesen.

Zudem hat Intel den begleitenden Z690-I/O-Hub, bei Intel PCH (Plattform Controller Hub) genannt, neu entwickelt und spürbar besser ausgestattet als den Vorgänger Z590. Ähnliches gilt voraussichtlich auch für die später erscheinenden, kleineren Ableger (siehe CPU-Startseite), sodass neue Platinen in jeder Klasse Sinn ergeben und die Einführung des LGA1700 als neuen Sockel quasi nebenbei erfolgt.

Runde 1: High-End DDR5

Die noch im Jahr 2021 erschienenen Mainboards greifen aber alle auf den Z690 zurück. Gegenüber kommenden Mittelklasse-Lösungen bringt das eine bessere Ausstattung sowie die Freigabe für CPU-Übertaktung mittels Multiplikator und BCLK, die Intel bei B- und H-Modellen traditionell sperrt. Allerdings geht Ausstattung im Allgemeinen sowie der Z690 als solcher auch mit höheren Kosten einher und mit den aufwendig zu implementierenden PCI-E 5.0 und DDR5 bringt Alder Lake weitere Preistreiber mit. Unser Testfeld ist also nicht nur bei der Ausstattung, sondern auch an der Kasse "High-End". Gegenüber den namentlichen Vorgängern aus der Z590-Generation oder gegenüber X570-Gegenstücken für AMD werden Aufschläge von 20 bis 30 Prozent verlangt. Positive Aussagen zur Preisgestaltung in diesem Artikel sind also relativ zu betrachten - einige Angebote sind besser als andere, aber günstig ist niemand, obwohl wir die Flaggschiffe der meisten Hersteller bewusst gemieden haben. Für die PCGH 03/2022 planen wir einen zweiten Teil mit Z690-Vertretern vom unteren Ende der Portfolios, die zumindest unter der 300-Euro-Schwelle bleiben und günstigeren DDR4-RAM nutzen.

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