Asus, Asrock und MSI: Mehrere Z790-Mainboards für Raptor Lake geleakt

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Geleakte Fotos von neuen Z790-Mainboards von Asus, Asrock und MSI für Intels 13. CPU-Generation machen derzeit Runde.
Quelle: MSI

Kurz vor der offiziellen Präsentation von Intels 13. CPU-Generation, Raptor Lake, machen geleakte Fotos von neuen Z790-Mainboards von Asus, Asrock und MSI die Runde. Zu sehen gibt es vier Modelle von Asus sowie jeweils sechs von Asrock und MSI. Intels neuer Z790-Chipsatz wartet unter anderem mit 20 PCI-E-4.0-Lanes auf.

Der 27. September ist ein bedeutender Termin für das CPU-Geschäft: Zum einen bringt AMD seine ersten vier Ryzen-7000-Prozessoren auf Zen-4-Basis auf den Markt und zum anderen stellt Intel seine neue 13. CPU-Generation vor. MSI kündigte dazu bereits an, dass zeitgleich neue Mainboards mit Intels Z790-Chipsatz vorgestellt werden.

Einen Tag zuvor gibt es jetzt allerdings schon Bildmaterial solcher Mainboards zu sehen - nicht nur von MSI, sondern auch von Asus und Asrock. Denn einige Fotos von Z790-Mainboards sind geleakt worden und daher für die Öffentlichkeit einsehbar. Um die folgenden Modelle der drei Hersteller handelt es sich:

Asus:

  • ROG Maximus Z790 Hero
  • TUF Gaming Z790-PLUS WiFi D4
  • Prime Z790-P WiFi
  • Prime Z790-A WiFi
Asus ROG Maximus Z790 Hero. Quelle: Asus/Videocardz Asus TUF Gaming Z790-PLUS WiFi D4. Quelle: Asus/Videocardz Asus PRIME Z790-A WiFi. Quelle: Asus/Videocardz Asus PRIME Z790-P WiFi. Quelle: Asus/Videocardz

Asrock:

  • Z790 Taichi Carrara
  • Z790 Taichi
  • Z790 PG Riptide
  • Z790 Steel Legend WiFi
  • Z790 PRO RS
  • Z790 PG-ITX /TB4
Asrock Z790 PG-ITX /TB4. Quelle: Asrock/Videocardz Asrock Z790 PG Riptide. Quelle: Asrock/Videocardz Asrock Z790 Pro RS. Quelle: Asrock/Videocardz Asrock Z790 Steel Legend WiFi. Quelle: Asrock/Videocardz Asrock Z790 Taichi. Quelle: Asrock/Videocardz Asrock Z790 Taichi Carrara. Quelle: Asrock/Videocardz

MSI:

  • MPG Z790 Carbon WiFi
  • MPG Z790 Edge WiFi DDR4
  • MPG Z790I Edge WiFi
  • MAG Z790 Tomahawk WiFi
  • Pro Z790-P WiFi
  • Pro Z790-P WiFi DDR4
MSI MAG Z790 Tomahawk WiFi. Quelle: MSI/Videocardz MSI MPG Z790 Carbon WiFi. Quelle: MSI/Videocardz MSI MPG Z790I Edge-WiFi. Quelle: MSI/Videocardz MSI MPG Z790 Edge WiFi DDR4. Quelle: MSI/Videocardz MSI Pro Z790-P WiFi DDR4. Quelle: MSI/Videocardz MSI Pro Z790-P WLAN. Quelle: MSI/Videocardz

Intel Raptor Lake und der Z790-Chipsatz

Die neuen Raptor-Lake-Chips behalten weiterhin die Kompatibilität mit dem Sockel LGA1700 bei, was Mainboards der 600er-Serie auch für die 13. Generation weiterhin brauchbar macht. Wer sein Intel-System also von Alder auf Raptor Lake upgraden möchte, muss daher lediglich die CPU tauschen. Trotzdem bringen Mainboard-Hersteller mit der Ankunft neuer Prozessoren auch neue Mainboards auf Basis der 700er-Chipsatz-Serie auf den Markt.

Passend dazu: Interview mit Intel: "Spiele schreien geradezu nach Raptor Lake"
Chipsatz-Vergleich: 600er-Serie vs. Z790. Quelle: Intel/Igor's Lab Chipsatz-Vergleich: 600er-Serie vs. Z790. So bieten Z790-Mainboards 20 PCI-E-4.0-Lanes sowie 8 PCI-E-3.0-Lanes, inklusive eines zusätzlichen USB-3.2-Gen-2x2-Anschlusses mit 20 Gbit/s. Die Raptor-Lake-CPUs liefern ihrerseits 16 PCI-E-5.0-Lanes sowie 4 PCI-E-4.0-Lanes und bieten darüber hinaus Unterstützung für sowohl DDR4-3200 als auch DDR5-5600. Bis zur 14. CPU-Generation soll Intel jedoch keine native M.2-Unterstützung für PCI-Express 5.0 liefern.

Quelle: via Wccftech

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich versuche den Wunsch im Hinterkopf zu behalten, kann aber nicht versprechen, dass ich noch einmal DDR4-Platinen teste. Die Zahl der User, deren CPU schon als zu langsam empfunden wird, die innerhalb ihrer Plattform nicht mehr aufrüsten können und deren RAM so schnell ist, dass sich weitere Nutzung lohnt, ist sehr, sehr klein. Überwiegend haben wir Leser, die noch gar nicht aufrüsten wollen (Ryzen 5000, Core 11000 und eigentlich auch OC-10900K), Leser die einfach einen 5800X3D oder 5950X nehmen (mittelalte AM4-Systeme) und Besitzer sehr alter Systeme (1155-, 1150-, 1151--, günstige 1151-- und 1200-Builds, TR4, 2066 und sehr alte AM4), die dann aber oft auf mäßigem DDR4-3200 oder schlechter rumsitzen und bei Neukäufen lohnt DDR4 meiner Meinung nach nicht mehr.
        Aber ich denke mal, dass du einen Großteil der von dir benötigten Informationen auch aus einem Test der DDR5-Variante ziehen könntest, oder?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich versuche den Wunsch im Hinterkopf zu behalten, kann aber nicht versprechen, dass ich noch einmal DDR4-Platinen teste. Die Zahl der User, deren CPU schon als zu langsam empfunden wird, die innerhalb ihrer Plattform nicht mehr aufrüsten können und deren RAM so schnell ist, dass sich weitere Nutzung lohnt, ist sehr, sehr klein. Überwiegend haben wir Leser, die noch gar nicht aufrüsten wollen (Ryzen 5000, Core 11000 und eigentlich auch OC-10900K), Leser die einfach einen 5800X3D oder 5950X nehmen (mittelalte AM4-Systeme) und Besitzer sehr alter Systeme (1155-, 1150-, 1151--, günstige 1151-- und 1200-Builds, TR4, 2066 und sehr alte AM4), die dann aber oft auf mäßigem DDR4-3200 oder schlechter rumsitzen und bei Neukäufen lohnt DDR4 meiner Meinung nach nicht mehr.
        Aber ich denke mal, dass du einen Großteil der von dir benötigten Informationen auch aus einem Test der DDR5-Variante ziehen könntest, oder?
      • Von Dr1val Software-Overclocker(in)
        Ich hoffe, dass es einen Test zum MSI MAG Z790 Tomahawk (DDR4) geben wird. Das Board interessiert mich doch sehr und bringt alles mit, was ich benötige.

        Ich entscheide mich zudem bewusst noch einmal für DDR4, da ich meinen guten, gebinnten RAM so mitnehmen kann und mir zusätzliche Kosten spare. Die Boards sind so schon teuer genug.
      • Von tigra456 BIOS-Overclocker(in)
        So lange ich nicht feststellen muss das die RAM Optionen massiv eingeschränkt sind, sehe ich keinen Upgrade-Grund. Danke Dave und Torsten,

        Zumal VK und Einkauf recht knackig wären…
      • Von trigger831 Software-Overclocker(in)
        Bin wirklich auf die Tests der neuen Boards gespannt. Tendiere zur Zeit stark in Richtung MSI. Das Z690 Torpedo sowie Tomahawk gefielen mir bei Alder Lake schon sehr gut. Wenn der 13600K/13700k mich überzeugen, wird dann auch aufgerüstet.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von tigra456
        Was denkst du persönlich ?
        Gibt es THE Vorteile baulicher Art ?
        Das z690 bei 6600 nicht mehr weiter kann und z790 massiv besser ist und 7200 und co laufen ?
        Oder meinst du das dies nur Zahlen sind und die Boards mit neuen Bios Versionen genau so „hoch“ kommen ?

        Weil ich sehe nur 7200+ und vielleicht dieses DLVR Ding (keine Infos dazu bislang) da als 13th Gen / Z790 Argument ?
        Ggf. haben die Mainboard-Hersteller an den Platinen allgemein was verbessert. Aber seitens des PCHs sind nur vier Lanes von 3.0 auf 4.0 beschleunigt worden, was Erweiterungsmöglichkeiten teils drastisch verbessert, denn viele Platinen hat bislang nur 3.0er Slots und alle 4.0 für M.2 reserviert. (Auf dem Papier gibt es auch mehr USB 3.2, aber da wurden die bisherigen Möglichkeiten sowieso nirgendwo ausgereizt.)

        Für Besitzer eines Z690-Boards lohnt sich Z790 also nicht, es sei denn sie haben seinerzeit einen totalen Fehlkauf gemacht. Aber das gilt eigentlich immer: 2-3-4 Generationen muss man zwischen aktuellen* Mainboards immer warten, wenn man ordentlich Fortschritt spüren will. Aber es gibt ja auch sowas wie Neukäufer und für die ist Z790 einfach besser – und sei es nur, weil garantiert ein Raptor-Lake-UEFI ab Werk drauf ist.

        *: Aussage gilt nicht für X370/X470, da Promontoy schon zum Erscheinen recht altbacken war
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