Z590, H570, B560 und H510 PCHs im Überblick: Alle Features der neuen Mainboards im Video
Die 400er-Serie lieferte bei Intel nur wenige Verbesserungen gegenüber der Vorgänger Generation, dafür aber einen neuen Sockel für aktuelle Prozessoren. Mit Z590, H570, B560 und H510 bringt Intel nun speziell für Rocket-Lake noch einmal eine neue Serie auf den Markt, doch wie viel steckt wirklich dahinter?
Der Sockel 1200 wurde mit Z490 und den dazugehörigen, kleineren PCHs eingeführt und war für Comet-Lake-Prozessoren geeignet. Dabei sollte der Z490 auch neue Rocket-Lake-CPUs unterstützen, die vor kurzer Zeit erschienen sind. Trotzdem schob Intel kurz vor dem Launch noch die 500er-Reihe nach. Eine Serie, die einzig für Rocket-Lake ausgelegt sein soll mit vier verschiedenen PCH von High-End mit dem Z590 über den H570 und den B560 bis runter zum Einsteiger-Modell H510.
Wer keine Z490-Hauptplatine besitzt, aber beispielsweise auf einen i7-11700K aufrüsten möchte, muss zwangsläufig auf ein Mainboard aus der neuen Serie zurückgreifen, da die Unterstützung neuer Prozessoren bei günstigeren PCHs gestrichen wurde. Dennoch gibt es einige Features, die neu und sinnvoll sind. Im Video stellen wir daher alle Neuerungen vor und zeigen die Features anhand eines Asus-Z590-Mainboards (Asus ROG Maximus XIII Hero).
Neben PCI-Express 4.0, das bereits bei 400er Modellen teilweise funktioniert und in mehreren Belangen, ob bei Grafikkarten oder SSDs, mehr Leistung liefert, wird auch echtes USB 3.2 unterstützt, wodurch deutlich schnellere Peripherie angeschlossen werden kann. PCI-Express SSDs in externen Gehäusen können dadurch noch schneller arbeiten.
Natürlich gibt es zusätzlich weitere Möglichkeiten für Hersteller Features zu implementieren wie Thunderbolt 4 mit einem zusätzlichen Chip für den Betrieb von externen Grafikkarten oder schnelleres WLAN zusätzlich zum bereits implementierten 2,5-Gbit-Lan vom Intel-PCH. Somit liefert der Z590 einen deutlichen Mehrwert gegenüber dem Z490.

Doofe Zwickmühle, wenn man den eigenen Plänen bezüglich zeitgemäßer Fertigung um Jahre hinterher hängt und die Investoren aber Jährlich verdienen wollen.