Z790-Mainboards: MSI teasert die nächste Generation für Raptor Lake an
Über Twitter hat Hardwarehersteller MSI die nächste Generation seiner Z790-Mainboards für Intels kommende 13. Core-CPU-Generation angeteasert. Das virtuelle Product-Launch-Event soll am 27. September stattfinden, zeitgleich mit der Vorstellung der neuen Raptor-Lake-CPUs von Intel.
Die heiße Phase hat begonnen: Schon morgen sollte es offizielle Information zu den ersten Geforce-RTX-4000-GPUs von Nvidia geben, bis es nächste Woche dann am 27. September mit dem Marktstart von AMDs neuen Ryzen-7000-Prozessoren sowie Intels Vorstellung seiner neuen Raptor-Lake-K-CPUs weitergeht. Nun schaltete sich auch MSI ins Geschehen ein und teaserte eine virtuelle Enthüllungsveranstaltung für seine Mainboards der nächsten Generation an, ebenfalls am 27. September.
Die neuen Z790-Mainboards für Intel Raptor Lake
Hierbei geht es um Z790-Mainboards für Intels Raptor-Lake-CPUs, die im Vergleich zu AMDs Raphael-CPUs Kompatibilität sowohl mit DDR4- als auch DDR5-Speicher aufweisen. MSIs Mainboards kommen passenderweise zusammen mit den Prozessoren von Intel auf den Markt. Die der Ankündigung zur Enthüllungsveranstaltung beiliegende Abbildung auf Twitter lässt des Weiteren darauf schließen, dass MSI mehrere Z790-Mainboards vorstellen wird. Möglicherweise hält das Unternehmen dabei seine Vermarktungsstrategie bei und veröffentlicht Mainboards der High-End-MEG-Serie, der MPG-Serie der Mittelklasse und der MAG-Serie der Unterklasse. Erstere umfasst Godlike-, Unify- und Ace-Boards, Zweitere Carbon- und Edge-Boards sowie Letztere die gern gesehenen Tomahawk-Boards.
Der Z790-Chipsatz soll darüber hinaus im Vergleich mit dem Z690-Chipsatz mehr PCI-Express-4.0-Lanes bieten und im Gegenzug weniger PCI-Express-3.0-Lanes, während die CPU-PCI-E-5.0-Lanes weiterhin 16-fach vorhanden sind. Hersteller sollen dann die Option bei ihren Mainboards haben, diese zwischen dem primären GPU-Steckplatz und den M.2-Steckplätzen aufzuteilen.
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Die neuen Z790-Boards und Raptor-Lake-CPUs bieten weiterhin Unterstützung für DDR5-Speicher mit bis zu 5.600 MT/s und führen diese auch für DDR4-Speicher mit bis zu 3.200 MT/s weiter. Für Intel sollte dies ein Vorteil bezüglich des Kostenfaktors gegenüber AMD sein, da die AM5-Plattform ausschließlich kostspieligeren DDR5-RAM unterstützt. Auch sollen schon BIOS-Updates von Mainboard-Anbietern für die 600er-Serie im Umlauf sein, die die Aufrüstung auf eine CPU der 13. Generation erlauben.
