TRX40-Mainboards für Ryzen Threadripper 3000 kosten deutlich mehr als die Vorgänger
Die ersten TRX40-Mainboards für die neuen Ryzen Threadripper-3000-Prozessoren sind ab sofort im Handel erhältlich. Käufer müssen sich allerdings auf einen ordentlichen Preisaufschlag gegenüber der Vorgängergeneration gefasst machen. Die günstigsten Modelle starten ab 450 Euro.
Nachdem der Hypetrain rund um die neuen Ryzen-Threadripper-Prozessoren mit der Ankündigung des 3960/70X-Modelle erneut Fahrt aufgenommen hat, stehen Threadripper-Interessenten für die 3000er-Serie jetzt die ersten TRX40-Mainboards am Markt zur Verfügung. Wer als potenzieller Early Adopter mit dem Kauf eines derartigen Mainboards liebäugelt, muss allerdings tief in die Tasche greifen.
TRX40-Mainboards: Preise
Die Hardware-Hersteller Asus, Gigabyte, ASRock und MSI bieten bislang zwölf unterschiedliche TRX40-Mainboards an, von denen aktuell neun bei einschlägigen Händlern verfügbar sind. Das günstigste Modell, ASRocks TRX40 Creator, schlägt mit rund 450 Euro zu Buche, während das teuerste Mainboard, Gigabytes TRX40 Aorus Xtreme, zum Preis von 980 Euro über die Ladentheke wandert.
PC-Enthusiasten, die ihren Rechner mit der neuesten Hochleistungs-CPU von AMD ausstatten wollen, müssen also derzeit in Anbetracht der aktuellen Verkaufspreise für die Threadripper 3960X und 3970X Prozessoren mindestens 2.000 Euro für die CPU-Mainboard-Kombination investieren. Damit liegen die Preise für die TRX40-Mainboards ein ganzes Stück über denen der Vorgängergeneration X399, die aktuell mit dem ASRock X399 Phantom Gaming 6 bei 250 Euro beginnt.
Die neuen Threadripper-CPUs sind aktuell aber noch nicht lieferbar, die Händler gehen derzeit von einer Verfügbarkeit innerhalb der kommenden Tage beziehungsweise ab dem 29.11.2019 aus. Erste Tests zu Threadripper 3000 bescheinigen den Prozessoren übrigens eine überragende Leistung, der Intel wohl nur wenig entgegenzusetzen hat.
Quelle: via ComputerBase

Mit PCIe4, dem schleichenden Tod von SLI und bis zu 16 Kernen im "normalen" Segment sind die HEDT Plattformen für die High-End Nutzer zunehmend uninteressanter geworden. Der 3950X beißt so viel vom HEDT Markt ab, dass wirklich nur noch die Workstation Zielgruppe in nennenswerter Zahl übrig bleibt.
Deswegen konzentriert sich AMD mit dem TR auf die Workstation Kundschaft und Intel... hm... gibt es überhaupt noch vernünftige Gründe für Intels HEDT-Plattform, von ein paar exotischen corner cases mal abgesehen?
Letztendlich war HEDT die Schnittmenge zwischen Gamern, denen damals die 4 Kerne und 16 PEG Lanes nicht gereicht haben, und Profis, die nicht so viel Kohle für eine "echte" Workstation ausgeben wollten.
Mit PCIe4, dem schleichenden Tod von SLI und bis zu 16 Kernen im "normalen" Segment sind die HEDT Plattformen für die High-End Nutzer zunehmend uninteressanter geworden. Der 3950X beißt so viel vom HEDT Markt ab, dass wirklich nur noch die Workstation Zielgruppe in nennenswerter Zahl übrig bleibt.
Deswegen konzentriert sich AMD mit dem TR auf die Workstation Kundschaft und Intel... hm... gibt es überhaupt noch vernünftige Gründe für Intels HEDT-Plattform, von ein paar exotischen corner cases mal abgesehen?
Ergo sind es Workstations für den gewerblichen/gewinnbringenden/finanziell lohnenden Einsatz, und keine HEDT-Systeme für "private" Enthusiasten. Ausnahmen bestätigen die Regel! Und deswegen gibt es auch mMn aktuell kein HEDT-Segment mehr von AMD.